
Die SpVgg Hankofen-Hailing ist am Montag in die Vorbereitung auf die Frühjahrsrunde in der Regionalliga Bayern eingestiegen. Die "Dorfbuam" müssen Gas geben, droht doch auf dem vorletzten Tabellenplatz der Abstieg in die Bayernliga. Die Mannschaft ist hochmotiviert, doch der Winter macht derzeit einen Strich durch die Rechnung.
Am morgigen Samstag sollte eigentlich das erste Testmatch 2026 auf dem Programm stehen. Hankofen und die SpVgg Landshut wollten sich auf dem neuen Kunstrasenplatz in Straubing zum Kräftemessen treffen - doch daraus wird nichts. Der reizvolle Vergleich zweier niederbayerischer Topteams findet nicht statt. "Es wurde zwar versucht, den Platz vom Schnee freizuräumen, dennoch sind einige eisige Stellen übriggeblieben, die bei diesen tiefen Temperaturen auch nicht verschwinden. Deshalb macht ein Testspiel keinen Sinn, die Verletzungsgefahr wäre viel zu hoch", betont Hankofens Coach Tobias Beck, der bereits am Dienstag mit seiner Truppe am Peterswöhrd auf dem künstlichen Geläuf weilte. Doch auch die Trainingseinheit konnte nicht wie geplant durchgezogen werden: "Aufgrund der eben genannten Umstände mussten wir nach einer halben Stunde abbrechen, weil es einfach viel zu gefährlich war. Die Jungs mussten dann eben einige Läufe durchziehen."
Am Montag absolvierten die Hankofener fast schon traditionell zum Auftakt in die Winter-Vorbereitung eine Kraft-Ausdauereinheit im Fitnessstudio "Physical Concepts" in Neuhausen (Lkr. Deggendorf), am gestrigen Donnerstag war die SpVgg zu Gast beim ehemaligen Landesliga-Kicker Marco Kenneder, der sich nach seiner aktiven Laufbahn zum Fitness-Enthusiasten entwickelt hat und die Spieler unter seine Fittiche nahm. "Das Training fand in einer unbeheizten, kleinen Halle stand. Die Jungs mussten über ihre Grenzen gehen, das war richtig stark. Das ist auch unser Motto für die Frühjahrsrunde: Wir wollen unsere Grenzen verschieben und körperlich ans Limit gehen, damit wir erfolgreich sind", so Beck. Das Improvisieren aufgrund der winterlichen Witterung geht am heutigen Freitag weiter: Cageball in Reisbach steht auf dem Programm, "um zumindest ein bisschen ein Gefühl für den Ball zu bekommen", wie es Beck beschreibt.
Der Spaß im Schnee bietet dann ausreichend Gelegenheit, die beiden Winterneuzugänge Ante Banden und Fanol Lutolli zu integrieren. Tut sich noch was bis zum Ende der Transferperiode? "Wir sind noch mit einem Spieler in Gesprächen und hoffen, dass sich das realisieren lässt", verrät Beck. Von den Langzeitverletzten dürften zwei Akteure in absehbarer Zeit zurückkommen. Samuel Pex (Syndesmosebandriss) und Korbinian Stütz (Sprunggelenksverletzung) könnten in Kürze wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Erfreulicherweise hat auch David Löffler (Kreuzbandriss) bei den Fitnesseinheiten mitwirken können. Der Sommerneuzugang vom TV Schierling wird allerdings sicher noch länger brauchen. Im Idealfall wird er in Schlussphase der Saison vielleicht wieder eingreifen können. Andreas Wagner hat sich einen Nasenbeinbruch zugezogen und musste operiert werden. Der Stürmer wird bei seiner im Februar beginnenden Abschiedstour daher mit einer Spezialmaske auflaufen - und im besten Fall als Maskenmann für Angst und Schrecken sorgen in den gegnerischen Abwehrreihen...
Mo, 19.01. Trainingsauftakt
Sa, 24.01. Testspiel SpVgg - SpVgg Landshut (in Straubing) abgs.
Sa, 31.01. Testspiel SSV Eggenfelden - SpVgg (14 Uhr)
Sa, 07.02. Testspiel 1. FC Passau - SpVgg (14 Uhr)
Fr, 13.02. Testspiel ASV Cham - SpVgg (18:30 Uhr)
Sa, 21.02. Testspiel SpVgg Plattling - SpVgg (14 Uhr)
Fr, 27.02. Ligaauftakt FC Bayern II - SpVgg (19 Uhr)
