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Neuer Trainer: Wer das Regionalliga-Schlusslicht retten soll

Regionalliga: Die SSVg Velbert hat am Mittwoch ihren neuen Trainer präsentiert: Bogdan Komorowski soll den Aufsteiger retten.

von André Nückel · 15.10.2025, 20:39 Uhr · 0 Leser
Neuer Velbert-Trainer: Bogdan Komorowski.
Neuer Velbert-Trainer: Bogdan Komorowski. – Foto: Boris Hempel

Nach der knappen Niederlage im Niederrheinpokal gegen den 1. FC Bocholt (0:2) hat das Regionalliga-Schlusslicht SSVg Velbert den neuen Trainer vorgestellt: Der am Niederrhein unbekannte Bogdan Komorowski soll den Aufsteiger zum Klassenerhalt führen.

Distanz zur Mannschaft kann ein Vorteil sein

Nach der 2:3-Niederlage am 11. Spieltag endete die Zeit von Ismail Jaroui bei der SSVg Velbert. Der 33-Jährige führte den Klub zwar zur Meisterschaft in der Oberliga und damit zur Rückkehr in die Regionalliga, allerdings hat es für die "Bergischen" bislang noch nicht für einen Sieg gereicht. Mit nur vier Punkten, die allesamt aus Remis resultieren, rangiert Velbert am Ende der Liga, hat aber auch nur fünf Punkte Rückstand auf den möglicherweise rettenden Rang 15.

Unter Komorowski hofft Velbert natürlich mindestens auf Rang 14, dafür ist allerdings der erste Sieg alsbald notwendig. "Bogdan kommt aus dem Mittelrhein und bringt eine beeindruckende Erfahrung als Trainer und Scout mit – ohne persönliche Bindungen zu Spielern oder Vereinsverantwortlichen. Dadurch kann er seine Aufgabe völlig unvoreingenommen angehen, was gerade jetzt im Abstiegskampf ein klarer Vorteil ist", teilt Velbert mit. Der 38-Jährige war zuletzt Trainer der U23 von Fortuna Köln (Mittelrheinliga) und arbeitete zuvor unter anderem für den Bonner SC und den VfL Wolfsburg.

Schwieriger Auftakt für Komorowski

"Mit seiner Erfahrung und frischen Perspektive wird Bogdan entscheidende Impulse setzen, um unser Team wieder auf Kurs zu bringen. Heute Abend wird er der Mannschaft offiziell vorgestellt – wir freuen uns auf die Zusammenarbeit", gibt Velbert am Mittwochabend bekannt.

Die klare Distanz zur Mannschaft kann in jedem Fall ein Hebel sein, auch die Spieler, die hinten dran stehen, haben eine gute Chance, sich in den kommenden Einheiten zu präsentieren und zu empfehlen. Das Auftaktprogramm könnte allerdings leichter sein, denn Komorowski trifft mit seinem neuen Team auf die U23-Teams von Borussia Dortmund und des FC Schalke 04.

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