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Komm her: Einen Sieg würde Lukas Köbler vom TSV Günterfürst (hier im Spiel gegen Harreshausen) nur zu gerne gegen Aufstiegskandidat TSV Seckmauern an Land ziehen.
Komm her: Einen Sieg würde Lukas Köbler vom TSV Günterfürst (hier im Spiel gegen Harreshausen) nur zu gerne gegen Aufstiegskandidat TSV Seckmauern an Land ziehen. – Foto: Dirk Affeldt (Archiv)

KOL: TSV Günterfürst will überraschen

DIe Hastert-Elf empfängt am Samstag den TSV Seckmauern +++ Rimhorn ist im Aufschwung

Odenwaldkreis. Bereits am Samstag (Anstoß 15.30 Uhr) trifft in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald der TSV Günterfürst auf Top-Team TSV Seckmauern. „Mit Altheim ist Seckmauern definitiv der schwerste Gegner in dieser Klasse“, weiß Günterfürts Abteilungsleiter Oliver Naas um die Schwere der Aufgabe.

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Nach den personellen Verlusten im Sommer ist der TSV Günterfürst auf einem guten Weg, auch in dieser Saison den Klassenerhalt zu realisieren. Nach zwölf Spieltagen stehen die Erbacher auf Rang fünf – was für Zuversicht beim TSV sorgt: „Es hätten auch gerne drei, vier Punkte mehr sein können, aber die 18 Punkte sind absolut okay“, sagt Naas. Günterfürst muss die Herausforderung TSV Seckmauern annehmen – bedingungslos, schiebt der Fußballchef nach.

Respekt vor dem TSV Seckmauern ist groß

Das spektakulärste Spiel der Saison lieferte Günterfürst beim 6:4-Erfolg bei Hassia Dieburg. „Bei der Hassia hätten wir mehr als nur sechs Tore schießen können“, erklärt Naas. Zuerst ging der TSV mit 3:0 in Führung, ehe Dieburg die Partie in eine 4:3-Führung drehte. Dann hatte die Hassia plötzlich wieder etwas zu verlieren, die Statik des Spiels änderte sich erneut. „Wir standen dann besser, und die Mannschaft hat erneut eine bärenstarke Moral gezeigt, mit der sie aus einem 3:4 ein 6:4 gemacht hat.“ Beim 0:0 gegen den TV Fränkisch-Crumbach fehlte dagegen einmal mehr die Effektivität vor dem Gästetor. „Wir waren nicht zwingend genug, zu ungenau und überhastet. Und irgendwie fehlte auch die Ruhe im Spiel“, so die Einschätzung des Abteilungsleiters.

Nun also geht es gegen das Spitzenteam aus Seckmauern, das in zwölf Spielen gerade einmal zwölf Gegentreffer kassiert hat. Der Gruppenliga-Absteiger ist das beständigste Team der Liga, fuhr sieben Siege in Serie. „Bei Seckmauern ist nach dem Abstieg wieder Qualität hinzugekommen. „Und sie verfügen über den qualitativ besten Kader. Sie sind vorne und hinten einfach sehr stark“, ordnet Naas den Gegner ein.

Vorschau auf die weiteren Spiele

Die Lage für den TV Fränkisch-Crumbach bleibt dagegen angespannt: Vor dem Derby gegen die TSG Steinbach (Sonntag, 15 Uhr) rangieren die Rodensteiner auf Abstiegsrang 14. Noch sind die Abstände zu den Nichtabstiegsplätzen gering. Nach vier Spielen ohne Sieg täte den Crumbachern ein Heimsieg aber gut.

Am Tabellenende rangiert die SG Sandbach, die unter der Woche mit 0:5 gegen den TSV Altheim baden ging. Bessere Chancen dürfte die SGS bei ihrem Gastspiel beim FV Eppertshausen (15 Uhr) haben.

Und auch Aufsteiger SG Bad König/Zell war nur einmal in den letzten fünf Spielen erfolgreich. Dennoch stehen die Kurstädter in der ersten Tabellenhälfte und erwarten jetzt den TSV Lengfeld (15 Uhr). Auch der TSV ist alles andere als beständig.

Liga-Neuling TSV Harreshausen ist nicht gerade vom Erfolg verwöhnt. Ob sich das gegen den SV Lützel-Wiebelsbach ändert? Die Lützelbacher haben nach guter Zwischenbilanz am Sonntag erst in der Nachspielzeit gegen Altheim unglücklich verloren, das wiederum spricht für das intakte Mannschaftsgefüge. Kehrt der SVL in Harreshausen in die Erfolgsspur zurück?

Der 1. FC Rimhorn ist dagegen scheinbar wieder da. In den beiden letzten Spielen holten die Lützelbacher vier Punkte und kletterten auf Tabellenrang sechs. Sechs Wochen vor Eintritt in die Winterpause käme ein Heimsieg gegen Aufsteiger Viktoria Kleestadt (15.15 Uhr) genau zur richtigen Zeit.



Aufrufe: 025.10.2024, 12:30 Uhr
Thomas NikellaAutor