2024-05-17T14:19:24.476Z

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Eine neue Aufgabe: Qemajl Beqiri (links) trainiert in der Saison 2024/25 den SV Sulzemoos. Qemajl Beqiri wird Trainer beim SVS
Eine neue Aufgabe: Qemajl Beqiri (links) trainiert in der Saison 2024/25 den SV Sulzemoos. Qemajl Beqiri wird Trainer beim SVS – Foto: Dieter Metzler

Nächstes Brüder-Paar: Qemajl Beqiri wird Cheftrainer in Sulzemoos

„Es waren sehr offene, klare und positive Gespräche“

Punkte abgeben verboten heißt es am Sonntag für den SV Sulzemoos. Der Fußball-Bezirksligist empfängt Schlusslicht TSV Eching. Anpfiff ist um 14.30 Uhr.

Nach einem fantastischen Start in die Saison ist Aufsteiger Sulzemoos mitterweile auf einen Relegationsplatz abgestürzt. Allerdings machen die vergangenen Spiele Hoffnung, die Klasse zu halten, ohne die Mühen der Abstiegsrelegation bestreiten zu müssen. Aus den letzten vier Spielen holte der SVS sieben Punkte. Gerade der 2:1-Sieg am vergangenen Wochenende gegen den direkten Mitkonkurrenten aus Ismaning war Gold wert.

Echings Tabellensituation als Fluch und Segen

Doch nun muss die Mannschaft von SVS-Interimstrainer Markus Niedermeyer diesen Erfolg mit einem weiteren Sieg veredeln. Der Gast aus Eching ist praktisch schon abgestiegen. Doch dies macht die Sache für den Gastgeber nicht gerade leichter, denn Eching kann ohne große Vorgaben und Zwänge einfach munter drauflos spielen. Personell sieht es beim SVS wieder besser aus, denn Roman Fuchs, Sebastian Schmid und Maxi Köpf stehen wieder im Kader.

Wie der SV Sulzemoos bekannt gab, wird Qemajl Beqiri in der kommenden Saison das Amt des Cheftrainers übernehmen. Beqiri ist derzeit noch beim TSV West in Fürstenfeldbruck als Coach tätig. „Es waren sehr offene, klar und positive Gespräche“, berichtet SV-Teammanager Dennis Reith. Beqiri habe eine klare Vorstellung, wie er Fußball spielen möchte.

Geschwister Beqiri für den SV Sulzemoos

In einem Gespräch mit der Heimatzeitung sagte Beqiri, „dass ich gerne einen Ballbesitz-Fußball spielen lasse, ohne die Defensive zu vernachlässigen.“ Der 39-jährige Coach spielte zu seiner aktiven Zeit unter anderem beim FC Pipinsried und beim TSV Aindling, hat also schon einiges in seiner Zeit als Fußballer erlebt.

Mit ihm kommt sein Bruder Qendrim mit nach Sulzemoos. Auch er hat bereits in zahlereichen höherklassigen Klubs gekickt, unter anderem ebenfalls beim FC Pipinsried sowie in Memmingen und in den U23-Teams des 1. FC Nürnberg und des TSV 1860 München. Neben den Beqiri-Brüder kommen mit Adrian Abke und Michael Zach zwei Akteure nach Sulzemoos, die entweder noch das Trikot von Dachau 1865 tragen (Abke), oder getragen haben. Zach spielte für Dachau bereits in der Bayernliga.

Aufrufe: 019.4.2024, 12:39 Uhr
Bruno HaelkeAutor