
Am Samstag endet für den MSV Duisburg auch vor heimischer Kulisse die Winterpause in der 3. Liga. Die Zebras treten zum Duell gegen den SSV Jahn Regensburg an (16.30 Uhr, FuPa-Liveticker). Mehr als 20.000 Zuschauer werden im Wedaustadion erwartet. Die würden sich ein Spektakel wie im Hinspiel wünschen, da gewannen die Meidericher mit 4:0 und verzückten den eigenen Anhang.
Keine nennenswerte Veränderung gibt es beim Personal. Christian Viet hat sich einem kleineren Eingriff am Knie unterzogen und fällt noch aus. Selbiges gilt für Mert Göckan, Simon Symalla und Jakob Bookjans. Alle stehen auf dem Platz, sind aber noch nicht zu 100 Prozent belastbar. Aufgrund der Kaderbreite muss und will Hirsch in dieser Hinsicht auch nichts riskieren.
Den Gegner am Samstag schätzt der Übungsleiter stärker ein, als es das aktuelle Tabellenbild widerspiegelt. "Die Tabellensituation ist kein Maßstab", betont der 54-Jährige. Als Regensburger Stärken hat er die Flanken und das Gegenpressing ausgemacht. Folglich "müssen wir an unsere Leistungsgrenze gehen." An das Hinspiel denkt man in Duisburg mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Beim überragenden 4:0 ließ die Mannschaft aufhorchen und zeigte, was in der Saison möglich sein könnte. Andererseits wurde Bookjans auch so rüde gefoult, dass er bis heute ausfällt. Daran verschwendet Hirsch jedoch keinen Gedanken mehr. "Wir spielen gegen Regensburg und nicht gegen einen einzelnen Spieler. Wir gehen sehr professionell mit dem Thema um", unterstreicht er. Ein übermotiviertes Einsteigen seiner Spieler und womöglich ein früher Platzverweis würde mehr schaden als nutzen.
Ein Faktor des Erfolgs dürfte auch der Rasen im Wedaustadion sein. Dem wurde in der Winterpause ein kleines Facelifting unterzogen, heißt, Teile des Rasens wurden ausgetauscht. "Ich bin kein Rasenexperte und weiß nicht, wie gut neuer Rasen im Winter anwachsen kann", erklärt Hirsch und hofft zugleich, dass der Platz besser ist als beim letzten Heimspiel in 2026. Denn: "Da war Fußballspielen nicht möglich."
Unter den Augen von mindestens 20.000 Zuschauern wollen die Zebras ihren elften Saisonsieg einfahren und weitere Punkte gegen den Abstieg - und für den Aufstieg - sammeln. Durch den 4:0-Erfolg bei der U23 des VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende konnte Platz zwei im Klassement zurückerobert werden, am Wochenende könnte es noch weiter nach oben gehen. Klar ist : Mit einem Sieg würde der MSV zumindest für 24 Stunden die Tabellenführung in der 3. Liga übernehmen. Am Sonntagabend hat Spitzenreiter SC Verl dann gegen den SV Wehen Wiesbaden noch die Chance zu kontern. Auch Energie Cottbus schnuppert am Platz an der Sonne, müsste aber mit mindestens fünf Tore Unterschied gewinnen.
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