
Der Oststeinbeker SV hat im laufenden Abstiegskampf der Landesliga Hansa einen Trainerwechsel vollzogen. Nach drei Jahren endet die Zusammenarbeit mit Martin Sobczyk, der sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hat. Diesem Wunsch hat der Aufsteiger entsprochen - der Nachfolger steht schon fest.
In einer Vereinsmitteilung heißt es: „Nach intensiven und ereignisreichen drei Jahren endet die gemeinsame Zeit mit unserem Cheftrainer Martin Sobczyk.“ Weiter bedankt sich der Klub ausdrücklich für die geleistete Arbeit: „Für diesen Einsatz und die geleistete Arbeit möchten wir uns ausdrücklich bedanken.“
Sobczyk selbst habe den Wunsch geäußert, sein Amt niederzulegen. Gleichzeitig spielte auch die sportliche Entwicklung eine Rolle. „Im Zuge der aktuellen sportlichen Entwicklung und mit Blick auf die kommenden Aufgaben haben wir uns zudem dazu entschieden, auf der Position des Cheftrainers eine neue Richtung einzuschlagen“, heißt es weiter.
Die Trennung kommt in einer sportlich angespannten Phase. Nach dem Abstieg aus der Landesliga Hansa in der Saison 2023/24 gelang dem OSV im Jahr darauf direkt der Wiederaufstieg als Meister der Bezirksliga. In der laufenden Spielzeit kämpft die Mannschaft nun als Aufsteiger darum, den direkten Wiederabstieg zu verhindern.
Besonders die jüngste Entwicklung gibt Anlass zur Sorge: Im Jahr 2026 ist Oststeinbek bislang sieglos, einzig ein Punkt beim 2:2 gegen den SC Vier- und Marschlande steht zu Buche. Zuletzt setzte es zudem eine deutliche 0:6-Niederlage beim HSV Barmbek-Uhlenhorst, die den Negativtrend weiter verschärfte.
Mit aktuell 21 Punkten ist der OSV auf Rang zwölf abgerutscht und steckt mitten im Tabellenkeller fest. Die kommenden Wochen versprechen zusätzliche Brisanz: Nach dem Duell gegen den favorisierten SC Condor warten mit Hamm United und dem SC Eilbek zwei direkte Konkurrenten im Abstiegskampf - Spiele, in denen Oststeinbek punkten muss.
Zum Abschied richtet der Klub klare Worte an Sobczyk: „Wir wünschen Martin Sobczyk für seinen weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg - sowohl sportlich als auch persönlich.“
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