Wachablösung an der Tabellenspitze am 8. Spieltag der Kreisliga Nord: Nach einem mühevollen 2:1-Sieg gegen einen starken Aufsteiger VfB Rothenstadt (11./9) grüßt die Steinwaldelf des TSV Erbendorf (1./17) als neuer Tabellenführer. Profitiert hat die Lang-Elf vom Punktverlust der beiden schärfsten Widersacher am oberen Rand des Klassements, denn sowohl der TSV Reuth (2./16 - 1:1 gegen Eschenbach), als auch der FC Tremmersdorf (3./15 - 1:1 in Irchenrieth) liessen Federn. Stark im Kommen mit nur geringem Abstand zum Führungstrio ist seit dem Samstag die SpVgg Schirmitz (4./14 - 2:0 in Haidenaab), nach drei Dreiern in Folge mischt die Hirmer-Truppe nun bei den "Oberen" kräftig mit.
Gehen wir in die Tiefen der Tabelle, wo zwei Kellerkinder Punkte sammeln konnten. Äußerst überraschend knöpfte die DJK Irchenrieth (14./3) dem FC Tremmersdorf einen Punkt ab, bis in die Schlußphase hinein hatte sie sogar einen Heimsieg vor Augen. Im Kellerduell schlechthin behielt die DJK Weiden (13./5) gegen den SC Kirchenthumbach (12./6) mit dem knappsten aller Ergebnisse die Oberhand, feierte damit den erhofften ersten Saisonsieg und zog seine Gäste damit weiter in den Abstiegssumpf hinein.
Bis in die Schlußphase hinein schnupperte die Heimelf an der großen Überraschung, ehe ihr ein Freistoßtor von Gästekapitän Michael Diepold noch zwei Punkte raubte. Auch wenn die DJK nun auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen ist, sollte das Remis Mut machen und Auftrieb geben. Die Gäste können mit dem fast schon glücklichen Unentschieden nicht zufrieden sein, derartige, unerwartete Punktverluste könnten in der Endabrechnung noch weh tun.
"Teilerfolg für uns. Ärgerlich, dass der Ausgleich kurz vor Schluss fällt. Tremmersdorf hat das gestern echt stark gespielt, wir wussten wir müssen tief stehen und gut verteidigen, was uns auch gelang. In der ersten Halbzeit hatte Tremmersdorf auch sehr gute Chancen zum Tor, aber konnte diese nicht nutzen. Nach einer guten Kontersituation über Slajs und Bachmeier machen wir das 1:0. In der zweiten Halbzeit war auch wieder der Gast tonangebend, aber dennoch hatten wir durch unsere Konter zwei bis drei gute Möglichkeiten auf das 2:0, was uns leider nicht gelang. Um so ärgerlicher, dass dann eine Minute vor Ende ein Freistoß für das 1:1 sorgt. Dennoch bin ich zufrieden mit dem Punkt, was uns zwar tabellarisch nicht weiter bringt, aber die Mannschaft hat eine starke Reaktion gezeigt und darauf müssen wir aufbauen", so DJK-Spartenleiter und Spieler in Personalunion, Andreas Stolorz.
Gästetrainer Björn Engelmann war "not amused" über das von den Seinen Gezeigte: "Schlichtweg enttäuschend. Glücklich, dass wir den Punkt noch mitnehmen, durch einen Freistoß von Michi Diepold. Ansonsten spielen wir ohne Überzeugung, ohne Körpersprache. Das ist nicht schön und muß sich zwingend ändern, denn so gewinnst du keinen Blumentopf. Am Freitag zum Kirwaspiel gegen Haidenaab bedarf es einer deutlichen Steigerung, um weiter vorne mitzumischen!"
Tore: 1:0 Michael Bachmeier (44.), 1:1 Michael Diepold (89.) - Schiedsrichter: Horst Lang - Zuschauer: 100
Ein hart umkämpftes Unentschieden gegen spielstarke Auerbacher. Nach den Erwartungen, die wir nach dem letzten Wochenende hatten, versprach dieses Spiel einiges. Doch es nahm eine unerwartete Wendung, als der Schiedsrichter-Assistent über Headset einen fairen Zweikampf meldete, wir jedoch dennoch durch einen mehr als fragwürdigen Elfmeter in Rückstand gerieten. Das Geschehen spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab. Auffällig war die einseitige Verteilung der Karten: Während die Zweikämpfe unserer Mannschaft fast ausschließlich mit Gelb bestraft wurden, schien der Gegner deutlich mehr Freiraum zu haben. Erst nach 56 Minuten wurde auch gegen Auerbach die erste Gelbe ausgesprochen. Bevor Král in der 57. Minute ohne vorherige Verwarnung mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen wurde, gelang ihm souverän der Ausgleich durch einen Foulelfmeter.
