
Das Wichtigste im Rückblick auf die Achtelfinalbegegnungen im Damen-Pokal vorneweg: es gab keine Überraschungen, alle favorisierten Teams aus der 1.Liga setzten sich durch.
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Das knappste Ergebnis, wenn man es so nennen kann, aller Underdogs gelang Drittligist Rümelingen, dem sich kurz nach der Pause sogar die Chance auf den 1:1-Ausgleich gegen Erstligist Mamer bot, doch man scheiterte mit einem Elfmeter an Oberweis. Danach machten die Gäste alles klar und gewannen mit 5:0. Ell konnte sich in Düdelingen durch u.a. fünf Tore von Raty mit 6:0 für das Viertelfinale qualifizieren.
Ein Zweitligist hat es trotzdem in die Runde der letzten acht geschafft: Kehlen konnte das Duell mit seinen Liga-Rivalinnen der Entente AS Red Black/Steinsel klar mit 4:0 für sich entscheiden. Zwei frühe und zwei späte Tore waren dabei der Schlüssel zum Erfolg. Gleichzeitig nahmen die Gastgeberinnen durch diesen Sieg Revanche für die am vorangegangen Wochenende erlittene Niederlage bei dem selben Gegner in der Meisterschaft.
Die Co-Trainerin der Entente AS Red Black/Steinsel, Maria Sundqvist, gab uns ein kurzes Statement zum Spiel: „Im Ligaspiel erzielten wir ein schnelles Tor, dieses Mal gelang es Kehlen, sehr früh in Führung zu gehen. Sie machten sogar gleich zwei Tore. Es war schwer auf dem durch den starken Regen sehr nassen Naturrasen, was aber natürlich für beide Mannschaften gilt.
Nach dreißig Minuten waren wir zwar zurück im Spiel, aber es sollte nicht reichen. Wir hätten das 2:1 machen können, wenn nicht müssen. Am Ende war es halt ein Pokalspiel, wir kassierten die zwei letzten Tore, als wir aufmachen mussten. Doch wir haben die Partie am Anfang verloren. Wir wollten wie immer gewinnen, haben nicht rotiert doch ich denke, Kehlen wollte auch Revanche nach dem Ligaspiel nehmen.“
Zwei Pokalspiele wurden erst am Mittwoch ausgetragen. Während Hesperingen in Sanem keine Mühe hatte, trafen in Bettemburg zwei Erstligisten aufeinander, Diekirch gastierte nämlich in der Eisenbahnerstadt. Die Gäste spielten eine 1.Halbzeit zum Vergessen, das 1:0 für Bettemburg war die einzig logische Konsequenz. Nach dem Seitenwechsel stand Diekirch besser und stellte die Gastgeberinnen damit vor Probleme. Eine Ampelkarte für Nationalspielerin Joana Lourenco, die die Gäste nach Spielschluss beanstandeten, stellte den Verlauf der 2.Hälfte dann aber auf den Kopf. Ein unhaltbarer, in den Winkel getretener Freistoß sicherte Bettemburg am Ende das 2:0 und den Einzug in die nächste Runde.