BSG Taufkirchen bezwingt Wartenberg 6:4
Tollen Fußballsport zeigten die E-Jugendteams der BSG Taufkirchen und des TSV Wartenberg. Nach einem Offensiv-Spektakel gewann die BSG 6:4 (4:1).
Als der gemeinhin mit den Regeln einigermaßen vertraute Fußball-Fan staunt man über so manche, sonst nicht bekannte Regel. So gibt es keine Ecke, da wird der Ball um einige Meter zu einer Markierung an der Seitenlinie zurückgelegt, und dann darf geschossen oder auch rein gedribbelt werden. Bei Rückstand mit drei oder mehr Treffern darf die zurückliegende Mannschaft einen Feldspieler mehr einsetzen. Gespielt wird zweimal 30 Minuten, aber nach jeder Viertelstunde gibt es eine kurze Pause.
Junge Schiedsrichter haben einen Paten. Beim zwölfjährigen Quirin Wohlfahrt, der seine Sache souverän machte, war dies Taufkirchens Fußball-Abteilungsleiter Alfred Hübner. Zum wirklich sehr ansehnlichen und flotten Spiel meinte er, „dass schließlich die beiden besten Teams dieser Vorrunden-Gruppe 1 sich hier im Top-Spiel gegenüberstehen“.
Den besseren Start erwischte die BSG mit zwei Treffern des kaum zu haltenden Luca Fürmetz. Nach Raphael Löfflers Anschlusstreffer trauten sich die Wartenberger mehr, wurden aber ausgekontert durch Nico Forster und den verwandelten Strafstoß von Romeo Asomugha zum 1:4-Halbzeitstand.
Nach einem weiteren Asomugha-Treffer verkürzte Levin Hellinger auf 2:5 vor der letzten Pause. „Noch 15 Minuten, drei Treffer haben wir da schon mal geschafft“, versuchten Wartenbergs Betreuer ihre Schützlinge anzuspornen. Es wirkte. Drei Minuten waren gespielt, da stand es durch zwei Löffler-Tore nur noch 4:5. Erneut eine Minute später in die TSV-Euphorie hinein traf Asomugha zum 6:4. Die körperlich leicht überlegenen Taufkirchener ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen, und auch mal Richtung Eckfahne Zeit von der Uhr nehmen können sie schon.