2026-04-10T07:15:08.667Z

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Osterhofen ist Meister: »Jungs haben es top gemacht«

Die Herzogstädter kehren nach einem Jahr erwartungsgemäß in die Bezirksliga zurück

von Thomas Seidl · Heute, 20:10 Uhr · 0 Leser
Die SpVgg Osterhofen wurden den hohen Erwartungen eindrucksvoll gerecht und steht fünf Spieltage vor Saisonende als Meister der Kreisliga Straubing fest
Die SpVgg Osterhofen wurden den hohen Erwartungen eindrucksvoll gerecht und steht fünf Spieltage vor Saisonende als Meister der Kreisliga Straubing fest – Foto: bepe.active

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Nach zuvor zwei Abstiegen in Folge gibt es bei der SpVgg Osterhofen wieder Grund zur Freude. Die Akteure der beiden Chefanweiser Marco Dellnitz und Axel Dichtl stehen bereits fünf Spieltage vor Schluss als Meister der Kreisliga Straubing fest und dürfen damit kommende Saison wieder in der Bezirksliga an den Start gehen. Durch die heutige 1:2-Niederlage des SV Neuhausen/Offenberg bei der DJK-SB Straubing sind Prechtl, Benesch, Bär und Kameraden nicht mehr einzuholen.

"Wir treffen uns spontan noch bei unserem Vereinswirt und werden ein wenig feiern", ließ Axel Dichtl am späten Sonntag-Nachmittag wissen. Dass die Herzogstädter nicht Meister werden, daran hatte eigentlich nie jemand ernsthafte Zweifel. Im Kader der Grün-Weißen stehen etliche Kicker, die schon höherklassig aktiv waren. Namhaftester Kicker ist Edrisa Lubega, der für sein Heimatland Uganda 14 A-Länderspiele bestritten hat und unter anderem in Österreich 57-mal in der zweiten Liga auf dem Feld stand und dabei zehn Tore erzielte. Doch auch Routinier Matthias Lazar, der in früheren Jahren Kapitän der SpVgg Hankofen-Hailing war, sowie der Ex-Kötztinger Dominik Hanninger sowie Stefan und Tobias Lemberger sind in der Region bekannte Namen.


"Für die Kreisliga haben wir einen überragenden Kader - da gibt es keine zwei Meinungen. Trotzdem garantieren Namen alleine keinen Erfolg. Die Jungs haben es top gemacht, waren fleißig und vor allem sehr bodenständig. Wenn man nach 21 Spieltagen noch ungeschlagen ist und erst sechs Gegentore kassiert hat, ist das aller Ehren wert. Das sind herausragende Werte, die für den Charakter und natürlich auch für die Qualität der Truppe sprechen", lobt Axel Dichtl das Team und hat gleichzeitig noch ein großes Ziel vor Augen: "Wir wollen die Saison ungeschlagen überstehen und dafür werden wir bis zum Schluss Gas geben."


Dichtl wird sein Traineramt mit Ablauf der Spielzeit 2025/2026 abgeben, dem Verein aber als Jugendkoordinator erhalten bleiben. Der 52-Jährige ist überzeugt, dass Marco Dellnitz, der Trainer und Sportlicher Leiter in Personalunion, ein schlagkräftiger Kader zur Verfügung stehen wird: "Ich zwar nicht mehr in die Planungen involviert, bin mir jedoch sicher, dass eine Mannschaft auf dem Feld stehen wird, die auch in der Bezirksliga eine ordentliche Rolle spielt."