In der zweiten Halbzeit prägten harte Zweikämpfe beider Mannschaften das Geschehen, ohne dass sich echte Torchancen für eine Führung ergaben. Kurz vor Spielende musste auch Gall nach einer Gelb-Roten Karte den Platz verlassen, doch Auerbach konnte die numerische Überlegenheit nicht nutzen. Das gesamte Spiel war von fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns begleitet. Abschließend gebührt unserer Defensive ein großes Lob, die in den letzten Minuten den Punkt fair verteidigen konnte. Letztendlich müssen beide Mannschaften mit der Punkteteilung zufrieden sein. (Quelle: Christian Windirsch, TSV Eslarn).
"Es ist leider aktuell Woche für Woche das leidige Thema, wir sind aktuell nicht in der Lage, den Sack frühzeitig zuzumachen. Musst wieder frühzeitig verletzungsbediengt wechseln, sodass wir mittlerweile bei neun Ausfällen sind. Wir hatten nach der 1:0-Führung die Chancen auf das 2:0 und 3:0, haben sie erneut nicht genutzt und fangen mit dem Halbzeitpfiff das 1:1. Trotz dreißigminütiger Überzahl konnten wir das Spiel nicht als Sieger verlassen. Trotz allem bleiben wir positiv und schauen nach vorne", so Gästetrainer Marcel Seitz.
Tore: 0:1 Lukas Grüner (9.), 1:1 Ondrej Kral (45.+2/Strafstoß) - Schiedsrichter: Michael Preisinger - Zuschauer: 100 - Platzverweise: Gelb-Rot für Ondrej Kral (58.) und Rene Gall (90.+4/beide Eslarn)
Mit einem 2:1-Heimsieg gegen den Aufsteiger aus Rothenstadt bleibt der TSV Erbendorf zum siebten Mal in Folge ungeschlagen und erklimmt zum ersten Mal seit vielen Jahren die Tabellenspitze in der Kreisliga Nord. Die Gäste aus Rothenstadt erwiesen sich hierbei als richtig harte Nuß und zeigten zeitweise durchaus spielerische Klasse. So war es angesichts des Spielverlaufs in der Anfangsphase nicht verwunderlich, daß sie nach einem Mißverständnis in der Erbendorfer Hintermannschaft auch in der 13. Minute durch Sebastian Götz mit 1:0 in Führung gingen. Nach etwa einer halben Stunde fing sich die Lang-Elf und kam ihrerseits zu gefährlichen Aktionen vor dem Gästetor. Nach einem sehenswerten Angriff bediente Sandro Hösl Dilane Mayeko mustergültig und dieser schob zum 1:1 Halbzeitstand ein.
Auch nach dem Seitenwechsel agierte Rothenstadt weiterhin auf Augenhöhe, Torraumszenen waren zunächst hüben wie drüben Mangelware. In der 62. Minute fasste sich dann Dominik Lang ein Herz und versenkte mit einem Traumtor den Ball per überlegtem Schuß von der linken Strafraumgrenze aus im rechten Tordreieck zur umjubelten Führung. In der Schlußphase versäumte es die Steinwaldelf bei einigen Konterchancen, den Sack zu zu machen. So mußte man im Erbendorfer Lager auch aufgrund der nie aufsteckenden Gäste bis zum Schluß doch ein wenig zittern. Fazit: Der TSV hat letztlich nicht geglänzt, war aber in den entscheidenden Momenten wieder extrem effektiv und hat nach der Führung zum wiederholten Male durch geschlossenen, leidenschaftlichen Einsatz den nächsten Dreier unter Dach und Fach gebracht. (Quelle: Spielbericht TSV Erbendorf)
"Ein enges und spannendes Kreisliga Spiel. Die Gäste aus Rothenstadt zeigten ein sehr gutes Spiel, waren die bislang stärkste Mannschaft, die in Erbendorf aufkreuzte. Meine Mannschaft konnte ihr Leistungsvermögen heute nicht komplett abrufen, zeigte aber den nötigen Biss. Unter dem Strich nennt man so etwas wahrscheinlich Arbeitssieg", sagte der Coach der Steinwaldelf, Roland Lang.
