2024-05-24T11:28:31.627Z

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Der FV Mönchengladbach ist im Niederrheinpokal-Halbfinale ausgeschieden.
Der FV Mönchengladbach ist im Niederrheinpokal-Halbfinale ausgeschieden. – Foto: Sascha Köppen

Niederrheinpokal-Halbfinale: FV Mönchengladbach scheidet aus

Frauen-Niederrheinpokal: Der FV Mönchengladbach kann die Hürde VfR Warbeyen nicht überspringen und scheidet knapp mit 2:3 aus.

Für den FV Mönchengladbach ist der Traum vom Finale des Niederrheinpokals geplatzt. Am Mittwochabend unterlag der Niederrheinligist dem klassenhöheren Regionalligisten VfB Warbeyen im Halbfinale am Ende hauchdünn mit 2:3 (0:0). Über weite Strecken bot die Ketelaer-Elf dem Tabellenvierten der Regionalliga Paroli und war taktisch gut eingestellt, sodass ein Durchkommen für Waybeyen nur schwer zu realisieren war. Auf der anderen Seite war der FV vor allem im Umschaltspiel gefährlich. Vor allem die dynamische Lidia Nduka stellte der VfR-Abwehr immer wieder vor Probleme.

Der FV agierte auch in der zweiten Halbzeit äußerst diszipliniert. Ein Doppelschlag durch Iona Miyake (55.) und Jule Dallmann (60.) ließ die Gastmannschaft dann zunächst mit 2:0 in Führung gehen. Die Antwort der Mönchengladbacherinnen folgte prompt, als sich Alina Honold (60.) aus 40 Metern ein Herz fasste und per Flugball zum 1:2-Anschluss traf. Warbeyen zog das Tempo dann wieder an. Jolina Opladen (67.) stellte wenig später mit ihrem Tor den alten Abstand wieder her und traf zum 1:3. Kurz vor Spielende verkürzte Leonie Simnonia (88.) auf 2:3. Es wurde noch einmal spannend. Doch für seinen aufopferungsvollen Kampf belohnte sich der FV Mönchengladbach nicht.

„Wir haben gegen einen sehr spielstarken Gegner bis zum Ende mit Bravour dagegengehalten. Wir agierten taktisch diszipliniert und setzten auf unser Umschaltspiel. Sicherlich hatten wir hier und da etwas Glück, aber das hat ja bekanntlich nur der Tüchtige. In den spielentscheidenden Situationen hat man dann die Klasse des Gegners gesehen, da kann man nicht alles wegverteidigen. Kompliment an das Team, sie haben alles gegeben“, sagte Trainer Marco Ketelaer.

Aufrufe: 012.4.2024, 08:45 Uhr
RP / Heiko van der VeldenAutor