2024-05-29T12:18:09.228Z

Allgemeines
Schiedsrichter am Niederrhein erhalten ab dem 1. Juli mehr Geld.
Schiedsrichter am Niederrhein erhalten ab dem 1. Juli mehr Geld. – Foto: Marcel Eichholz

Mehr Geld für FVN-Schiedsrichter

Der Fußballverband Niederrhein hebt zum 1. Juli die Spesen der Unparteiischen an.

Die Spesen für Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter am Niederrhein werden zum 1. Juli 2023 erhöht. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Beirat des FVN einstimmig. Vertreter von Vereinen, des FVN-Verbandsschiedsrichterausschusses, der Kreisschiedsrichterausschüsse und der Kreisvorstände hatten den Vorschlag zuvor in einer Arbeitsgruppe ausgearbeitet. Im "Jahr der Schiris" ist das ein wichtiges und richtiges Zeichen.

Dieser Artikel ist erstmals am 26. Juni 2023 bei FuPa Niederrhein erschienen.

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Der Niederrhein kann sich bei seinen Unparteiischen glücklich schätzen. Seit Jahren ist die Anzahl auf einem konstanten Niveau und damit gegensätzlich zum bundesdeutschen Trend, wonach in zahlreichen Verbandsgebieten die Zahl der aktiven Schiedsrichter rückläufig ist. Die Erhöhung der Spesen soll das Schiedsrichterwesen nun attraktiver machen und die Wertschätzung erhöhen. Denn: Gibt es keine Schiedsrichter mehr, gerät auch der Spielbetrieb in Gefahr.

Apropos Gefahr: Immer wieder mussten wir in den vergangenen Monaten und Jahren von tätlichen Angriffen auf Schiedsrichter berichten. Viele sind nach diesen schlimmen Erlebnissen auf den Platz zurückgekehrt, andere haben die Pfeife an den Nagel gehängt. Natürlich ist auch die Erhöhung der Spesen keine Garantie, dass die Unparteiischen selbst im Fall eines Angriffs dabei bleiben, aber es zeigt zumindest, dass eine gewisse Wertschätzung ihrer Arbeit vorhanden ist. Für alles weitere sind die Akteure auf dem Feld verantwortlich.

Das ist die neue Spesenordnung

In der Oberliga Niederrhein erhält der Schiedsrichter künftig 80 Euro pro Spiel, die Assistenten jeweils 50 Euro. Dieselben Kurse gelten auch für Partien im Niederrheinpokal. Für Landesliga-Partien gibt es 60 Euro, für die Linienrichter 35. Nochmals 20 Euro weniger betragen die Spesen in der Bezirksliga. Wer dort pfeift darf sich über 40 Euro freuen, 28 Euro gibt es für Dienste an der Linie. In den Kreisligen und im Kreispokal werden wieder identische Zahlen aufgerufen: 30 Euro für den Hauptverantwortlichen, 22 für die Assistenten.

Deutlich geringer fallen die Spesen derweil bei Frauen- und Juniorenspielen aus. Auf Verbandsebene ist dort nicht mehr als 30 Euro drin, zum Glück aber auch in den unteren Klassen nicht weniger als 20 Euro. Ob das gerecht und im Sinne des Sports ist, sei an dieser Stelle einmal dahingestellt.

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Aufrufe: 04.1.2024, 10:00 Uhr
Marcel EichholzAutor