2025-04-02T15:12:16.030Z 1743792386585

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David Philipp (TSV 1860 München) nimmt einen Ball an.
David Philipp (TSV 1860 München) nimmt einen Ball an. – Foto: IMAGO/Ulrich Wagner

Noten zum Remis gegen Osnabrück: Frey überzeugt nicht – Torschütze Hobsch solide

Löwen mit Remis gegen Schlusslicht

1860 München kam gegen das Schlusslicht aus Osnabrück nicht über ein Unentschieden hinaus. Das sind die Spielernoten der Löwen.

München – Nach dem Unentschieden im S-Bahn-Derby gegen Unterhaching konnten 1860 München auch gegen das Schlusslicht Osnabrück zwei Führungen nicht über die Zeit retten. Die Treffer der Löwen erzielten Patrick Hobsch und der eingewechselte Maximilian Wolfram. Marlon Frey konnte bei seinem Startelf-Einsatz nicht ganz überzeugen. Die Noten der tz-Redaktion.

TSV 1860 München – VfL Osnabrück 2:2 TSV 1860 München: René Vollath (tz-Note 4), Jesper Verlaat (3), Leroy Kwadwo (4), Max Reinthaler (4), Tim Danhof (3), Marlon Frey (4), David Philipp (4) (62. Julian Guttau), Thore Jacobsen (3), Morris Schröter (3) (62. Maximilian Wolfram), Patrick Hobsch (3) (84. Fabian Schubert), Soichiro Kozuki (4)

Veränderungen auf vier Positionen – Giannikis tauscht gegen Osnabrück durch

Update: Die Aufstellung der Münchner Löwen ist draußen: In der Viererkette nimmt Trainer Argirios Giannikis eine Änderung im Vergleich zum Spiel gegen die SpVgg Unterhaching vor. Vor Torwart René Vollath wird Max Reinthaler neben Kapitän Jesper Verlaat in der Innverteidigung starten. Die Außenverteidiger-Positionen besetzen wie erwartet Leroy Kwadwo und Tim Danhof.

Im Mittelfeld kommt es zum erwarteten Wechsel. Für den gesperrten Deniz Tunay geht Marlon Frey für die Löwen an den Start. Neben Thore Jacobsen und dem Torschützen aus dem Haching-Spiel, Neuzugang Soichiro Kozuki, außerdem auf Morris Schröter und David Philipp im Mittelfeld. Im Sturm bleibt alles beim Alten. Auch gegen Osnabrück wird Patrick Hobsch für die Münchner auf Torejagd gehen. (seb)

  • Aufstellung des TSV 1860 München gegen VfL Osnabrück:
  • Vollath – Danhof, Verlaat, Reinthaler, Kwadwo – Frey, Jacobsen – Schröter, Philipp, Kozuki – Hobsch

Frey startet für gesperrten Tunay – Reinthaler ersetzt Schifferl in der Innenverteidigung

München – In der Regel ist 1860-Trainer Argirios Giannikis kein Freund von großen Veränderungen. Während er in der Vorbereitung auf die Saison immer wieder unterschiedlichen Spielern die Chance von Beginn an gab, pendelte sich bei 1860 München eine Stamm-Elf ein. Im kommenden Heimspiel gegen den VfL Osnabrück ist Giannikis nun zu mindestens einer Änderung gezwungen.

Marlon Frey verdrängte Tim Kloss – Wer startet bei 1860 München gegen den VfL Osnabrück?

Im S-Bahn-Derby gegen die SpVgg Unterhaching stand René Vollath im Kasten und wird auch gegen den VfL wieder das Löwen-Tor hüten. Auch die Viererkette vor dem Routinier sollte gleich bleiben. Zwar zeigte Jesper Verlaat eine unglückliche Leistung – er verschuldete einen Elfmeter und traf ins eigene Tor – allerdings sollte der Kapitän gesetzt bleiben. Innenverteidiger-Partner Raphael Schifferl, sowie Leroy Kwadwo und Tim Danhof auf den Außenbahnen zeigten solide Leistungen, kein Grund also für Veränderung. Hinter dem Einsatz des Ex-Osnabrücker Florian Bähr steht zudem krankheitsbedingt ein Fragezeichen.

Anders sieht die Situation im Mittelfeld des TSV 1860 München aus. Während Thore Jacobsen nicht mehr wegzudenken ist aus der ersten Elf der Löwen, muss Giannikis den Ausfall von Tunay Deniz kompensieren. Der Mittelfeldmann fehlt gelb gesperrt. Beste Aussichten auf den Platz im zentralen Mittelfeld hat Marlon Frey.

Frey spielte zu Saisonbeginn keine Rolle, hat dem jungen Tim Kloss inzwischen aber den Rang abgelaufen. Das 20-jährige Löwen-Talent kam im August viermal in der 3. Liga zum Einsatz, ist seitdem aber ohne eine einzige Spielminute. Frey überzeugte dagegen Ende August bei seinem Startelf-Debüt gegen Ingolstadt und kam seitdem in fünf von sechs möglichen Drittliga-Partien zum Einsatz. Der Routinier hat bei Giannikis wohl aktuell die Nase vorn.

Hobsch nicht mehr aus dem Löwen-Sturm wegzudenken

In der Dreier-Reihe vor der Doppel-Sechs sollte es ebenfalls keine Veränderung geben. Besonders Neuzugang Soichiro Kozuki – hat mit Schifferl den höchsten Marktwert im Kader – kam zuletzt immer besser in Fahrt und überzeugte gegen Unterhaching mit Tor und Vorlage. Julian Guttau in zentraler Rolle und Maximilian Wolfram auf der linken Seite scheinen ebenfalls gesetzt zu sein.

Und auch im Sturmzentrum gibt es momentan wenig Grund für einen Wechsel. Patrick Hobsch, der eine emotionale Rückkehr in den Hachinger Sportpark erlebte, hat inzwischen drei Tore auf dem Konto. Am Anfang wurde der Stürmer noch kaum berücksichtigt, inzwischen ist er aus der ersten Elf nicht mehr wegzudenken. (lha)

Aufrufe: 023.10.2024, 09:15 Uhr
Marco Blanco UclesAutor