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Liveticker: Gösweiner trifft dreifach, KFC gewährt Begleitschutz

Im Niederrheinduell zwischen dem KFC Uerdingen und dem 1. FC Bocholt werden auch wichtige Punkte gegen den Abstieg verteilt. Verfolgt die Partie gerne im ausführlichen Ticker hier auf FuPa.

von Markus Becker · 22.02.2025, 12:56 Uhr · 0 Leser
Der KFC Uerdingen könnte am 1. FC Bocholt vorbeiziehen.
Der KFC Uerdingen könnte am 1. FC Bocholt vorbeiziehen. – Foto: Ralph Görtz

Nicht viele hätten den KFC Uerdingen und 1. FC Bocholt vor der Saison als direkte Tabellenkonkurrenten erwartet. Mit einem Sieg könnte der KFC sogar vorbeiziehen und die Ergebniskrise des FCB noch einmal verschärfen.

Konnte der KFC in der Pause seinen Wunden lecken?

Womöglich kam die Spielabsage gegen Türkspor Dortmund zum exakt richtigen Zeitpunkt für die Krefelder. Trainer René Lewejohann wurde um die Winterpause nicht müde zu betonen, dass die Vorbereitung aus seiner Sicht mehr als ungünstig verlief. Auch personell gingen die Uerdinger zwischenzeitlich auf dem Zahnfleisch, so merkte man dem KFC in den ersten Spielen des neuen Jahres mitunter auch kleinere konditionelle Defizite im Vergleich zur Konkurrenz an.

Zwei Wochen Vorbereitung auf das nächste Spiel könnten in einer solchen Situation auch mal Wunder wirken. Angeschlagene Spieler können wieder an den Kader heranrücken, die Neuzugänge durften sich inzwischen auch noch besser mit ihren Teamkollegen vertraut machen. Schlechte Nachrichten gibt es trotzdem: Ufumwen Osawe und Joey Tshitoku werden nicht mitwirken können, beide fehlen gelbgesperrt.

Trotz der allseits vorhandenen Störgeräusche, könnte die Ausgangslage durchaus schlimmer sein. Immerhin herrscht weiterhin ein Vier-Punkte-Polster auf die rote Zone, das Nachholspiel gegen Türkspor ist dabei auch noch außen vor. Selbst die immerzu drohende Neun-Punkte-Strafe könnte noch umgangen werden. Man könnte also beinahe von positiven Vorzeichen für die Krefelder Kicker sprechen, besonders weil beim Kontrahenten – jedoch nur sportlich – der Baum brennt.

Alarmstufe dunkelgelb in Bocholt

Denn klar ist: Bocholt läuft seinen eigenen Ansprüchen über die Saison weit hinterher. Am besten unterstrichen durch den inzwischen dritten neuen Trainer der laufenden Saison. Das Kapitel Sunay Acar wurde so nur mit einem kurzen Absatz abgeschlossen. Es übernimmt -– schon zum zweiten Mal – Christopher Schorch als Interimslösung.

Seine Bilanz im ersten Anlauf ließ sich mit sechs Punkte aus drei Spielen durchaus sehen. Den oftmals gesehenen Kontrollverlust gebündelt mit defensiver Schludrigkeit konnte auch der 36-Jährige in seinem Kurz-Engagement nicht stoppen. Viel Eingewöhnungszeit mit dem altbekannten Gesicht an der Seitenlinie bleibt dem FCB nicht. Eine Niederlage würde die Schwatten noch weiter nach unten rutschen lassen.