2026-02-09T08:36:21.830Z

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Nur ein Punkt für Cottbus, Osnabrück rückt näher, Verl winkt Spitze

3. Liga: Energie Cottbus muss sich mit einem torlosen Remis gegen den FC Ingolstadt begnügen. So kommt der VfL Osnabrück weiter oben dran, der SC Verl könnte am Sonntag gegen den MSV Duisburg sogar wieder die Spitze übernehmen.

von Markus Becker · 07.02.2026, 17:18 Uhr · 0 Leser
Nicht nur in Ingolstadt fielen keine Tore.
Nicht nur in Ingolstadt fielen keine Tore. – Foto: Imago Images

Die Samstagskonferenz vom 23. Spieltag wird nicht gerade als Torfestival in die Geschichtsbücher eingehen. Lediglich vier Treffer fielen in allen fünf Spielen. So blieb auch Tabellenführer Energie Cottbus ohne Tore gegen den FC Ingolstadt, auch zwischen dem FC Erzgebirge Aue und 1. FC Saarbrücken gab es keine Meldungen auf dem Torschützenbogen. So pirscht sich der VfL Osnabrück mit einem 2:0-Erfolg gegen TSV Havelse weiter oben ran, der SV Wehen Wiesbaden bezwang das Schlusslicht 1. FC Schweinfurt spät.

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Ulms Drangphase in Überzahl wird nicht belohnt

Nach größtenteils müder Anfangsphase belebte ein Zufallsprodukt das Freitagabendspiel erstmals. Waldhof-Keeper Thijmen Nijhuis wollte einen Ball aus der Gefahrenzone befreien, faustete die Kugel dabei aber unfreiwillig auf den Körper von Dennis Chessa, was um ein Haar nach hinten losgegangen wäre (26.). Danach wurde die Partie auch im Allgemeinen wieder unterhaltsamer. Arianit Ferati setzte Felix Lohkemper in Szene, der Schlussmann Max Schmitt stehen ließ und zur Führung einschob (33.). Offensivansätze der Ulmer waren nicht zwingend genug, so legten die Hausherren auch noch nach. Der Initiator blieb dabei gleich. Ferati spielte weiter auf Kushtrim Asallari, der gekonnt ins Eck abschloss (45.+4).

Mannheim behauptet sich gegen Ulm.
Mannheim behauptet sich gegen Ulm. – Foto: Pressefoto-Bildredaktion Eibner

Die Spatzen waren nun natürlich gefordert, suchten im zweiten Durchgang gegen kompakt stehende Mannheimer noch die entscheidende Lücke. Diese ergab sich schließlich in der 66. Minute, als der Ball über Abu-Bekir El-Zein zu Max Brandt gelangt. Der 24-Jährige vollendete nahe der Sechzehnerkante zum Anschlusstreffer. Danach erhöhten die Gäste die Schlagzahl und erhielten sogar noch etwas Aufwind, nachdem Niklas Hoffmann nach einer Unsportlichkeit des Feldes verwiesen wurde (87.). Mannheim versuchte die drei Punkte nur noch über die Zeit zu retten, doch Ulm hatte in der tiefen Nachspielzeit noch eine dicke Gelegenheit. Dennis Dressel traf jedoch nur das Aluminium (90. +6). So blieb es bei der letztlich bitteren Niederlage für die Gäste, die damit nicht auf den Sieg gegen Duisburg aufbauen können.

SV Waldhof Mannheim – SSV Ulm 1846 Fußball 2:1
SV Waldhof Mannheim: Thijmen Nijhuis, Lukas Klünter (46. Oluwaseun Ogbemudia), Niklas Hoffmann, Sanoussy Ba, Janne Sietan, Maximilian Thalhammer (77. Vincent Thill), Arianit Ferati, Diego Michel (67. Nolan Muteba N'Tumba), Samuel Abifade, Felix Lohkemper (84. Terrence Boyd), Kushtrim Asallari (67. Lovis Bierschenk)
SSV Ulm 1846 Fußball: Max Schmitt, Lukas Mazagg, Marcel Seegert (84. Jan Boller), Max Julian Brandt, Jonathan Meier (84. Niko Vukancic), Dennis Dressel, Leon Dajaku (75. Streli Mamba), Mirnes Pepic (75. Ensar Aksakal), Abu-Bekir Ömer El-Zein (84. Elias Löder), Luca Bazzoli, Dennis Chessa
Schiedsrichter: Tom Bauer (Neuhofen) - Zuschauer: 11111
Tore: 1:0 Felix Lohkemper (33.), 2:0 Kushtrim Asallari (45.+4), 2:1 Max Julian Brandt (66.)
Rot: Niklas Hoffmann (87./SV Waldhof Mannheim/grobe Unsportlichkeit)

