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Interimstrainer beim SV Dersim: Ecevit Balaban.
Interimstrainer beim SV Dersim: Ecevit Balaban. – Foto: Uwe Krämer

Mit Interimscoach Balaban ein 2:0-Sieg

Nach dem Aus von Ibrahim Uyanik springt der ehemalige Dersim-Trainer in Bensheim ein

KREIS GROSS-GERAU . Mit neuem, gleichwohl altem Trainer ist Gruppenligist SV Dersim Rüsselsheim, der in Bensheim gewann, erstmals ohne Gegentor geblieben. Auch der SV 07 Geinsheim, der zu einem Unentschieden kam, und die siegreiche SKV Büttelborn ließen keine Gegentreffer zu.

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FC 07 Bensheim – SV Dersim Rüsselsheim 0:2 (0:2). Der SV Dersim und Trainer Ibrahim Uyanik haben sich getrennt. „Wir sind im Guten auseinandergegangen“, sagt Uyanik, der auch Sportlicher Leiter des Vereins war. In der Sitzung unter der Woche sei man ob teils unbefriedigender Leistungen des Teams zu dem gemeinsamen Ergebnis gekommen, dass der SV Dersim frischen Schwung brauche. Bis ein Nachfolger gefunden ist, übernimmt Ecevit Balaban übergangsweise. Der 48-jährige, schon dreimal Dersim-Trainer, will sich aber nur wenige Wochen zur Verfügung stellen, wie er betont. Das bisherige Auftreten der Rüsselsheimer mit viel zu vielen Gegentreffern (21 in sechs Partien), brachte Balaban zu einem defensivbetonten Matchplan: „Mir war es wichtig, dass wir kollektiv gut stehen, zusammenarbeiten und nicht jeder für sich.“ Diese Vorgabe habe das Team in Bensheim so gut verwirklicht, dass der Gegner keine einzige Torchance gehabt habe. Und nach vorne spielen, kann der SV Dersim sowieso. „Wir hätten das Spiel auch 4:0 gewinnen können“, so Balaban. Tore: 0:1 Burnett (27.), 0:2 Novis (40.). Schiedsrichter: Wiesner (Frankfurt). Zuschauer: 80.

SV 07 Geinsheim – TSV Auerbach 0:0. Das Unentschieden, nicht aber die Torlosigkeit entspricht dem Spielverlauf. Denn das Publikum bekam ein 0:0 der spektakulären Art geboten. Eines mit vier Aluminiumtreffern und zwei Abseitstoren, jeweils gleichmäßig verteilt auf beide Mannschaften. Für den SV 07 hatten David Ulrich und Deniz Celik Pech mit Pfostenschüssen. Kim Ginkel aus dem Geinsheimer Trainergespann mit Florian Auer räumte allerdings ein: „Eigentlich hätten die Auerbacher in den ersten zehn Minuten mit zwei Riesenchancen in Führung gehen müssen.“ Danach folgte das, was man im Boxen „offener Schlagabtausch“ nennt. Wobei die TSV in der ersten Halbzeit etwas mehr vom Spiel hatte, nach der Pause dann der SV 07. Schiedsrichter: Vogel (Großen-Linden). Zuschauer: 100.

SV Groß-Bieberau – SKV Büttelborn 0:2 (0:1). Die SKV hatte mit einem defensiv eingestellten Gastgeber gerechnet, und so präsentierte sich der Aufsteiger auch. „Wir haben es in der ersten Halbzeit schwer gehabt, ins Spiel zu kommen“, berichtet der Büttelborner Co-Trainer, Fabio De Leo. Das Führungstor von Marvin Wiesenäcker nach einer Ecke erleichterte der SKV das weitere Spiel. Fortan hatte die Mannschaft um Trainer Francisco Ortega keine Mühe, ihr Offensivspiel aufzuziehen. „Wir hatten eine Ballbesitzquote von gefühlten 80 Prozent“, so De Leo. Etwas mutiger spielten die Groß-Bieberauer nach dem Seitenwechsel – ab der 58. Minute wegen einer Gelb-Roten Karte allerdings nur noch zu zehnt. Aus einer abgewehrten SV-Ecke trugen die Büttelborner einen Konter vor, den der eingewechselte Ahmad Ramaki zum 2:0 abschloss (78.). Danach war der Schwung der Heimelf vorbei. Tore: 0:1 Wiesenäcker (31.), 0:2 Ramaki (78.). Schiedsrichter: Forster (Frankfurt). Zuschauer: 100. Gelb-Rote Karte: Arikan (58./Groß-Bieberau).



Aufrufe: 08.9.2024, 06:00 Uhr
Dirk WinterAutor