
Der Siegburger SV musste im Heimspiel der Mittelrheinliga eine bittere 0:4-Niederlage gegen den FC Pesch hinnehmen. Die Gäste nutzten ihre Chancen eiskalt und setzten bereits früh den ersten Treffer. Siegburg fand keine Antwort und verlor nach dem zweiten Gegentor endgültig den Faden. Mit zwei weiteren Toren in der Schlussphase machte Pesch den deutlichen Sieg perfekt. Siegburg rutscht auf Platz fünf ab, während Pesch mit einem verdienten Dreier auf Rang sieben klettert.
Nach einem ausgeglichenen Beginn glich Königsdorf in der 30. Minute durch Niklas Koppitz aus. Besonders in der zweiten Halbzeit fand Endenich keine Mittel gegen die zunehmend druckvoll agierenden Gäste. In der 50. Minute traf Kensho Takagi zum 1:2, und nur acht Minuten später erhöhte Gabriel Paczulla auf 1:3. Beide Tore fielen, obwohl Endenich in den entscheidenden Momenten defensiv in Überzahl war.
Den Schlusspunkt setzte Königsdorf in der 72. Minute durch einen Strafstoß, den Can Luca Topcu sicher zum 1:4-Endstand verwandelte. Die Gastgeber, die erneut viele Zweikämpfe verloren, konnten dem nichts mehr entgegensetzen und bleiben mit dieser Niederlage im Tabellenmittelfeld. Königsdorf hingegen festigt mit dem Sieg seinen Platz in der Spitzengruppe der Liga.
FV Bonn-Endenich: Malte Eisberg, Fabio Ferreira-Böcker, Alexandros Liontos, Fehd Mestiri, Klaos Yzellari, Keita Kinoshita, Emirhan Özen, Fabian Djemail (85. Kerim Acil), Tariq-Emad Suleiman, Ergün Yildiz, Marcel Dawidowski (73. Jakub Merlan-Jarecki) - Trainer: Ali Meybodi
TuS Blau-Weiß Königsdorf 1900: Benjamin Bußmann, Kensho Takagi (85. Kevin Marnu), Gabriel Paczulla (73. Philipp Fleischer), Takahito Ohno, Jan-Luca Prangenberg, Hirotaka Sugiura, Yannis Dublin (93. Luke Eismann), Goga Khvedelidze, Can-Luka Topcu (80. Gaiton Barroso), Salvatore Giambra (66. Noah Kurmali), Niklas Koppitz - Trainer: Albert Deuker
Schiedsrichter: Tobias Altehenger (Köln) - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Goga Khvedelidze (2. Eigentor), 1:1 Niklas Koppitz (30.), 1:2 Kensho Takagi (50.), 1:3 Gabriel Paczulla (58.), 1:4 Can-Luka Topcu (72. Foulelfmeter)
Nach der Halbzeit zeigte Siegburg zunächst mehr Engagement und erhöhte den Druck, ohne jedoch gegen die gut organisierte Defensive der Gäste durchzudringen. Trotz zweier personeller Wechsel blieb der erhoffte Ausgleich aus. Die Vorentscheidung fiel in der 75. Minute, als Kapitän Kaan Akca per Freistoß das 0:2 für Pesch erzielte. Dieser Treffer ließ die Siegburger endgültig den Faden verlieren.
In der Schlussphase besiegelten Gjastin Nrejaj (83.) und Kian Assadollahi (85.) den deutlichen Auswärtserfolg für den Aufsteiger. Trotz einer engagierten zweiten Hälfte konnten die Gastgeber nichts mehr entgegensetzen. Mit der Niederlage rutscht der Siegburger SV auf den fünften Platz ab, während der FC Pesch sich mit einem verdienten Sieg auf Rang sieben verbessert.
Siegburger SV 04: Shaukat Abd Ali, Till Weingarten, Georgios Athanasiadis (78. Johannes Siregar), Ju-yong Jo, Noah Tomson, Ishak Adahchur (77. Hussein Hammouda), Giulio Multari, Sora Yamato, Michael Ojesanmi (67. Idir Zerrouk), Manuel Kabambi, Haruto Idoguchi (60. Tim Keil) - Trainer: Alexander Otto
FC Pesch: Mertcan Akar, Markus Lehmann, Walid Sekkour (84. Malik Basar), Maik Marquardt (74. Bünyamin Koyuncu), Takumu Yamahara (84. Kian Assadollahi), Koray Kacinoglu, Kaan Akca, Melih Satilmis, Yoshikazu Takahashi (62. Gjastin Nrejaj), Tomoya Kurogi, Clinton Williams-Emmanuel (87. Christian Tok) - Trainer: Abdullah Keseroglu
Schiedsrichter: Carlos Ssykor (Aachen) - Zuschauer: 101
Tore: 0:1 Takumu Yamahara (12.), 0:2 Kaan Akca (75.), 0:3 Gjastin Nrejaj (83.), 0:4 Kian Assadollahi (85.)
