2026-04-29T13:32:52.058Z

Allgemeines

Lok Leipzig-Torjäger Maderer wechselt in die Regionalliga Südwest

Den 29-jährigen gebürtigen Erlanger zieht es zum SV Sandhausen

von Mathias Willmerdinger · Heute, 10:45 Uhr · 0 Leser
Stefan Maderer verlässt nach zwei Jahren Lok Leipzig.
Stefan Maderer verlässt nach zwei Jahren Lok Leipzig. – Foto: Imago Images

Überraschung bei Lok Leipzig: Torjäger Stefan Maderer verlässt den potentiellen Drittliga-Aufsteiger und bleibt freiwillig in der Regionalliga. Der 29-jährige gebürtige Franke aus Erlangen schließt sich zur kommenden Saison dem SV Sandhausen an. Der ehemalige Zweitligist belegt zwei Spieltage vor Schluss den sechsten Tabellenplatz in der Regionalliga Südwest und hat keine Chance mehr auf den Aufstieg. Maderer ist aktuell verletzt und kuriert einen Knochenriss in der Ferse aus. Ob Lok in der entscheidenden Saisonphase und in den möglichen Relegationsspielen gegen die Würzburger Kickers auf den Angreifer noch einmal zurückgreifen kann, ist noch offen.

Sandhausens Direktor Sport Anthony Loviso erklärt in einer Pressemitteilung: "Stefan weiß, wie man über eine komplette Saison erfolgreich ist. Er bringt sehr viel Regionalliga-Routine mit und hat gezeigt, dass er in dieser Spielklasse offensiv konstant zum Erfolg beitragen kann."

Maderer lässt sich mit den branchenüblichen Worten zitieren: "Ich freue mich sehr auf den SV Sandhausen, auf die Mannschaft und auf die Herausforderung am Hardtwald. Ich möchte meine Erfahrung einbringen und dazu beitragen, dass wir gemeinsam erfolgreich sind."

In zwei Spielzeiten hat Stefan Maderer insgesamt 30 Treffer für die "Loksche" erzielt. Auch den Freunden der Regionalliga Bayern dürfte der Erlanger bestens bekannt sein. Für die SpVgg Greuther Fürth II, den 1. FC Schweinfurt 05, die SpVgg Bayreuth und Türkgücü München lief er in der höchsten Amateurklasse in Bayern auf. Mit der SpVgg Bayreuth holte Maderer in der Spielzeit 2021/22 den Titel in der Regionalliga Bayern und stieg mit der "Oldschdod" in die 3. Liga auf. Nach dem direkten Wiederabstieg zog Maderer weiter nach München und lief eine Saison für Türkgücü auf. Im Sommer 2024 schloss er sich Lok Leipzig an. Nach zwei Jahren kehrt er nun der sächsischen Metropole wieder den Rücken.