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Cottbus kann Ingolstadt nicht bezwingen

Beide Mannschaften versuchten sich zwar durchaus von Beginn an mit Vorstößen nach vorne, doch viel wollte dabei zunächst an konkreten Torchancen nicht herausspringen. So war ein Abschluss von Tolcay Cigerci für den FC Energie Cottbus nach gut 20 Minuten, mit den Keeper Kai Eisele auf Seiten des FC Ingolstadt aber keine Probleme hatte, schon eine Erwähnung wert.In der Folge gab es dann eine Phase, in der die Gastgeber zehn Minuten den Druck erhöhten, vor der Pause waren dann die Cottbuser wieder an der Reihe, doch mit dem 0:0 ging es in die Pause.

Cottbus verliert womöglich Platz eins.
Cottbus verliert womöglich Platz eins. – Foto: Imago Images

Nach der Pause war es dann aber eindeutig der Spitzenreiter aus Brandenburg, der das Kommando übernahm. Doch weder Cigerci (71.) noch King Manu (72.), der von Fortuna Düsseldorf kam und über Hansa Rostock den Weg zu den Lausitzern fand, brachten den Ball im Ingolstädter Tor unter. In der 87. Minute hätten die Ingolstädter gerne einen Strafstoß zugesprochen bekommen, wollten ein Foul an Max Besuschkow gesehen haben, doch die Szene lief weiter, der Kopfball von Marcel Costly war nicht platziert genug. Die letzte Chance des Spiels hatte Erik Engelhardt in der 89. Minute für den Spitzenreiter, dem der Treffer an diesem Tag aber auch nicht gelingen sollte, weil Ingolstadts Keeper Eisele auch diese gute Chance zunichte machte. Es gab also keine Tore im Stadion der Freundschaft.

FC Ingolstadt 04 – FC Energie Cottbus 0:0
FC Ingolstadt 04: Kai Eisele, Marcel Costly, Simon Lorenz, Linus Rosenlöcher (88. Yannick Deichmann), Jonas Scholz, Georgios Antzoulas, Max Besuschkow, Gustav Christensen, Frederik Carlsen, Julian Kügel (64. Mason Toye) (81. Ognjen Drakulic), Emilio Kehrer (64. Yann Sturm)
FC Energie Cottbus: Marius Funk, Henry Rorig, Nyamekye Awortwie-Grant, Leon Guwara (55. Justin Butler), King Manu, Axel Borgmann, Dominik Pelivan, Tolcay Cigerci, Lukas Michelbrink, Moritz Hannemann (82. Can-Yahya Moustfa), Erik Engelhardt
Schiedsrichter: Niclas Rose (Neukloster)
Tore: keine Tore

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Torloses Remis zwischen Aue und Saarbrücken

m Kellerduell zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem 1. FC Saarbrücken kamen die Gastgeber besser in die Partie, Jonah Fabisch und Mika Clausen erspielten sich per Doppelpass in der achten Minute die erste gute Torszene. Nach einer Viertelstunde zeigten sich auch die Saarländer mal vor dem Tor, Calogero Rizzuto sorgte aber noch nicht wirklich für Gefahr. In der 23. Minute hatte Clausen die bis dahin beste Chance für Aue, scheiterte aber an Keeper Phillip Menzel.Nach einer halben Stunde passierte dann mehr. Erst scheiterte Saarbrückens Philip Fahrner an Aue-Schlussmann Martin Männel (31.), im Gegenzug dann Marcel Bär am Pfosten (32.). In der 39. Minute war Männel dann bei einem Querschläger auf dem Posten, es ging mit 0:0 in die Pause.

Die erste ganz dicke Chance nach der Pause hatten dann die Gäste aus dem Saarland, als Patrick Sontheimer aus der Distanz abzog und in Sachen Pfostentreffer zumindest einmal auf 1:1 stellte. Saarbrücken blieb am Drücker, doch immer wieder war in letzter Instanz Männel im Weg. Erst rund 20 Minuten vor dem Ende mischte auch Aue wieder etwas mehr mit, es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die dicke Siegchance hatte dann in der 86. Minute Aues Vincent Ocansey auf dem Fuß, doch sein Versuch eines eleganten Hebers landete eher wenig elegant weit über dem Tor. Tief in der Nachspielzeit war es dann der eingewechselte Rodney Elongo-Yombo, der Saarbrücken noch einmal hätte zum Sieger machen können. Doch es blieb auch nach der vollen Spielzeit beim 0:0.

