
Alemannia Aachen hat kurz vor Ende des Winter-Transferfensters noch einmal kräftig zugeschlagen und zwei gezielte Verstärkungen verpflichtet, um die Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte nach vorne zu bringen. Mit Gideon Jung kommt ein erfahrener Profi zurück nach Deutschland, während Jonas Oehmichen als junges Offensivtalent auf Leihbasis von Dynamo Dresden nach Aachen wechselt.
Der 31-jährige Gideon Jung bringt große Erfahrung aus dem Profifußball mit und soll der Aachener Abwehr mehr Stabilität und Spielkontrolle geben. Der gebürtige Düsseldorfer begann seine Karriere in der Jugend bei Rot-Weiß Oberhausen, bevor er über die zweite Mannschaft des Hamburger SV in den Profi-Bereich aufstieg. Dort absolvierte er zwischen 2014 und 2021 über 130 Pflichtspiele für den HSV in Bundesliga und 2. Bundesliga. Anschließend spielte Jung mehrere Jahre für die SpVgg Greuther Fürth, wo er ebenfalls regelmäßig in der Bundesliga und 2. Liga zum Einsatz kam. Insgesamt brachte er es auf rund 83 Bundesligaspiele und 125 Einsätze in der zweiten Liga – Erfahrung, die Aachen nun dringend gebrauchen kann.
In der vergangenen Saison wechselte Jung nach Türkei zu Kayserispor, wo er allerdings nur viermal in der Süper Lig zum Einsatz kam, bevor ihn eine Verletzung zurückwarf. Mit seiner Vielseitigkeit – er ist sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld einsetzbar – soll er der Alemannia defensiv mehr Sicherheit und Kopfballstärke geben.
Parallel hat Aachen mit Jonas Oehmichen einen jungen Offensivspieler verpflichtet, der sofort frischen Offensivdruck bringen soll. Der 21-Jährige stammt aus der Jugend von Dynamo Dresden und ist dort seit vielen Jahren unter Vertrag. In der laufenden Saison kam Oehmichen in der 2. Bundesliga zehnmal zum Einsatz, sammelte Spielpraxis und bereitete einen Treffer vor, konnte sich aber noch nicht als feste Stammkraft etablieren.
In Dresden gilt Oehmichen als vielversprechendes Talent, das technisch stark ist, auf den Flügeln Tempo mitbringt und flexibel einsetzbar ist. Insgesamt hat er bereits rund 45 Spiele in der 3. Liga absolviert, dabei mehrfach getroffen und weitere Vorlagen geliefert – Werte, die zeigen, dass er in der kommenden Rückrunde bei Aachen mehr Verantwortung übernehmen kann. Der Wechsel nach Aachen ist für Oehmichen vor allem als Entwicklungsschritt gedacht: Er kann bei einem ambitionierten Drittligisten, der im Abstiegskampf steht, regelmäßig spielen und seine Fähigkeiten weiter ausbauen.
Mit diesen beiden Transfers reagiert Alemannia Aachen auf die sportliche Lage in der 3. Liga, wo der Klub im Tabellenmittelfeld steht und dringend Punkte holen muss, um den Klassenerhalt zu sichern. Die Verpflichtung von Jung gibt der Defensive mehr Erfahrung und Stabilität, während Oehmichen der Offensive neue Impulse, Tempo und Kreativität verleihen soll. Während bei Jung noch die internationale Freigabe der FIFA aussteht, sollte Oehmichen schon zeitnah für die Alemannia auflaufen und Spielpraxis sammeln können. Durch den Doppel-Transfer stärkt Aachen sowohl die Defensiv- als auch die Offensivreihe und setzt gezielte Akzente, um in der Rückrunde erfolgreicher zu sein.
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