Die Mannschaft um Abwehrspieler Eric Stelzer fehlt bisher die Kontinuität. An guten Tagen können die Nullneuner wohl jeden Gegner der Liga schlagen, an schlechten aber auch ebenso gegen jedes Team verlieren. Am Wochenende kann der SV 09 gegen den amtierenden Meister beweisen, dass sie wie Stelzer sagt "keinen Bock haben um die goldene Ananas zu spielen"...
Die bisherige Saison des SV 09 Arnstadt gleich einer Achterbahnfahrt. Siege gegen Mannschaften wie Eichsfeld und Weida, stehen Punktverluste gegen Teams wie Geratal oder Saalfeld gegenüber. Für ein Topteam fehlt es an Beständigkeit. Nach dem Abstieg aus der Oberliga und dem Wechsel auf der Trainerbank scheinen sich die Nullneuner noch nicht gefunden zu haben. "Jeder der wirklich Ahnung von Fußball hat sollte wissen, dass wir nicht aus fehlender sportlicher Qualität dort stehen wo wir sind. Es gibt immer sportliche Gründe als auch Gründe neben dem Platz, welche zu dieser Situation führen. Wir können als Mannschaft diese Situation sehr gut einschätzen. Auch durch das Auf und Ab der letzten Jahre zwischen Oberliga und Thüringenliga sind wir an einem Punkt, bei dem Verein und Mannschaft auf einen Nenner kommen müssen und die Neuausrichtung gemeinsam noch finden müssen. Außerdem kommen mit einem neuen Trainer neue Ideen und Abläufe, welche nach den Jahren mit Hausi (Anm. d. Red. Martin Hauswald) natürlich erst greifen müssen", analysiert Eric Stelzer die bisherige Spielzeit und die Gründe des Mittelmaßes.
Von Winter 2017 bis Sommer 2020 spielte der 29-Jährige in Dachwig. Nach einer Spielzeit bei seinem Ausbildungsverein FC Rot-Weiß Erfurt ging es dann 2021 nach Arnstadt. Hier wechselten sich in den letzten vier Spielzeiten Oberliga- und Thüringenliga kontinuierlich ab. Seit seinen Abgang aus Dachwig vor über vier Jahren sind auch ein wenig die Stränge zum FCAdFH abgerissen. "Ich denke wie im Leben, hat auch im Fußball alles seine Zeit. Jeder geht neue, andere Wege, so wie ich damals. Ich hatte eine coole Zeit dort und wenn man den ein oder anderen sieht von damals, dann kennt man sich natürlich. SpezielleKontakt bestehen allerdings nicht mehr", so Stelzer abschließend zum Wiedersehen mit seinem Ex-Verein.