2025-04-02T15:12:16.030Z 1743707402085

Spielbericht
Der KFC Uerdingen will auch im Pokal so lange wie möglich mitmischen.
Der KFC Uerdingen will auch im Pokal so lange wie möglich mitmischen. – Foto: Sascha Hohnen

KFC Uerdingen: „Wir spielen, um den Pokal zu gewinnen“

In der zweiten Runde des Niederrheinpokals trifft der KFC Uerdingen auf den TVD Velbert. Gegen den Oberligisten sind die Blau-Roten klarer Favorit, aber am Gegner will sich Trainer René Lewejohann sowieso nicht ausrichten.

In der Länderspielpause steht für den KFC Uerdingen die zweite Runde im Niederrheinpokal auf dem Programm. Der Gegner am Samstagabend in der Grotenburg ist der TVD Velbert aus der Oberliga Niederrhein. Anstoß der Partie ist um 18 Uhr.

Nach drei absolvierten Spielen in der Oberliga steht der TVD nach zwei Niederlagen und einem Remis auf Rang siebzehn. Für KFC-Coach René Lewejohann aber spielt der Gegner vorrangig keine Rolle. „Mein Hauptaugenmerk liegt in jedem Spiel auf unserem Matchplan. Offensiv wie defensiv. Unsere Spielprinzipien, die wir haben, umzusetzen. Da spielt es keine Rolle, ob es ein Kreisligist oder Bundesligist ist.“

Lewejohann will ins Finale

Gleichwohl will der Übungsleiter eine Runde weiterziehen. „Ich will ins Pokalfinale. Ich spiele den Pokal, um zu gewinnen“, unterstreicht der 40-Jährige. Dabei muss er aber auch auf einige Akteure verzichten. So fällt Ufumwen Osawe weiterhin aus, er wird wohl auch die kommenden Wochen noch kein Thema sein. Auch für Max Klump kommt die Begegnung gegen Velbert im Pokal noch zu früh, er soll frühestens am kommenden Freitag gegen Rot-Weiß Oberhausen am 7. Spieltag der Regionalliga wieder ein Thema für den Kader sein, so Lewejohann.

Dagegen ist der Schwede Daniel Michel wieder fit und könnte gegen Velbert bereits wieder in der Startelf stehen. Ebenfalls im Aufbau befinden sich auch Gianluca Rizzo und Rawley St. John, die in den vergangenen Wochen ebenfalls mit Verletzungen zu kämpfen hatten. Somit steht spätestens gegen Oberhausen beinahe der komplette Kader wieder zur Verfügung.

Wirtschaftliche Bedeutung

Vor dem Liga-Höhepunkt aber gilt es, die Hürde Velbert zu erklimmen. „Da hängt ja auch viel wirtschaftlich dran“, so der Coach. „Jetzt wollen wir versuchen, weiterzukommen. Dann bekommen wir im Achtelfinale vielleicht ein Highlight. Der Fokus liegt aber voll auf Velbert und wir wollen eine Runde weiterkommen.“

Groß etwas anders machen will Lewejohann dabei im Gegensatz zu den vorherigen Partien nicht. „Bleiben wir bei unseren Basics, bei unserer Philosophie, können wir immer erfolgreich Fußball spielen.“

Tatsächlich sieht die Bilanz gegen den Oberligisten gar nicht mal so rosig aus. Aus vier Begegnungen konnte der KFC lediglich ein Spiel gewinnen, Gleiches gilt für Velbert. Zwei weitere Spiele trennten sich beide Teams unentschieden. Dabei liegt der einzige Sieg des KFC gar nicht mal so lange zurück. Im März dieses Jahres konnte man den TVD in Velbert mit 2:1 besiegen. Mit einem frühen Doppelschlag stellte Dimitrios Touratzidis seinerzeit die Weichen früh auf Sieg. Um Ruhe ins Spiel zu bekommen, wäre dem KFC ein ähnlicher Spielverlauf am Samstagabend zu wünschen.

Aufrufe: 07.9.2024, 06:45 Uhr
Marc FischerAutor