Am 9. März – im Heimspiel gegen den TSV Seebach – wird es für den TV Parsberg wieder ernst. In der Restrückrunde der Landesliga Mitte geht es für die Mannschaft von Trainer Stefan Weber dann nur um eines: den Ligaerhalt. Auf dem obersten der drei Relegationsplätze überwinternd, ist vom direkten Klassenerhalt bis hin zum Direktabstieg noch alles möglich. Um gerüstet zu sein für das herausfordernde Frühjahr, wurden im Winter drei Neuverpflichtungen getätigt. Die dritte ging jetzt final über die Bühne. Vom TSV Berching wechselt Zentrumspieler Alexander Stark an die Hatzengrün.
Parsbergs Coach hatte den neuen Spieler während dessen Schaffen in Seligenporten mehrfach beobachten können. Er verspricht sich einiges von dem 24-Jährigen: „Alex bringt mit seiner Robustheit ein Stück weit mehr Körperlichkeit in unser Mittelfeld. Diese Körperlichkeit gepaart mit seinem Vorwärtsdrang wird uns in den Umschaltsituationen guttun“, so Weber. Will heißen: Durch Stark sollen mehr Umschaltmomente kreiert werden, um so noch dynamischer nach vorne kommen. Insgesamt erhofft sich Weber durch den Neuzugang mehr Torgefahr; er solle seine Mitspieler mit Physis und Spielverständnis in Szene setzen. „Ich sehe ihn auf verschiedenen Positionen im Zentrum“, ergänzt Weber. Bereits spruchreif waren die Winter-Wechsel der beiden Tempospieler Raphael Heimisch und Pascal Schäfler zum TV Parsberg.
Der dritte „Neue“ erlernte das Fußballspielen im Nachwuchs des TSV Berching. Bei den Altmühlstädtern machte er auch die ersten Schritte im Herrenbereich. Zur Saison 2022/23 wechselte Stark zum SV Seligenporten und bestritt für die „Klosterer“ 33 Landesligaspiele (drei Tore). Ein Jahr später schloss er sich dem TSV Kareth-Lappersdorf an (26 Landesligaspiele, drei Tore), ehe es ihn Anfang September 2024 zurück zu Berching in die Kreisliga zog.
Mit den Verpflichtungen verspricht sich der abstiegsbedrohte Landesligist mehr Power im Spiel nach vorne. Unterdessen absolviert Parsbergs Top-Scorer Alexander Freitag (sieben Saisontore) seit Jahresbeginn ein Trainee-Programm in der familieneigenen Firma, die ihren Hauptsitz in Parsberg hat. Gerüchte, wonach der in Regensburg lebende Freitag den TV-Fußballern deshalb künftig nur noch eingeschränkt zur Verfügung steht, kann sein Trainer im Keim ersticken: „Er ist dadurch sogar greifbarer am Wochenende und im Training, kann hoffentlich noch mehr aufblühen als bisher.“