FC Erzgebirge Aue – 1. FC Saarbrücken 0:0
FC Erzgebirge Aue: Martin Männel, Anthony Barylla, Pascal Fallmann, Eric Uhlmann, Tristan Zobel, Jamilu Collins, Jonah Fabisch, Marvin Stefaniak, Marcel Bär (78. Julian Guttau), Mika Clausen (84. Erik Weinhauer), Vincent Ocansey - Trainer: Christoph Dabrowski
1. FC Saarbrücken: Phillip Menzel, Calogero Rizzuto, Philip Fahrner, Lasse Wilhelm, Joel Bichsel, Robin Bormuth, Patrick Sontheimer, Elijah Krahn (85. Sebastian Vasiliadis), Abdoulaye Kamara (76. Rodney Elongo-Yombo), Florian Pick (90. Tim Civeja), Dominic Baumann (85. Patrick Schmidt) - Trainer: Jürgen Luginger
Schiedsrichter: Kevin Behrens (Hasede) - Zuschauer: 7000
Tore: keine Tore

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Osnabrück macht Sieg gegen Havelse nach der Pause perfekt

Der TSV Havelse, der tief im Abstiegskampf steckt und zuletzt durchaus in den Rhythmus gefunden hatte, kam gut in die Partie, erspielte sich früh zwei Eckstöße, und ist dabei in dieser Saison durchaus gefährlich. Doch zur Führung beim VfL Osnabrück, der um die Rückkehr in die Zweite Liga kämpft, gelang dabei nicht. Immer wieder war Havelses Nassim Boujellab an den gefährlichen Offensivaktionen beteiligt. Die Gastgeber waren zwar optisch überlegen, hatten in der 27. Minute dann durch Theo Janotta die erste dicke Möglichkeit, der Kopfball ging bedrängt allerdings nicht auf das Tor.

Nach dem Seitenwechsel waren es dann die Gäste aus Havelse, die den besseren Start erwischten. Dabei kam auch gleich eine dicke Chance für Boujellab heraus, die Osnabrücks Keeper Lukas Jonsson jedoch vereitelte. In die gute Phase der Gäste hinein kamen die Osnabrücker jedoch zur Führung, nach Vorarbeit von Robin Meißner wartete der aufgerückte Rechtsverteidiger Patrick Kammerbauer an der Strafraumgrenze und versenkte zur Führung (59.). Das schien den Gästen ein wenig den Zahn gezogen zu haben, denn nun dominierte an der Bremer Brücke wieder der Gastgeber. Meißner krönte seine starke Leistung dann in der 78. Minute mit dem 2:0, als er nach einem Ballverlust der Gäste das Spielgerät an der Mittellinie übernahm und sicher im Tor versenkte, zur Freude der gut 14.000 Zuschauer. Die dürften sich dann auch nach dem Abpfiff freuen, denn die Osnabrücker blieben bis zum Ende hinten ohne Fehler und gewannen 2:0.

VfL Osnabrück – TSV Havelse 2:0
VfL Osnabrück: Lukas Jonsson, Niklas Wiemann, Jannik Müller, Theo Janotta, Kevin Wiethaup (86. Robert Tesche), Patrick Kammerbauer (85. Kai Pröger), Fridolin Wagner, Tony Rudy Lesueur, Lars Kehl (75. Ismail Badjie), Luc Ihorst (62. Bernd Riesselmann), Robin Meißner (85. Julian Kania) - Trainer: Timo Schultz - Co-Trainer: Frithjof Hansen - Co-Trainer: Ferydoon Zandi
TSV Havelse: Tom Opitz, Besfort Kolgeci, Leon Sommer, Semi Belkahia, Julius Düker, Noah Plume (81. Florian Riedel), Johann Berger, Nassim Boujellab (81. Yannik Jaeschke), Arlind Rexhepi (62. Robin Müller), Marko Ilic (72. Manuel Polster), Lorenzo Paldino (72. Christopher Schepp) - Co-Trainer: Alex Naimoli - Co-Trainer: Jens Jansen - Trainer: Samir Ferchichi
Schiedsrichter: Simon Schreiner (Pfarrkirchen) - Zuschauer: 14037
Tore: 1:0 Patrick Kammerbauer (59.), 2:0 Robin Meißner (78.)

