Je zwei Abgänge verzeichnen die Oberpfälzer Bayernligisten DJK Ammerthal und ASV Neumarkt. Ein Duo zieht es in die Landesliga, einen Spieler zum aktuellen Tabellenführer der Bayernliga Nord und einen ins Ausland. Ersatz in Form etwaiger Neuverpflichtungen gibt es bei beiden Klubs zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu vermelden.
Leon Rukiqi hat leidvolle Monate hinter sich. Der talentierte Angreifer der DJK Ammerthal zog sich Anfang März 2024 eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu. Bei seinem Comeback-Versuch brach die Verletzung wieder auf. Sein (erneutes) Comeback gab er erst im Herbst und kam bis zur Winterpause noch zu vier Einsätzen im DJK-Trikot. Weitere werden nicht mehr hinzukommen. Denn der 22-Jährige spielt ab sofort für den Ligakonkurrenten ATSV Erlangen.
Bein Tabellenführer der Bayernliga Nord zeigt man sich erfreut über den Zugang: „Leon hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er weiß, wo das Tor steht. Sowohl in Feucht als auch im ersten Jahr in Ammerthal hat er das sehr gut gemacht. Da wir in der Offensive noch einen Spieler gesucht haben und er sich in Ammerthal verändern wollte, hat es gut gepasst. Mit seiner Qualität kann er uns helfen“, teilt Manager Jörg Markert auf FuPa-Nachfrage mit.
Zweiter Abgang auf Seiten der DJK ist Oluwatobi Joseph. Der 23-jährige Deutsch-Engländer, der in dieser Saison neun (Kurz-)Einsätze für Ammerthal verbuchte, geht zurück nach London. Erst vor gut anderthalb Jahren war der Mittelfeldspieler nach Deutschland gekommen. Beiden, Rukiqi und Joseph, wünscht die DJK alles Gute für ihren weiteren Weg.
Abschniednehmen heißt es auch im Lager der ASV Neumarkt. Raphael Heimisch' Winterwechsel zum TV Parsberg ist schon länger bekannt. Darüber hinaus kann Coach Jochen Strobel künftig nicht mehr auf die Dienste von Philipp Nutz (24) und Leon Schoen (25) bauen. Beide Spieler trugen schon seit der Jugend den „Adler“ auf der Brust, sind also echte Eigengewächse. Für die erste Mannschaft absolvierte Schoen insgesamt 127 und Nutz 72 Punktspiele. Ab sofort läuft das Duo für den SC Feucht (Landesliga Nordost) auf. Böses Blut fließt ob des Abschieds keineswegs: „Sie kamen auf uns zu, dass die Spielzeit in letzter Zeit etwas gering war. Beide Spieler waren rund ein Jahrzehnt bei uns und sind menschlich zwei Top-Typen. Wir gehen im Guten auseinander“, so Neumarkts sportlicher Leiter Benedikt Thier.