"Wir haben heute die beste Mannschaftsleistung in dieser Saison abgerufen, dabei aber leider extrem viele glasklare Chancen liegen gelassen. Heute stimmt die Weisheit „Wir gewinnen immer, entweder gewinnen wir oder wir lernen daraus.“ Es war heute ein Lernprozess in der Gesamtentwicklung, nämlich der, dass wir in gewissen Phasen des Spiels abgezockter und cleverer werden müssen. Die Balance zwischen unbedingtem Willen und nicht zu gierig zu sein, gilt es zu finden. Erbendorf hat mit Hösl, Mayeko und Lang drei Unterschiedsspieler in ihren Reihen. Die letzten beiden haben aus zwei Schüssen zwei Treffer erzielt. Fußball ist ein Ergebnissport, deshalb gratuliere ich meinem Kollegen Roland Lang und seiner Mannschaft zum Sieg. Wir werden definitiv mit der gezeigten Leistung den Turnaround schaffen und wieder in ruhige Gefilde kommen", so Hakan Boztepe, der Trainer des VfB Rothenstadt
Eine effiziente Chancenverwertung und fast eine Stunde lang in nummerischer Unterzahl ein leidenschaftlicher Kampf waren die Bausteine des Gästesiegs, des nun dritten in Folge. Der SVK muss sich den Vorwurf gefallen lassen, seine nach einer halben Stunde erarbeitete Dominanz nicht in Zählbares umgesetzt und dem Gegner, der ausser den beiden Treffern eigentlich nie das einheimische Tor so richtig in Gefahr brachte, bei seinen beiden Nadelstichen kräftig Hilfestellung geleistet zu haben. Während der FCV nun endgültig in vordere Gefilde vorgestossen ist, verharrt die Drechsler-Elf nach nur einem Punkt aus den letzten drei Partien im Mittelfeld.
"Ich weiß nicht, ob man von einem verdienten Gästesieg sprechen kann. Doch wenn du zwei Mal aufs Tor schiesst und dann dabei triffst, ist das eben konsequent. Die erste halbe Stunde bis zum Platzverweis war es ein in etwa ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für uns, danach war es ein Spiel auf ein Tor. Na ja, dann legen wir denen die zwei Dinger quasi selber auf. Wir waren hochüberlegen, vier fünf Mal schön bis zur Grundlinie aussen durch, so wie es sein muss, dann kommt allerdings der letzte Pass nicht an. Dann sind wir noch alleine vor dem Torwart, haben noch eine gute Kopfballchance, beides nützen wir nicht. Und dann kassieren wir in der 90. Minute noch den entscheidenden Gegentreffer als krönenden negativen Höhepunkt. Insgesamt machte sich halt doch bemerkbar, dass mit acht Mann gefehlt haben, davon fünf Stammspieler, was allerdings keine Entschuldigung sein kann. Denn wir hätten das Spiel einfach gewinnen müssen", so ein doch etwas geknickter SVK-Chefanweiser Oliver Drechsler.
"Ein Sieg des Willens, nachdem wir fast eine Stunde, nach einer völlig überzogenen Gelb-Roten-Karte, in Unterzahl spielen mussten. Der Sieg war sicher etwas glücklich, da wir eigentlich keine Torchance hatten. Beim 0:1 konnten wir einen groben Abwehrfehler ausnutzen und beim 1:2 haben wir aus dem Getümmel heraus getroffen. Andererseits sicher nicht unverdient, da der Ball vor dem Ausgleich von Kulmain deutlich im Aus war und wir keine großen Torchancen zugelassen haben. Kämpferisch war es überragend, aber spielerisch geht es auf jeden Fall besser. Auf jeden Fall ein großes Kompliment an meine junge Mannschaft, die den Ausfall von sechs Stammspielern auffangen konnte", sagte Gästetrainer Peter Schramm.
Tore: 0:1 Gabriel Speckner (56.), 1:1 Korbinian Stahl (73.), 1:2 Gabriel Speckner (90.) - Schiedsrichter: Christian Winter - Zuschauer: 200 - Platzverweis: Gelb-Rot für Jonas Heindl (35./Vorbach), Zeistrafe für Giovanni Brunnner (85./Kulmain).
