
Überraschung bei Lok Leipzig: Torjäger Stefan Maderer verlässt den potentiellen Drittliga-Aufsteiger und bleibt freiwillig in der Regionalliga. Der 29-jährige gebürtige Franke aus Erlangen schließt sich zur kommenden Saison dem SV Sandhausen an. Der ehemalige Zweitligist belegt zwei Spieltage vor Schluss den sechsten Tabellenplatz in der Regionalliga Südwest und hat keine Chance mehr auf den Aufstieg. Maderer ist aktuell verletzt und kuriert einen Knochenriss in der Ferse aus. Ob Lok in der entscheidenden Saisonphase und in den möglichen Relegationsspielen gegen die Würzburger Kickers auf den Angreifer noch einmal zurückgreifen kann, ist noch offen.
Sandhausens Direktor Sport Anthony Loviso erklärt in einer Pressemitteilung: "Stefan weiß, wie man über eine komplette Saison erfolgreich ist. Er bringt sehr viel Regionalliga-Routine mit und hat gezeigt, dass er in dieser Spielklasse offensiv konstant zum Erfolg beitragen kann."
Maderer lässt sich mit den branchenüblichen Worten zitieren: "Ich freue mich sehr auf den SV Sandhausen, auf die Mannschaft und auf die Herausforderung am Hardtwald. Ich möchte meine Erfahrung einbringen und dazu beitragen, dass wir gemeinsam erfolgreich sind."