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SVWW bezwingt die Schnüdel erst spät

Der SV Wehen Wiesbaden ist seiner Favoritenrolle gegen Schlusslicht 1. FC Schweinfurt letztlich gerecht geworden und siegte mit 2:0, doch danach sah es zwischenzeitlich schon gar nicht mehr aus. Der erste Abschluss kam nach acht Minuten von Tarik Gözüsirin, fünf Minuten später forderten die Gastgeber dann Strafstoß, und so ganz abwegig wäre es nicht gewesen, wenn das Foul an Fatih Kaya geahndet worden wäre. Bis zur Pause hatten die Hessen dann zwar mehr vom Spiel, wussten mit ihrem Ballbesitz aber viel zu wenig anzufangen.Nach dem Seitenwechsel waren es wieder die Gastgeber, die die erste Chance hatten. Diesmal war der Schuss von Gözüsirin weit gefährlicher, doch Schweinfurts Keeper Maximilian Weisbäcker war sehenswert zu Stelle. Wenig später war es dann Winners Osawe, der sogar die Gäste hätte in Führung bringen können (54.), und wenig später versuchte er es erneut, nachdem die Gäste zuvor ebenfalls ein Foul im Strafraum gesehen haben wollte (64.). Danach baute das Spiel jedoch wieder ab – bis zum Knalleffekt kurz vor dm Ende. In der 88. Minute landete eine Hereingabe am kurzen Pfosten bei Moritz Flotho, der sich das 1:0 für Wiesbaden nicht nehmen ließ. Und für die Gäste kam es in der 90. Minute noch schlimmer, als Flotho, diesmal als Vorlagengeber, den langen Pfosten anvisierte, wo der erst 18-jährige Ibrahim Ati Allah zum Endstand traf.

SV Wehen Wiesbaden – 1. FC Schweinfurt 05 2:0
SV Wehen Wiesbaden: Noah Brdar, Sascha Mockenhaupt, Justin Janitzek, Florian Hübner, Niklas May (70. Fabian Greilinger), Jordy Gillekens, Tarik Gözüsirin, Ryan Johansson (69. Lukas Schleimer), Donny Bogicevic (61. Robin Kalem), Nikolas Agrafiotis (62. Moritz Flotho), Fatih Kaya (83. Ibrahim Ati Allah)
1. FC Schweinfurt 05: Maximilian Weisbäcker, Luca Trslic, Leonard Langhans, Lucas Zeller (68. Thomas Meißner), Pius Krätschmer, Devin Angleberger, Tim Latteier (69. Dustin Forkel), Johannes Geis, Winners Osawe, Erik Shuranov (78. Nico Grimbs), Manuel Wintzheimer (78. Sebastian Müller)
Schiedsrichter: Justin Joel Hasmann (Neunkirchen)
Tore: 1:0 Moritz Flotho (88.), 2:0 Ibrahim Ati Allah (90.+2)

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Auch in Regensburg fallen keine Tore

Dass gleich drei von fünf Spielen der Liga an einem Samstagnachmittag torlos bleiben, erleben die Fans zum Glück auch nicht alle Tage. Dabei hätten sowohl der SSV Jahn Regensburg als auch Viktoria Köln die Punkte gut gebrauchen können, um sich weiter von der Gefahrenzone abzusetzen. Die erste gute Chance hatten dabei die Kölner gehabt, als nach einer Viertelstunde Leonhard Münst einen Ball aus der Distanz über den Kasten setzte. Fünf Minuten später hatte Benjamin Zank schon eine glasklare Möglichkeit zur Führung, scheiterte aber an Jahn-Keeper Felix Gebhardt. Es entwickelte sich dann ein munteres Spiel, in dem nach einer guten halben Stunde der Jahn einen Strafstoß nach vermeintlichem Foul an Eric Hottmann forderte, aber nicht bekam.

Regensburg und Köln bleiben im unteren Mittelfeld.
Regensburg und Köln bleiben im unteren Mittelfeld. – Foto: Imago Images

Die Gastgeber machten bis zur Pause Druck, doch auch Noel Eichinger (34.) und Hottmann (37.) sorgten nicht für die Führung. Nach der Pause hatten wiederum die Kölner nach 54 Minuten die Riesenchance zum 1:0, doch David Otto scheiterte nach einem Doppelpass mit Simon Handle an Keeper Gebhardt. Danach passierte jedoch eine Weile wenig. Erst in der 77. Minute waren es wieder die Regensburger, für die sich erneut Angreifer Hottmann versuchte, aber seinen Meister in Keeper Arne Schulz fand. Noch eine dicke Chance sollte sich der Jahn erspielen – in der siebten Minute der Nachspielzeit. Doch dem erst kurz zuvor eingewechselte John Xaver Posselt gelang es nicht, Schulz mit seinem Kopfball zu überwinden. Auch hier blieb es also beim 0:0.

