2026-04-20T12:45:22.080Z

Allgemeines

MSV Duisburg ist gewarnt: Aachen ist mehr als Gindorf und Schroers

Der MSV Duisburg steht womöglich vor dem Schlüsselspiel der Saison. So blickt Trainer Dietmar Hirsch auf das Duell bei Alemannia Aachen am Freitagabend.

von Marcel Eichholz · Heute, 14:35 Uhr · 0 Leser
Der MSV Duisburg war zuletzt in guter Form.
Der MSV Duisburg war zuletzt in guter Form. – Foto: IMAGO / Nico Herbertz

Der Zeitpunkt für die Drittliga-Partie zwischen Alemannia Aachen und dem MSV Duisburg könnte kaum besser sein. Freitagabend, ein ausverkaufter Tivoli, Flutlicht und ein Duell der aktuell formstärksten Mannschaften in der 3. Liga. Allein aus Duisburg werden rund 6.000 Fans erwartet, um ihre Mannschaft im Aufstiegsendspurt lautstark zu unterstützen. Dietmar Hirsch blickt voller Vorfreude auf die Partie, weiß aber auch, dass ein hartes Stück Arbeit auf seine Spieler wartet.

Nach der Derby-Pleite bei Rot-Weiss Essen hatten die Meisten den MSV im Aufstiegskampf bereits abgeschrieben. Drei Siege und dein ein oder anderen Patzer der Konkurrenz später sind die Zebras wieder bis auf einen Punkt an den direkten Aufstiegsplatz herangerückt. "Wir lieben diese Situation einfach. Wir haben jetzt dreimal in Folge gewonnen und sind voll dabei. Wir wollen aufsteigen und haben aktuell sehr viel Selbstvertrauen", erklärt der Übungsleiter.

Dazu gibt es nach dem 1:0-Sieg gegen Spitzenreiter VfL Osnabrück, dem klaren 4:1 beim SV Waldhof Mannheim und zuletzt einen 3:1 gegen die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim auch allen Grund. Ein ganz anderes Kaliber, auch von der sportlichen Ausrichtung her, wartet nun mit den Kaiserstädtern. "Wir wissen um die Qualität des Gegners. Sie spielen extrem offensiv und pressen früh", sagt der 54-Jährige. Entsprechend kompakt müssen seine Spieler in der Defensive stehen und dann in schnelle Umschaltmomente kommen.

Gindorf und Schroers im Fokus

Ein besonderes Augenmerk muss dabei auf Lars Gindorf und Mika Schroers gelegt werden. Kombiniert sind die beiden für 40 Tore und 21 Vorlagen für die Alemannia verantwortliche. "Sie sind in einer Top-Verfassung und schaffen es oft, die ganze Mannschaft offensiv mitzureißen", analysiert Hirsch, der den beiden zudem eine herausragende individuelle Qualität attestiert. Aber: "Ich glaube nicht, dass zwei Spieler allein für den Erfolg einer ganzen Mannschaft verantwortlich sind."

Personell vergrößern sich bei den Zebras die zur Verfügung stehenden Optionen. Zwar ist Kapitän Alexander Hahn weiterhin keine Option, der Abwehrchef trainiert wieder individuell mit dem Ball, noch nicht aber mit der Mannschaft, dafür kehrt allerdings Aljaz Casar nach abgesessener Rotsperre in den Kader zurück. "Er ist einer unserer Top-Spieler und auf jeden Fall eine Option für die Startelf", sagt Hirsch. Blickt man auf die Anfangsformation der zurückliegenden Partie gegen Hoffenheim, könnte er wohl nur Christian Viet ersetzen, der seinerseits jedoch eine gute Leistung gezeigt und wichtige Impulse gesetzt hat.

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