Auf dem B-Platz des TSV Reuth sahen die anwesenden Zuschauer ein über die gesamte Spielzeit umkämpftes Kreisligaspiel. In den ersten 30 Spielminuten besaßen die Hausherren etwas mehr Spielanteile und hatten auch durch Justus Bader die bis dahin beste Torchance, als dessen Heber über Gästetorwart Marcel Hofmann hinweg jedoch nur auf der Querlatte und anschließend im Toraus landete. Zum Halbzeitende hin suchten die Gäste aus Eschenbach immer mehr ihr Glück in der Offensive, ohne jedoch das TSV-Gehäuse groß in Gefahr zu bringen.
Unverändert ging es nach Wiederanpfiff weiter. Mit dem schönsten Angriff des Tages gelang dann dem TSV in der 56. Spielminute die 1:0-Führung. Vom eigenen Strafraum weg gelangte der Ball blitzschnell über wenige Stationen zu Fabian Höcht, der diesen dann nur noch aus kurzer Distanz ins leere Tor befördern musste. Keineswegs geschockt durch den Rückstand blieb der SCE, vor allem durch Standards, weiterhin gefährlich. Nach einem Eckball in der 64. Spielminute konnte ein Reuther Verteidiger den Ball gerade noch auf der Linie klären. In der 79. Spielminute hatte dann Bader die große Chance, das vorentscheidende 2:0 zur erzielen. Sein Schuss aus halbrechter Position verfehlte jedoch knapp das Tor. Vier Minuten später war es dann der Eschenbacher Stürmer Sadek Alkhalaf, der nach einem Freistoß mit einem unhaltbaren Kopfball für den Ausgleich sorgte. Kurz vor Spielende herrschte nochmal Aufregung an der Strafraumgrenze der Gäste. Der heranstürmende Fabian Höcht spitzelte im Luftkampf den Ball vorbei am herauseilenden Gästetorwart Hofmann und prallte dann mit Hofmann zusammen. Bevor der Ball langsam ins leere Tor trudelte, ertönte jedoch der Pfiff von Schiedsrichterin Marieka Meier, welche die Szene als gefährliches Spiel und somit Stürmerfoul bewertete. So blieb es bei der letztendlich gerechten Punkteteilung. (Quelle: TSV Reuth)
"Ein ausgeglichenes Match, bei dem das Ergebnis für uns so in Ordnung geht. Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt, aus der wir trotz guter Chancen keinen Profit schlagen konnten. Das 1:0 war ein sehenswerter Angriff. Eschenbach wurde vor allem durch Standards gefährlich, bei denen wir zweimal von der Linie klären konnten und auch den Ausgleich bekommen haben. Danach hatten beide Mannschaften noch Chancen zur Führung", so TSV-Coach Martin Bächer.
"Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen Gegner der uns in allen Mannschaftsteilen alles abverlangt hat. Heute muss ich der Mannschaft ein großes Kompliment machen, wie sie gegen den Ball gearbeitet hat und dabei immer wieder schöne Kombinationen in der Offensive vorgetragen hat. Auch nach dem Rückstand sind unsere Führungsspieler vorangegangen und haben dem Spiel nochmals ihren Stempel aufgedrückt und letztendlich ein verdientes Unentschieden geholt. Sogar der sogenannte „Lucky Punch“ war in den Schlussminuten noch möglich, das wäre aber glaub ich dann doch des Guten zu viel gewesen. Wir nehmen die positiven Aspekte aus diesem Spiel mit und werden uns kommende Woche wieder intensiv auf das nächste Spiel vorbereiten", so ein zufriedener Gästespielertrainer Benny Scheidler.
Tore: 1:0 Fabian Höcht (56.), 1:1 Sadek Alkhalaf (83.) - Schiedsrichterin: Marieka Meier - Zuschauer: 60
Ein Tor von Patrick Ott in der Endphase des ersten Spielabschnitts entschied dieses Match zweier tief im Tabellenkeller rangierenden Teams. Die Elf vom Flutkanal konnte damit das erste Erfolgserlebnis verbuchen und hofft nun natürlich, auf neuen Schwung im Bemühen ums Dasein in der Liga. Die Gäste befinden sich nach drei Niederlagen in Folge nun schon wieder dort, wo sie in dieser neuen Saison nicht hin wollten, nämlich im hinteren Tabellendrittel.
