
Wiesbaden. Die Tormaschine der SKG 23 Wiesbaden brummt unaufhörlich weiter. Mit dem 16:0-Rekordsieg in der Kreisoberliga Wiesbaden schickte der souveräne Spitzenreiter Aufsteiger FSV Schierstein 08 nach Hause. 126 Tore in 24 Spielen sind schon eine echte Hausnummer. Die Germania darf sich nach dem Sieg gegen die Spvgg. Sonnenberg weiter Hoffnung auf die Aufstiegsrelegation machen. Der SV Frauenstein landete mit dem Erfolg gegen TuS Nordenstadt den dritten Dreier in Folge. Mit dem dreifachen Punktgewinn gegen die Freie Turnerschaft verschaffte sich die TSG Kastel 46 dagegen deutlich Luft im Tabellenkeller.
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Bereits am Donnerstag siegte die Biebricher U23 im Derby gegen Gräselberg und festigte den zweiten Platz. Derweil bleibt auch das Trainerteam in der kommenden Runde. Mehr Hintergründe lest ihr hier.
Vor fast 200 Zuschauern an der Waldstraße feierte der Absteiger aus der Gruppenliga laut ihrem neuen Trainer Stefan Kühne einen verdienten Erfolg. „Wir hatten über die vollen 90 Minuten die Kontrolle, mehr Ballbesitz und ließen auch Ball und Gegner laufen“, nannte der SGG-Coach die Erfolgsfaktoren. Die Gastgeber belohnten sich aber erst in der zweiten Halbzeit: Koray Asil, Laurent Stefani und Samed Özbayez beulten das Tornetz der Spitzkippel-Elf aus. Per Foulelfmeter betrieb der Sonnenberger Abdullah Kasilmis (90.+1) Ergebniskosmetik.
„Wir hatten auch heute wieder viel Spaß am Fußball“, freute sich Spielertrainer Daniel Massfeller, der zum Saisonende auf eigenen Wunsch aus dem SKG-Ensemble ausscheidet. „Wir haben aktuell wirklich die Seuche“, sagte FSV-Trainer Matthias Groß zur misslichen personellen Situation. In der zweiten Halbzeit mussten wir überwiegend in Unterzahl spielen.“ Das Tornetz der Hafenstädter strapazierten Ramazan Sakar (5), Marcus Weinhardt (3), Yusuf Ürel (2), Eduardo Landu Mateus (2), Sami Chahloul, Youness Boutouil und Orkan Toksun. Groß hofft nun, dass sich sein Kader über die Ostertage wieder füllt. Denn es ist nur noch wenig Luft zum Tabellenkeller.
„Wir wollten es etwas mehr“, freute sich Max Hellwig, zusammen mit Cemal Sürmeli, Trainer der 46er, über die tolle Moral seiner Mannschaft. „Heute hatten wir auch das nötige Glück“, räumte Hellwig ein. Das Goldene Tor gelang Armani Traber in der 87. Spielminute, der den Ball nach einem Freistoß am langen Pfosten eingenickt hat.
„Ich bin mit dem Spiel sehr zufrieden“, lobte 06-Trainer Roberto D’Angelo die vorbildliche Einstellung seiner Mannschaft. „Wir haben vor allem läuferisch viel investiert“, hob er hervor. Okan Akyüz hatte nach einem Eckball das 1:0 geköpft, ehe Jonas Kotb auf 2:0 stellte. In der Schlussphase lenkte 06-Keeper Iwan Tischenin noch einen Ball mit den Fingerspitzen an die Latte.
Als „schwere Geburt“ bezeichnete Michael Klinkhammer, Trainer der Gastgeber, den Dreier. „Nordenstadt hat es wirklich gut gemacht und das Ergebnis ist daher etwas zu hoch ausgefallen“, räumte der SVF-Coach ein. Beim frühen 0:1 durch Dominik Czolnik wurden die Frauensteiner zunächst ausgekontert. „Aber in der zweiten Halbzeit waren wir viel effektiver, was letztendlich gezählt hat“, sagte Klinkhammer. „Alle Tore wurden schön herausgespielt“, freute er sich vor allem den 20-Meter-Freistoß zum 5:1 durch David Rossel. Weitere Tore: Kevin Blum, Dennis Esmaieli, Paul Luis Faber, Kevin Asante.