Mit einem in der zweiten Hälfte sichergestellten Heimerfolg beendet der VfB Hohenleipisch seine erfolgreiche Hinrunde. Gegen Erkner reichte eine durchschnittliche Leistung zum siebten Heimsieg, wobei anfangs wieder Führungschancen vergeben wurden, die Gäste aber mit ihrem ersten Torschuss führten.
Die Gastgeber glichen jedoch hier und kurz nach Wiederbeginn postwendend den Rückstand aus und mit seinem dritten Treffer köpfte Marvin Groll die VfB-Elf auf die Siegerstraße. Das sehr schön herausgespielte 4:2 von Florian Vogt deckelte zu Beginn der Schlussphase das Ergebnis. Damit rückte Hohenleipisch auf Rang drei, den Döbern am letzten Spieltag aber wieder zurückholen kann. Erkner dagegen bleibt weiter im Tabellenkeller.
Die Platzherren begannen recht ordentlich, ließen aber zwei gute Möglichkeiten zur Führung aus. Erkner, gehörig unter Druck mit Blick auf die Tabelle, gelang dagegen mit dem ersten Torschuss gleich ein Treffer. Geschockt zeigten sich die Hohenleipischer keineswegs und glichen durch Marvin Groll, der genau an der richtigen Stelle stehend in typischer Box-Spieler-Manier traf, postwendend aus, ließen sich spielerisch aber noch Reserve, was sicher auch den nötigen Umstellungen geschuldet war. Gegen Ende der ersten Halbzeit sah die Heim-Performance besser aus, man blieb aber insgesamt zu passiv gegen eher schwache Erkneraner.
Trotzdem führten die gleich nach Wiederbeginn erneut, weil die Einheimischen schlecht abgestimmt verteidigten. Erneut jedoch antwortete Marvin Groll mit dem sofortigen Ausgleich. Damit nicht genug nutzte der VfB-Angreifer einen vom Tormann abgewehrten Ball per Kopf zur Heim-Führung. Spiel gedreht und Dreierpack geschnürt. Die Schlussphase war nicht nur einmal in dieser Saison eine Hohenleipischer Stärke und auch diesmal ließen die VfB-Kicker nichts mehr zu und legten in Person von Florian Vogt, der ein feines Zuspiel von Janek Müller nur noch über die Linie drücken brauchte, noch einen Treffer zum 4:2-Endstand nach.
Damit geht Hohenleipisch mit hervorragenden 30 Punkten in die mit genau drei Monaten extrem lange Winterpause und bleibt im Vorderfeld der Tabelle platziert.