2026-06-12T06:52:44.557Z

Ligabericht

Landesliga-Einteilung: Alle Oberpfälzer in der „Mitte“

Fußball-Bezirk stellt zehn Sechstligisten +++ Der FC Amberg wandert nicht in die Landesliga Nordost

von Florian Würthele · Heute, 12:46 Uhr · 0 Leser
Der FC Amberg und der TSV Kareth-Lappersdorf sind zurück in der Landesliga.
Der FC Amberg und der TSV Kareth-Lappersdorf sind zurück in der Landesliga. – Foto: Thomas Schneider/Archiv

Die Einteilung der fünf Landesligen wurde mit Spannung erwartet. Montagmittag ließ der BFV die Katze aus dem Sack. Aus Oberpfälzer Sicht keimte eine große Frage auf: Spielt der FC Amberg mit allen anderen Oberpfälzer Teams in der Landesliga Mitte, oder wandert der Aufsteiger doch in die fränkisch-lastige Landesliga Nordost? Erstere Variante ist der Fall. Auch der FCA wurde in die Landesliga Mitte eingruppiert. Damit spielen alle zehn Vertreter aus dem Fußballbezirk Oberpfalz in der kommenden Saison in der „Mitte“ – anders als letzte Saison, als ja die DJK Ammerthal den „Exot“ im Nordosten mimte.

Neu zur Riege der Landesligisten gehören die beiden Bezirksliga-Meister TSV Kareth-Lappersdorf und FC Amberg sowie der SV Wenzenbach. Während Kareth und Amberg nur ein Jahr „weg“ waren, steht der SVW vor seiner Premierensaison in der dritthöchsten Amateurklasse Bayerns. „Wir freuen uns auf die neue Herausforderung, und auch auf die Duelle mit Kareth, Tegernheim und Co. aus der Oberpfalz. Wir werden sicher als einer der Underdogs gelten, aber wir stellen uns der neuen Herausforderung und wollen uns in der neuen Liga beweisen“, blickt Wenzenbachs Vereinsvorsitzender Matthias Beier mit Vorfreude auf alles Kommende.

Beim FC Amberg hätte man sich gegen eine Einteilung in die Nordost-Staffel nicht gesträubt. Im Gegenteil. Dies war sogar die Hoffnung der Verantwortlichen. Stichwort kürzere Fahrstrecken. So kam es aber nicht. „Schade“, sagt Sportlicher Leiter Roman Reinhardt in einer ersten Einschätzung. „Aufgrund des Mannschafts-Überhangs im Nordosten war damit aber zu rechnen und wir haben es schon geahnt. Es ist, wie es ist“, fügt der Funktionär an. Am Amberger Schanzl dämmt diese Eingruppierung die Vorfreude auf die neue Landesliga-Saison mit einigen Lokalduellen aber nicht: „Natürlich freuen wir uns auf die Spiele gegen Luhe-Wildenau, Ettmannsdorf oder Burglengenfeld. Wir hoffen, eine gute Rolle in der Liga zu spielen, nicht wieder abzusteigen und etwas zu entwickeln.“ Nichtsdestotrotz findet Reinhardt auch klare Töne: „Ich hoffe, dass irgendwann mal eine Reform kommt. Und dass meinetwegen die Landesligen minimiert und wieder in Oberligen eingefasst werden. Bei diesen Fahrstrecken ist nicht zu unterschätzen, was du da an Geld etc. brauchst.“

Neben dem Oberpfälzer Aufsteiger-Trio sind drei niederbayerische Klubs neu in der Liga: Bayernliga-Absteiger FC Sturm Hauzenberg sowie die Bezirksliga-Champions SV Grainet und SV Türk Gücü Straubing. Der SSV Eggenfelden wandert indes von der Mitte- in die Südost-Gruppe. Saisonstart ist am 16. Juli, nach dem 28. November geht's in die Winterpause. Die Spielpläne sollen in den kommenden 14 Tagen veröffentlicht werden.

Das sind die 18 Mannschaften der „neuen“ Landesliga Mitte: TSV Seebach, SpVgg Lam, FC Dingolfing, ASV Burglengenfeld, 1. FC Passau, SC Luhe-Wildenau, SV Schwandorf-Ettmannsdorf, DJK Vornbach, TSV Bogen, TSV Bad Abbach, 1. FC Bad Kötzting, FC Tegernheim, FC Sturm Hauzenberg (Absteiger), TSV Kareth-Lappersdorf (Aufsteiger), SV Wenzenbach (Aufsteiger), FC Amberg (Aufsteiger), SV Grainet (Aufsteiger), SV Türk Gücü Straubing (Aufsteiger). Und so sehen die weiteren Landesliga-Staffeln aus (einfach klicken)...