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Transfers

Nächster Preuße mit RWE-Stallgeruch

Der FSV Preußen Bad Langensalza begrüßt im Winter einen Neuzugang im Kader nach einem mittlerweile bewehrten Schema: Ausgebildet bei RWE, jetzt ein Preuße!

Dabei folgte Nils-Anton Mönchgesang den Ruf seines Freundes Noah Maxim Dolzer in die Kurstadt. Dort trifft er mit David Gulov und Tom Seidel auf weitere Weggefährten aus gemeinsamen RWE- Nachwuchstagen.

Beim Trainingsauftakt der Preußen am Dienstag, den 21. Januar war Nils-Anton Mönchgesang am Start: Auch zuvor absolvierte der junge Defensivspieler schon ein Hallenturnier mit den Kurstädtern und überzeugte FSV-Trainer Thomas Wirth direkt: „Seine Art und Weise, wie er Fußball spielt und menschlich drauf ist, passt. Er ist knapp 1,90 Meter groß und kann bei uns vom Innenverteidiger über die Sechs, Acht oder auch im Zentrum alles spielen. Logischerweise ist er technisch durch seine Jugend bei Rot-Weiß gut ausgebildet. Wir haben uns gefreut, dass er sich für das nächste halbe, dreiviertel Jahr dazu entschieden hat, bei uns zu spielen.“

RWE, USA, Haßleben

Der aus Haßleben stammende und derzeit in Erfurt wohnende Student war zuletzt am College in Oskaloosa im US-Bundesstaat Iowa in der College Soccer League aktiv, er absolviert derzeit ein Online-Semester in der Heimat. Mönchgesang ist 20 Jahre alt und stammt aus dem Nachwuchsleistungszentrum des FC Rot-Weiß Erfurt, wo er seit 2011 von der F-Jugend bis zur A-Jugend alle Altersklassen durchlaufen hat. Zuletzt gab es noch einen kurzen Abstecher zu seinem Heimatverein SV Olympia Haßleben. Jetzt will er mit seinen ehemaligen RWE-Mitstreitern Seidel, Dolzer und Gulov in der Thüringenliga durchstarten. “Er passt mit seinen 20 Jahren in unser Portfolio mit vielen jungen, hungrigen Spieler, die teilweise früher mal bei Rot-Weiß gespielt haben. Das hat sich dann einfach angeboten. Die ganze rot-weiß Connection hat ihn entsprechend begrüßt beim Training. Und man hat schnell gemerkt, dass es keine große Integration bedarf“, sagt Thomas Wirth abschließend über den Eingliederungsprozess.

Aufrufe: 023.1.2025, 13:46 Uhr
André HofmannAutor