Am 10. Spieltag der Landesliga Mittelrhein Staffel 2 kämpfen die Top-Teams um die Vorherrschaft, während im unteren Tabellenbereich wichtige Punkte im Abstiegskampf auf dem Spiel stehen.
Die Landesliga nähert sich dem zehnten Spieltag, und sowohl die Spitzenmannschaften als auch die Teams in der unteren Tabellenhälfte stehen vor entscheidenden Partien. Viktoria Arnoldsweiler, die ungeschlagen an der Spitze stehen, treffen auf einen formstarken TuS Chlodwig Zülpich. Der Abstiegskampf spitzt sich ebenfalls zu, besonders in den Begegnungen von Germania Lich-Steinstraß und Germania Teveren.
Für BC Viktoria Glesch-Paffendorf (15.) bedeutet das Heimspiel gegen den SV Helpenstein (12.) mehr als nur ein Ligaspiel – es ist die Rückkehr nach sechs Wochen ohne Heimspiel und einer belastenden Phase, in der das Team nur auswärts trainierte und spielte. „Diese Wochen haben uns mental und körperlich sehr gefordert,“ erklärt Trainer Marc Diamante. „Jetzt haben wir endlich unseren Platz und unsere Kabinen zurück, und das gibt uns den nötigen Schub.“ Mit einer aufgefrischten Anlage und einer hoffnungsvolleren Kaderlage ist die Motivation groß, endlich den ersten Saisonsieg zu feiern. Doch Helpenstein kommt nicht, um Punkte zu verschenken. „Helpenstein ist ein zweikampfstarker und robuster Gegner. Ihre gefährlichen Standards werden uns fordern,“ warnt Diamante. Die Gastgeber setzen auf die Euphorie des Heimspiels und hoffen, mit den Fans im Rücken die Trendwende zu schaffen, während Helpenstein selbst die Abstiegszone hinter sich lassen will.
Wenn Germania Teveren (13.) am Freitagabend unter Flutlicht auf den SC Erkelenz (14.) trifft, steht für beide Teams viel auf dem Spiel. Teveren hat in den letzten Wochen stark unter vielen Ausfällen gelitten, wie Trainer Chris Reimers betont: „Fünf Spiele, nur ein Punkt – das hat am Selbstvertrauen genagt. Wir mussten oft Spieler auf fremden Positionen einsetzen, was uns nicht leichtfiel.“ Reimers hofft, dass er am Freitag zumindest 8 bis 9 fitte Spieler auf den Platz schicken kann. Sein Fokus liegt auf einem intensiven Kampf, bei dem die Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entscheiden werden. Auf der anderen Seite brennt Erkelenz-Trainer Pascal Thora auf das Derby: „Freitagabend, Flutlicht und Rasen – ich hab richtig Bock auf dieses Spiel. Wir müssen unsere Leistung endlich in Punkte ummünzen und wollen Teveren überholen.“ Die emotionale Brisanz des Derbys und die Dringlichkeit, Punkte zu holen, versprechen ein heiß umkämpftes Duell.
Der Achte SV Breinig trifft auf den Tabellennachbarn Eintracht Verlautenheide (4.), der weiterhin um den Anschluss an die Spitzenplätze kämpft. Breinig will seine Position im Mittelfeld festigen, während Verlautenheide auf einen Auswärtserfolg hofft, um Druck auf die Top 3 auszuüben.
Im Stadtduell trifft der 1. FC Düren II (10.) auf den Tabellenzweiten Sportfreunde Düren. Während die Zweitvertretung des FC Düren sich im Tabellenmittelfeld stabilisieren möchte, gehen die Sportfreunde als klarer Favorit in die Partie und wollen ihre Titelambitionen unterstreichen.
Tabellenschlusslicht SC Germania Erftstadt-Lechenich (16.) empfängt den Zehnten SV Rott. Erftstadt hofft auf den ersten Saisonsieg, während Rott versuchen wird, weiter Abstand zu den Abstiegsrängen zu halten. Für beide Teams stehen wichtige Punkte auf dem Spiel.
Tabellenführer Viktoria Arnoldsweiler (1.) erwartet mit TuS Chlodwig Zülpich (7.) einen Gegner, der in den letzten Wochen solide auftrat. Arnoldsweiler wird bestrebt sein, seine ungeschlagene Serie zu verteidigen, während Zülpich versuchen wird, die Favoriten zu ärgern.
Brand (6.) empfängt Kurdistan Düren (3.) zu einem spannenden Duell der oberen Tabellenhälfte. Beide Teams sind in guter Form und haben in den letzten Spielen bewiesen, dass sie torgefährlich sind. Ein spannendes Spiel um wichtige Punkte für den Aufstieg wird erwartet.
Germania Lich-Steinstraß (11.) empfängt den Tabellensechsten SV Eilendorf. Beide Teams haben zuletzt nicht immer überzeugen können, wobei Eilendorf den Anschluss an die oberen Plätze halten will. Für Lich-Steinstraß gilt es, endlich den zweiten Saisonsieg einzufahren.