Die Partie begann zunächst zugunsten der Gastgeber, die durch einen Treffer von Dana Hafthalla in der 18. Minute mit 1:0 in Führung gingen. Hürth hatte bis dahin kaum Offensivaktionen, nutzte jedoch eine der wenigen Chancen eiskalt aus. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erhöhte Youssef Keshta nach einem Abpraller auf 2:0, was die Situation für Merten scheinbar aussichtslos erscheinen ließ.
In der zweiten Halbzeit jedoch präsentierte sich der SSV Merten wie verwandelt. Nach taktischen Umstellungen verkürzte Rikiya Ohashi in der 59. Minute auf 1:2 und läutete damit die Aufholjagd ein. Der eingewechselte Gaspard Fehlinger erzielte in der 80. Minute den Ausgleich, als die Hürther Defensive zunehmend wackelte. In der 90. Minute sorgte Pascal Köpp schließlich für den umjubelten Siegtreffer der Gäste, die damit drei wertvolle Punkte mit nach Hause nehmen konnten.
FC Hürth: Kevin Kraus, Sven Hoffmann, Jacob Göker, Patrick Hill (85. Marcus Peters), Dario Bezerra-Ehret, Sebastian Papalia (91. Niklas Schubert), Dominik Fetzner, Yousef Keshta, Bastian Porschen (88. Luca-Noel Kalinic), Dana Hafthalla (34. Aldin Plavulj) (44. Moritz Loppe), Sam-Calvin Kisekka - Trainer: Felix Blome-Drees - Trainer: Oliver Heitmann
SSV Merten: Kiril Chosov, Pascal Köpp (93. Franck Ananou), Eliot Albert, Inas Islamovic (46. Gaspard Fehlinger), Jerome Propheter, Farid Bacevac, Rikiya Ohashi (63. Kenan Akalp), Abdenbi Oubelkhiri, Danny Simmo, Bilal El Morabiti (72. Andrii Pedchenko), Samir Malaab (91. Felix Klein) - Trainer: Bünyamin Kilic - Trainer: Falk Bernard
Schiedsrichter: Paul Schwering (Roetgen) - Zuschauer: 112
Tore: 1:0 Dana Hafthalla (18.), 2:0 Yousef Keshta (45.+7), 2:1 Rikiya Ohashi (59.), 2:2 Gaspard Fehlinger (80.), 2:3 Pascal Köpp (90.)
Beide Mannschaften agierten über weite Strecken taktisch diszipliniert, ohne sich jedoch viele klare Torchancen zu erarbeiten. Die Hennefer Defensive zeigte sich über weite Strecken stabil und konnte die Frechener Angriffsbemühungen, die häufig auf lange Bälle setzten, meist gut verteidigen. Die wenigen Chancen, die sich ergaben, waren zumeist ungefährlich, und das Spielgeschehen verlagerte sich oft ins Mittelfeld.
In der 84. Minute nutzte Frechen jedoch eine der seltenen Lücken in der Hennefer Abwehr. Friesdorf-Weber ließ seine Gegenspieler ins Leere laufen und traf mit einem platzierten Abschluss zum 1:0. Dieser Treffer besiegelte die Niederlage für den FC Hennef, der im Anschluss nicht mehr zurückschlagen konnte.
SpVg Frechen 20: Juri Schüchter, Tobias Stecker, Leon Pingen, Miran Agirbas, Andriy Tykhonov, Simon Doll (71. Kai-Maxime Vranken), Ikuto Tokumoto, Ervin Cindrak, Maximilian Jansen (76. Granit Rama), Osman Calis, Patrick Friesdorf-Weber - Trainer: Okan-Tamer Özbay
FC Hennef 05: Luca Wilsing, Leo Camara, Sertan Yigenoglu, Volkan Ballicalioglu, Mohammed Bouchafrati, Marvin Mundil (57. Hajdar Shala), Lukas Kubek (57. Luah Mahessa), Leon Rosic, Denys Pinchuk, Kyrylo Mohylevets (33. Oshomah Ichue), Artem Belousov - Trainer: Fatih Özyurt
Schiedsrichter: Jens Grage (Alfter) - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Patrick Friesdorf-Weber (84.)
