Es ist zum Verzweifeln! Wie schon gegen Burghausen machten die "Dorfbuam" auch zuletzt in Ansbach im Grunde erneut kein schlechtes Spiel, doch wieder setzte es eine 0:1-Niederlage. In beiden Partien wären definitiv wichtige Punkte möglich gewesen, doch das große Manko in dieser Spielzeit war mal wieder unübersehbar: Hankofen mangelt es schlicht an der Kaltschnäuzigkeit vorm gegnerischen Tor. Die Chancen wären da, werden aber nicht verwertet, und wenn man kein Tor schießt, gewinnt man halt auch keine Spiele. Gewiss keine neue Erkenntnis, bloß es stimmt eben. Am fehlenden Spielglück kann es auch nicht immer festgemacht werden, in Summe ist es dann eine Qualitätsfrage.
Am Dienstag dürften die Hankofener die Nachholspiele interessiert verfolgt haben. Und was sie gesehen haben, wird ihnen nicht gefallen haben. Die Konkurrenz aus Augsburg hat gepunktet, die Lage am Tabellenende hat sich für die SpVgg weiter zugespitzt. Nur ein Sieg hilft am Freitagabend gegen den FC Augsburg II.
"Wir sind nicht naiv oder reden um den heißen Brei herum. Wenn wir dieses Spiel verlieren, beträgt der Rückstand selbst auf die Relegationsränge sieben Punkte. Unsere Chancen auf den Klassenerhalt würden dann auf ein Minimum sinken, so will ich es mal ausdrücken. Wir brauchen einen Heimsieg und drei Punkte, ohne Wenn und Aber. Das wird die mit entscheidende Partie", lässt Hankofens Cheftrainer
Tobias Beck wenig Interpretationsspielraum, um was es gegen die Bundesligareserve aus der Fuggerstadt geht.