2024-04-19T07:32:36.736Z

Spielbericht
– Foto: Marie-Luise Engelmann

Neun Tore und jubelnde Gäste

Der Ausflug auf den Kunstrasenplatz nach Sonneberg hat sich allein schon wegen der hohen Trefferzahl gelohnt.

Naja, zumindest für die Schlachtenbummler der Falken und die neutralen Zuschauer. Insgesamt neun Tore: statistisch gesehen, gab es alle zehn Minuten ein Erfolgserlebnis.

Was über die gesamten 90 Minuten auffällig war, beide Mannschaften wollten Fußball spielen. Auf dem teppichartigen Untergrund war dies natürlich auch leicht möglich und sah recht gefällig aus.

Die SG 1951 Sonneberg – die ja als Gastgeber aufliefen – hatte den besseren Start. Aber die Abschlüsse in der Anfangsphase waren zu ungenau. Für die Crew aus Sachsenbrunn bedurfte es zur ersten Torannäherung einen Freistoß. Ein Solo von Maxim Jacob war nur durch Foulspiel zu stoppen. Hier sah der Gegenspieler Julian Bürger auch den Verwarnungskarton, es war die einzige Verwarnung im gesamten Match. Den Freistoß aus 17 Metern setzte Maxim Jacob aber in die Mauer. Mit einem herrlichen Treffer gingen dann doch die Sachsenbrunner in Führung. Ein Freistoß von Maxim Jacob, dieses Mal aus viel weiterer Entfernung, senkte sich und schlug oben rechts im Kreuzeck ein. Auf der anderen Seite näherten sich die Wolkenrasenkicker dem Gehäuse allmählich an. Der Schuss von Jonas Heintze und der Kopfball von Julian Bürger gingen jeweils nur knapp am Pfosten vorbei. Dann scheiterte Niels Baum mit seinem Versuch am Pfosten. Sie kamen einem Treffer immer näher. Den von der Torbegrenzung zurückspringenden Ball hämmerte Hannes Sollmann dann in die Maschen. So ging es mit einem Unentschieden zum Pausentee.

Die erneute Führung der Mannschaft aus Sachenbrunn und Crock war wieder ein herrlicher Treffer. Und wieder war es Maxim Jacob, der das Leder dieses Mal über den Keeper ins lange Eck zirkelte. Innerhalb von 120 Sekunden erhöhten dann die Gäste mit einem Doppelschlag – ein Abstaubertor nach dem Freistoßaufsetzer von Jacob durch Alexander Niller und ein Kopfball von MK Schwabbacher - sogar auf 4:1. War das nach gut einer Stunde Spielzeit die Spielentscheidung. Von Nichten! Denn die Gastgeber – nun mittlerweile bei strömenden Regen – kämpften sich noch einmal heran. Und so stand es plötzlich nur noch 3:4 und es waren noch sieben Minuten zu absolvieren. Sonneberg setzte nun alles auf eine Karte und drängte auf den Ausgleich. Die sich nun in der Abwehr der 51-er auftuenden Räume nutzten die cleveren Gäste und konterten gefährlich. Und waren hier schließlich noch zwei Mal erfolgreich.

Aufrufe: 022.11.2023, 14:13 Uhr
FuPa SüdthüringenAutor