
Die Leihe von King Manu ist weiterhin ein voller Erfolg für alle Seiten – für seinen Stammverein Fortuna Düsseldorf, für Energie Cottbus und nicht zuletzt für den Innenverteidiger selbst. Bei Energie Cottbus läuft es für den 22-Jährigen als Stammspieler ausgesprochen gut. Die Lausitzer spielen bislang eine starke Saison in der Dritten Liga und stehen drei Partien vor Saisonende auf dem zweiten Tabellenplatz, der zum Aufstieg berechtigt. Als feste Stütze hat Manu daran großen Anteil.
Beim 2:0-Erfolg bei Viktoria Köln klärte er, ausgerechnet in seiner Heimatstadt, in der Anfangsphase mit einer starken Grätsche im eigenen Sechzehner und verhinderte so eine große Chance des Gegners. Kurz darauf sah er allerdings seine fünfte Gelbe Karte – und ist damit gesperrt. Im zweiten Durchgang sorgte Manu dann selbst für die Entscheidung. Aus dem Abwehrzentrum startete er in die gegnerische Hälfte, bekam den Ball in den Lauf gespielt und vollendete zum 2:0. „Ich habe mich gewundert, dass in der Mitte so viel Platz war, und dann dachte ich mir: Ich starte mal tief“, sagte der Deutsch-Ghanaer, dessen langer Lauf im Tor mündete.
So sicherte er Energie drei wichtige Punkte – muss nun aber am Sonntag im Duell beim Konkurrenten Duisburg zusehen. Die Enttäuschung darüber hielt sich bei ihm in Grenzen. „Es geht jetzt nicht mehr um persönliche Interessen, sondern darum, dass wir aufsteigen“, betonte Manu bei der „Lausitzer Rundschau“.
Während er mit Cottbus an das Tor zur Zweiten Liga klopft, kämpft sein Stammverein Fortuna eine Spielklasse höher um den Klassenerhalt. Im denkbar brisantesten Fall könnten beide Teams in der Relegation aufeinandertreffen. Genau das will Manu nach seiner Sperre verhindern – und den direkten Aufstieg perfekt machen. Auch Fortuna dürfte alles daran setzen, der Relegation aus dem Weg zu gehen.
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