Im Verlauf des Spiels kam Wegberg-Beeck besser ins Spiel und nutzte im zweiten Durchgang seine Möglichkeiten konsequent. In der 55. Minute brachte Timo Braun die Gäste mit einem platzierten Schuss in Führung. Ein unglückliches Eigentor von Andy Habl und ein Treffer von Alessio Tafa besiegelten das 0:3.
Obwohl der SV 09 in der Schlussphase noch einige Chancen hatte, reichte der späte Anschlusstreffer von Tackie Sai in der 89. Minute nicht, um die Wende herbeizuführen. Wegberg-Beeck sicherte sich mit diesem Sieg wichtige Punkte, während Gladbach im Mittelfeld der Tabelle verbleibt.
SV Bergisch Gladbach 09: Yannik Hasenbein, Milo McCormick (80. Nils Lück), Andy Habl (68. Stefano Fragapane), Saif-Eddine Ayadi (68. Deniz Güllü), Marvin Steiger, Mathias Hülsenbusch, Jonas Rücker (61. Nam-Ju Lee), Joel Kouekem, Armando Rexhepaj, Alexander-Tackie Sai, Finn Stromberg - Trainer: Mike Wunderlich
FC Wegberg-Beeck: Justin Strauch, Nils Hühne, Paul Daniels, Merlin Schlosser, Leo Mirgartz, Yannik Leersmacher, Timo Braun, Luca Bini (81. Niklas Fensky), Maurice Heinrichs, Mehmet Yilmaz (80. Marc Kleefisch), Alessio Tafa (73. Timo Agaltsev) - Trainer: Mike Schmalenberg - Trainer: Stephan Houben
Schiedsrichter: Jakob Ferner (Köln) - Zuschauer: 104
Tore: 0:1 Timo Braun (54.), 0:2 Andy Habl (65. Eigentor), 0:3 Alessio Tafa (67.), 1:3 Alexander-Tackie Sai (89.)

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Kölner die spielbestimmende Mannschaft. Gjorgji Antoski erhöhte in der 69. Minute auf 2:0. Eine längere Spielunterbrechung aufgrund einer Verletzung des Vichttaler Spielers Jan-Henrik Rother brachte kurzzeitig Unruhe ins Spiel, doch die Fortuna blieb konzentriert. In der Nachspielzeit gelang Vichttal noch der Anschlusstreffer durch Max Peters (90.+21), bevor Daniel Sopo in der 90.+32 Minute mit dem 3:1 den Sieg endgültig sicherte.
Trainer Bogdan Komorowski zeigte sich nach dem Spiel auf den vereinseigenen Kanälen zufrieden: „Ich bin sehr stolz auf die Jungs, es hat Spaß gemacht zu sehen, wie wir gefightet haben. Hier zu gewinnen ist keine Selbstverständlichkeit.“
VfL Vichttal: Kaan Gökcesin, Nils Schütte, Jan-Henrik Rother (90. Alexander Dollhopf), Jason Seke (90. Bismark Quayson), Apostolos Ioannidis (90. Orestis Kollias), Onur Alagöz, Sinan Ak, Dogukan Türkmen, Max Peters, Ali Alawie, Tugay Temel - Trainer: Marko Nikolic - Trainer: Arandjel Avramovic
SC Fortuna Köln II: Lennart Winkler, Abdul-Wahid Bancé (59. Gianluis Di Fine), Ibrahim Hajri, Joran Sobiech, Mario Weber, Max Wiese (66. Daniel Sopo), Gjorgji Antoski, Kaito Asano (56. Brooklyn Merl) (93. Tim Birkenheuer), Maximo Valente, Nik Orth, Salim Hadouchi (40. Bekir Gediktas) - Trainer: Bogdan Komorowski - Trainer: René Browarski
Schiedsrichter: Lutz Meyersieck (Erkelenz) - Zuschauer: 350
Tore: 0:1 Max Wiese (41.), 0:2 Gjorgji Antoski (69.), 1:2 Max Peters (90.+21), 1:3 Daniel Sopo (90.+32)
