
In der LOTTO-Landesliga Nord an der Tabellenspitze, im dachbleche24-Landespokal sensationell im Halbfinale: Nach dem Abstieg im Sommer hat der SSV 80 Gardelegen eine beeindruckende erste Saisonhälfte gespielt. Dennoch vermelden die Westaltmärker zum Start ins neue Jahr einen Paukenschlag.
Nathanael Hopperdietzel ist nicht länger für die Geschicke des Landesliga-Spitzenreiters verantwortlich. Der 34-Jährige hatte die Mannschaft im Frühjahr nach dem Abschied von Norbert Scheinert übernommen und nach dem Abstieg konsolidiert. "Uns ist diese Entscheidung alles andere als leichtgefallen. Nathanael hat hervorragende Arbeit geleistet, uns sportlich wie taktisch deutlich weiterentwickelt und einen großen Anteil an unserer bisherigen Saison", unterstreicht der Sektionsvorsitzende Daniel Burkardt. Zum FuPa-Profil:
Dennoch kam es nun zum Jahreswechsel zur Trennung. "Unser Anspruch ist es jedoch, dass der Cheftrainer der ersten Männermannschaft dem Team zu 100 Prozent zur Verfügung steht. Aufgrund veränderter privater Rahmenbedingungen sehen wir diese Voraussetzung in diesem Umfang aktuell nicht mehr als gegeben an, weshalb wir uns entschieden haben, getrennte Wege zu gehen", erklärte Burkardt die Entscheidung des Landesligisten.
Die Nachfolge ist bereits geklärt. "Mit sofortiger Wirkung wird die Mannschaft wieder von Norbert Scheinert gemeinsam mit Andreas Kulina und Mario Förster als Trainergespann betreut", berichtete Burkardt. Der 54-jährige Scheinert war seit vielen Jahren eines der prägendsten Gesichter des Gardelegener Fußballs. Im vergangenen Frühjahr hatte er seinen Abschied zum Saisonende bekanntgegeben. Nur wenige Wochen später wurde die Trennung aufgrund von "persönlichen Gründen" vorgezogen. Zum FuPa-Profil:
Nun ist Scheinert zurück beim SSV 80 - und tritt somit die Nachfolge seines eigenen Nachfolgers an. Zuvor hatte Hopperdietzel ihm bereits als Co-Trainer assistiert. "Im Endeffekt bin ich recht unzufrieden mit der Entscheidung", sagt der geschasste Coach zu seinem Blitzaus beim Landesliga-Tabellenführer. "Es gab vorneweg Gespräche mit dem Verein, allerdings eher mit dem Mannschaftsrat. Da habe ich mitgeteilt, dass ich noch einmal Papa werde und mich auch beruflich verändere", erklärt Hopperdietzel und ergänzt: "Ich habe aber auch gesagt, dass ich die Möglichkeit habe, die Saison zu Ende zu bringen und sie unbedingt zu Ende bringen wollte."
Das Feedback aus der Mannschaft sei daraufhin positiv gewesen. Dazu kommt es nun allerdings nicht mehr. "Dass es sich dann so dreht, kam für mich auch sehr überraschend", erzählt Hopperdietzel. "Ich hätte mir von Vorstandsseite gewünscht, dass man mit mir und nicht über mich spricht. Dann hätte man vielleicht auch eine Lösung gefunden." Stattdessen trennen sich die Wege - als Landesliga-Spitzenreiter und Halbfinal-Debütant im Landespokal. "Ich freue mich darüber, wie viele Nachrichten ich aus der Mannschaft bekommen habe und ich freue mich, dass wir ein Dreivierteljahr eine Superarbeit mit den Jungs geleistet haben", sagt Hopperdietzel zu seinem Abschied. "Gerne hätte ich es bis zum Ende gebracht, aber nun ist es so und mir bleibt nur, alles Gute zu wünschen."
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