"Es bedeutete für das Team heute eine Art Befreiung, den ersten Dreier einzufahren. Kämpferisch und spielerisch von der ersten bis zur letzten Minute haben alle im Kollektiv zusammengearbeitet. Zahlreiche Tourmöglichkeiten wurden zwar liegen gelassen, aber wir konnten hinten dicht machen und den Vorsprung bis zum Ende halten. Darauf müssen wir aufbauen und weitermachen", so ein erleichterter DJK-Übungsleiter Manuel Albert.
"Es fällt mir schwer, dieses Spiel zu analysieren. Wir fangen an und müssen nach 90 Sekunden bei einem Riesenbrett 1:0 führen, machen das Ding aber nicht. Das Spiel wäre dann sicherlich anders gelaufen. Es folgt ein offenes Spiel mit Chancen hüben wie drüben, ehe die DJK kurz vor der Pause in Führung geht. In der Pause haben wir auf zwei Spitzen umgestellt, haben die Möglichkeit zum Ausgleich dann, auf der anderen Seite muss die DJK aber auch den Sack zumachen und auf 2:0 stellen. In Folge kämpft Weiden ohne Ende und wir schaffen auch nicht in Überzahl dann, zumindest den Ausgleich zu machen. Insgesamt wäre wohl ein Remis das gerechterte Ergebnis gewesen, wenngleich der Sieg der DJK auch nicht unverdient war. Für uns geht´s weiter, wir haben es in drei Spielen nicht geschafft, uns ins Mittelfeld abzusetzen. Leider wird es vermutlich wieder so eine Saison, wie die letzte, wir stecken im Abstiegskampf", so SCK-Coach Bobby Bafra.
Tor: 1:0 Patrick Ott (39.) - Schiedsrichter: Markus Neumeyer - Zuschauer: 100 - Zeitstrafe für Garang Lual Ajang (78./Weiden)
Eine Standardsituation und ein Heber aus großer Entfernung, beide Male traf SpVgg-Goalgetter Benedikt Kormann, reichten dem Gast, um im Verfolgerduell die Oberhand zu behalten. Insgesamt gesehen hatte der Gastgeber, der ebenso wie der Spielpartner auf Stammspieler verzichten und gar einen Feldspieler zwischen die Pfosten stellen musste, die Mehrzahl an Chancen, konnte die aber nicht nutzen. Schließlich nahmen die Gäste von der Naab alle drei Zähler mit und stehen tabellenmässig nun in einer Region, wo sie sich selbst auch zum Saisonende gerne sehen möchten.
"An sich haben wir eine gute Leistung gebracht und haben auch Torchancen herausgearbeitet, aber wie es so ist, es gibt Tage, da kannst du Stunden spielen und bringst die Kugel nicht ins Netz. Schirmitz ging durch einen überragend getretenen 28 Meter-Freistoß, der im Winkel einschlug in Front. Das zweite Tor entstand dann nach einem missglückten Abschlag unseres Keepers Lukas Dötterl, der eigentlich Feldspieler ist. Der Ball rutschte ihm über den Spann, ein gegnerischer Mittelfeldspieler bekam das Ding etwas 40 Meter vor dem Tor und traf von dort aus über den zurücklaufenden Schlussmann zum 0:2. Nach der Pause haben wir gedrückt, hatten Möglichkeiten, doch einmal war es der Pfosten, dann klärte der Gegner auf der Linie, wir konnten uns heute einfach für unsere Mühen nicht belohnen. Die Niederlage ist kein Beinbruch, es geht weiter, mit Tremmersdorf wartet am Freitag die nächste schwere Aufgabe. Wir sind dennoch optimistisch, dort wieder punkten zu können, so wie wir es letztes Jahr geschafft haben. Unter dem Strich steht eine respektable Leistung unserer ersatzgeschwächten Mannschaft, die den Kopf nicht in den Sand stecken muss, sondern ihn oben lassen kann. Es geht weiter, wir bleiben positiv", so ASV-Vorstand Stephan Veigl im ausführlichen Resümee.
„Trotz des Ausfalls einiger Stammkräfte zeigten wir eine sehr reife Mannschaftsleistung und konnten unseren Matchplan umsetzen. Von Beginn haben wir keinen Zweifel daran gelassen, wer als Sieger vom Platz geht. Kompliment an das Schiedsrichtergespann, das eine sehr souveräne Leistung gebracht hat und sich nicht von den heimischen Zuschauern hat beeinflussen lassen", so Gästetrainer Florian Hirmer.
Tore: 0:1 und 0:2 Benedikt Kormann (9./41.) - Schiedsrichter: Christian Hirsch - Zuschauer: 80