Hummetroth. Drei Zähler weniger auf dem Konto hat seit dieser Woche Verbandsligist SV Hummetroth. Grund für den Punktabzug war ein fehlender Unterbau in der vergangenen Gruppenliga-Saison, der den Odenwäldern in diesem Winter auf die Füße fällt. Ungeachtet dessen bleibt das Team von Trainer Artug Özbakir weiter an der Spitze der Verbandsliga, zwei Punkte vor dem SC Dortelweil. Die aktualisierte Tabelle seht ihr hier.
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Bereits am Samstag (16 Uhr) geht es nun zum SKV Beienheim. Zum Sport- und Kulturverein gibt es durchaus Parallelen: Das Team aus der Wetterau ist wie Hummetroth ein Aufsteiger. Und wie Hummetroth wurde Beienheim im vergangenen Sommer Meister der (Frankfurter) Gruppenliga. Beiden Teams wurden zudem jeweils drei Punkte abgezogen. Doch das war es dann auch mit den Gemeinsamkeiten, die Saisonziele unterscheiden sich fundamental. Während für den SV Hummetroth alleine der direkte Durchmarsch in die Hessenliga zählt, kämpft der kommende Gegner um den Klassenerhalt, ist aktuell mit 13 Punkten Tabellenvorletzter. Für Özbakir freilich kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Wir unterschätzen generell niemanden. Mannschaften, die hintendrin stehen, sind ohnehin schwer zu bespielen“, weiß der Coach, der eine durchaus schwierige Woche hinter sich hat. Neben dem Punktabzug („das habe ich akzeptiert und abgehakt“) konnte lediglich in der Halle trainiert werden, da kein bespielbarer Platz zur Verfügung stand.
Die drei Punkte in Beienheim sollen trotzdem eingefahren werden. „Ich kenne den Gegner“, sagt Özbakir, der den SKV bereits beim 3:2-Erfolg des SVH im Hinspiel Anfang Oktober beobachtet hatte. Damals lagen die Odenwälder zweimal hinten, gewannen am Ende aber dank dreier Tore von Giuseppe Signorelli. „In dem Spiel waren sie lautstark, haben gut gefightet und waren in den Kontersituationen ganz gut. Ich habe jetzt gehört, dass deren Platz noch schlechter sein soll als unserer. Von daher werde ich kurzfristig entscheiden, wie wir spielen werden“, lässt der Coach seinen Matchplan offen. „Wichtig ist: Wir spielen gut und machen derzeit unsere Hausaufgaben.“