Die Gastgeber bestimmten von Beginn an das Geschehen und erspielten sich früh erste Möglichkeiten. Bereits nach 21 Minuten hätte Maurice Boakye seine Farben in Führung bringen können, verschoss jedoch einen Strafstoß. Dieser vergebene Elfmeter brachte den Offensivmann jedoch nicht aus dem Konzept.
Nur wenige Minuten später machte es Boakye besser: In der 26. Minute traf er zur Führung für den HSV. Die Elf von Trainer Lukas Anderer blieb am Drücker und legte nach. Niklas Tuppeck erhöhte in der 33. Minute auf 2:0 - eine komfortable Pausenführung, an der Boakye nach starker Einzelaktion ebenfalls beteiligt war; er bediente Tuppeck mustergültig.
HSV bleibt dominant, Altona verpasst Nichtabstiegsplatz
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht: Der HSV II blieb spielbestimmend, während Altona 93 glücklos blieb. Erneut war Torjäger Boakye, der in der 65. Minute auf 3:0 stellte und damit frühzeitig für die Vorentscheidung sorgte. Dem 21-Jährigen, der zuvor für den VfB Stuttgart II und den Eimsbütteler SV auflief, gehörte auch der Schlusspunkt: Mit seinem dritten Treffer des Tages schraubte er nicht nur das Ergebnis in die Höhe, sondern auch sein persönliches Torekonto auf beeindruckende 18 Saisontreffer. Damit empfiehlt sich der Angreifer zunehmend für die Bundesliga-Mannschaft des HSV, immerhin gehört die Offensive des Aufsteigers nicht zu den besten der Liga.
Für Altona 93 hingegen ist die Niederlage ein empfindlicher Rückschlag. Mit einem Erfolg wäre der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz möglich gewesen, stattdessen bleibt das Team von Trainer Andreas Bergmann im Tabellenkeller stecken und verpasst eine große Chance im Abstiegskampf. Der Hamburger SV II hingegen bestätigt seine starke Entwicklung und setzt sich im oberen Tabellenmittelfeld fest - auch dank eines überragenden Maurice Boakye, der diesem Derby klar seinen Stempel aufdrückte.