SSV Jahn Regensburg – Viktoria Köln 0:0
SSV Jahn Regensburg: Felix Gebhardt, Benedikt Saller, Leopold Wurm, Benedikt Bauer (63. Christian Kühlwetter), Leo Mätzler, Nicolas Oliveira (81. Phil Beckhoff), Malte Karbstein, Noel Eichinger, Adrian Fein, Eric Hottmann (88. John Xaver Posselt), Sebastian Stolze (63. Oscar Schönfelder) - Trainer: Michael Wimmer
Viktoria Köln: Arne Schulz, Meiko Sponsel, Verthomy Boboy, Frank Ronstadt (60. Yannick Tonye), Simon Handle, Florian Engelhardt (74. Tobias Eisenhuth), Lucas Wolf, Tim Kloss, Benjamin Zank (74. Jakob Sachse), David Otto, Leonhard Münst - Trainer: Marian Wilhelm
Schiedsrichter: Michael Näther (Neschwitz) - Zuschauer: 6350
Tore: keine Tore

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Stuttgarter Doppelschlag zieht Löwen den Zahn

Die Löwen hatten in der Anfangsphase gleich eine Mehrzahl vielversprechender Gelegenheiten. Kevin Volland traf nur das Außennetz (6.), Patrick Hobsch scheiterte an Florian Hellstern (11.), beim Abschluss von Sigurd Haugen lag der Ball gar im Netz, doch der Norweger stand zuvor wohl im Abseits (16.). Stattdessen fielen die Tore auf der anderen Seite. Justin Diehl legte ab auf Noah Darvich, dessen Schuss im Strafraum platziert in die Maschen einschlug (20.). Wenig später standen die gleichen Protagonisten aber mit vertauschten Rollen im Mittelpunkt. Darvich bediente Diehl, der die Kugel an Thomas Dähne vorbei ins Tor bugsierte (26.). Bis zur Pause waren die Schwaben daraufhin die spielbestimmende Mannschaft, verpassten aber durch Darvich (31.) und Alexander Groiß den dritten Treffer (41.).

Noah Darvich war an beiden Treffern der Stuttgarter beteiligt.
Noah Darvich war an beiden Treffern der Stuttgarter beteiligt. – Foto: Imago Images

Nach dem Seitenwechsel kam 1860 zunächst wieder stark auf. Haugen nach einem Eckstoß (47.), sowie Volland aus kurzer Distanz (49.) fanden jedoch in Hellstern ihren Meister. Auch auf der Gegenseite war der Schlussmann gefordert. Dähne parierte erst gegen Darvich (65.) und dann auch einen Schuss von Nicolas Sessa (72.). Viel mehr leisten die Münchener nicht. Immerhin gelang durch Haugen dann noch der Anschlusstreffer (85.), doch mehr ließen die Stuttgarter nicht mehr zu. Die zarten Aufstiegshoffnungen dürften damit weiter schwinden, während der VfB einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt macht.

VfB Stuttgart II – TSV 1860 München 2:1
VfB Stuttgart II: Florian Hellstern, Leny Meyer, Tim Köhler, Alexander Groiß, Nicolas Sessa (70. Samuele Di Benedetto), Christopher Olivier (83. Julian Lüers), Mirza Catovic, Lauri Penna (83. Maximilian Herwerth), Noah Darvich, Justin Diehl (43. Yanik Spalt), Mansour Ouro-Tagba
TSV 1860 München: Thomas Dähne, Max Reinthaler, Clemens Lippmann (80. Kilian Jakob), Siemen Voet, Marvin Rittmüller (79. Tim Danhof), Thore Jacobsen, Philipp Maier, Kevin Volland (80. Florian Niederlechner), Loris Husic (46. Maximilian Wolfram), Patrick Hobsch (70. Justin Steinkötter), Sigurd Haugen
Schiedsrichter: Yannick Sager
Tore: 1:0 Noah Darvich (20.), 2:0 Justin Diehl (26.), 2:1 Sigurd Haugen (85.)

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