Nico war ein wichtiger Teil unserer Mannschaft und hat in dieser Zeit seinen Beitrag auf und neben dem Platz geleistet", schreibt der Verein in einer Mitteilung. Nico Karger selbst lässt zu seinem Abgang nach zwei Jahren in Pipinsried wissen:
"Manchmal bringt das Leben neue Prioritäten mit sich. Aufgrund meiner beruflichen Situation und weil wir uns auf Familienzuwachs freuen dürfen, habe ich mich dazu entschieden, den Verein zu verlassen. Es war keine einfache Entscheidung, da mir die Zeit hier und die Mannschaft sehr viel bedeutet haben. Ich nehme viele schöne Erinnerungen mit und bin dankbar für die Unterstützung." Mit dem 33-Jährigen verliert Pipinsried einen Angreifer, der in der Bayernliga stets eine zweistellige Torausbeute garantierte.
Karger wird sich dem SV Nord-Lerchenau anschließen.
Mit dem TSV 1860 schaffte Nico Karger (li.) nach dem Super-GAU 2017 und dem Abstieg in die Regionalliga auf Anhieb wieder die Rückkehr in den Profifußball. – Foto: Sven Leifer
Der gebürtige Oberfranke aus Kronach war schon früh ins Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des TSV 1860 München gewechselt, sammelte sowohl in der U17 als auch in der U19 Junioren-Bundesliga-Erfahrung. Bei den Löwen vollzog er auch den Schritt in den Herrenbereich und debütierte im Dezember 2015 in der 2. Liga. Karger blieb den Sechzigern auch 2017 nach dem Sturz in die Regionalliga treu und steuerte 14 Treffer zum direkten Wiederaufstieg unter Cheftrainer Daniel Bierofka bei. Im Sommer 2020 trennten sich aber die Wege von Nico Karger und den Blauen aus Giesing. Der Angreifer wechselte zur SV Elversberg, schaffte auch mit den Saarländern den Aufstieg in die 3. Liga, so richtig glücklich wurde Karger in Elversberg aber nicht. Mit dem Profifußball wurde er nicht mehr warm und so entschloss er sich im Sommer 2022, dem professionellen Fußball den Rücken zu kehren und heuerte beim Bayernligisten FC Deisenhofen an. Über die Station Landsberg landete er schließlich 2024 in Pipinsried.