
Am 25. November 2025 hatte FuPa Niederrhein bereits darüber berichtet, dass der TVD Velbert aus Landesliga, Gruppe 1, zurückziehen wird. Damals war die einfache wie unspektakuläre Begründung, dass man nach einem anhaltenden Für und Wider zu der Erkenntnis gekommen sei, die Mannschaft abmelden zu müssen. Bislang war jedoch unklar, in welcher Klasse der langjährige Oberligist in der kommenden Saison an den Start gehen wird. Jetzt hat der Fußballverband Niederrhein einem Antrag der Velberter zugestimmt, der im in gleich zwei Kreisen Bewegung reinbringt.
Der TVD Velbert – der im November vergangenen Jahres den Rückzug aus der Landesliga bekannt gegeben hatte – hat beim FVN einen Antrag auf Spielrecht in der Kreisliga A Wuppertal-Niederberg eingereicht. Diesem hat das Verbandspräsidium am 28. Mai zugestimmt. Das sind die Folgen.
Was genau bedeutet das jetzt für die Kreisliga A in Wuppertal-Niederberg? Die Lösung ist ebenso einfach wie ungewöhnlich. Da es sportlich unfair wäre, einem rechtmäßigen Aufsteiger aus der Kreisliga B einen Platz wegzunehmen, nur weil sich ein Landesliga-Absteiger freiwillig gegen die Bezirksliga entscheidet, wird es ganz einfach einen zusätzlichen A-Ligisten geben. In der kommenden Saison gehen nicht wie gewöhnlich 18 Mannschaften an den Start, sondern die Liga wird mit TVD Velbert auf 19 Team aufgestockt.
Entsprechend bedarf es auch einer Anpassung der Bezirksliga, denn durch den TVD-Rückzug bleibt ein Bezirksliga-Platz unbesetzt. Die Velberter gelten durch ihren freiwilligen Gang in die A-Liga regeltechnisch als Bezirksliga-Absteiger. Demnach wird es statt 21 Aufsteigern nun 22 geben. Nach der Liste des FVN wird dieser zusätzliche Aufsteiger dem Kreis Rees-Bocholt zugesprochen.
Darüber darf sich besonders eine Mannschaft freuen: Der VfB Rheingold Emmerich steht somit als zweiter Bezirksliga-Aufsteiger aus der Kreisliga A Rees-Bocholt fest. Zuletzt warem die Aufstiegsträume des VfB durch den Abstieg von Fortuna Düsseldorf zerplatzt. Denn auf der Nachrücker-Liste stand Rheingold an zweiter Stelle und hätte je nach Konstellation beim Auf- und Abstieg in der Regional- und Oberliga auf natürlichem Wege den zweiten Aufstiegsplatz ergattert. Letztlich ist es nun echtes Glück im Unglück für Emmerich. Damit dürfte im Kreis eine Kettenreaktion ausgelöst werden. Das bedeutet: Aus der B-Liga steigt eine weitere Mannschaft auf, und ein weiterer C-Ligist darf sich über den Sprung in die Kreisliga B freuen.
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