
Kelkheim. Erst die Hausaufgaben machen, dann schauen was passiert. Vor dem letzten Verbandsliga-Spieltag wollen die TuS Hornau zumindest das in ihrer Macht stehende tun, um die Chance auf den Meistertitel in der Verbandsliga, verbunden mit dem Direktaufstieg in die Hessenliga, doch noch zu schaffen. Bedeutet: Das Heimspiel gegen SF/BG Marburg siegreich gestalten.
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Das dürfte gegen die zweitbeste Mannschaft der Rückrunde schon eine ordentliche Herausforderung werden, zumal Nikola Schulze Solano (Schlag auf den Knöchel) und Luca Morlac (muskuläre Probleme) beim Saisonfinale vor heimischer Kulisse nicht zur Verfügung stehen werden.
Und sollte am Ende der punktgleiche Rivale Rot-Weiß Hadamar, der den direkten Vergleich gegen Hornau auf seiner Seite hat, dennoch oben stehen: Dann hätte Hornau die Saison wenigstens mit einem "guten Gefühl" beendet, wie es TuS-Trainer Andreas Klöckner ausdrückt. Am vergangenen Freitag hatten die TuS durch ein "maximal schlechtes" Spiel in Dietkirchen noch alle Trümpfe für die Meisterschaft aus der Hand gegeben.
Und auch wenn ein Dreier nicht reichen würde, so wäre ein Sieg zumindest etwas wert für die anstehenden Aufstiegsspiele, über die die TuS ja auch vor zwei Jahren bereits den Aufstieg in Hessens Oberhaus geschafft haben. "Ein Sieg würde uns auf jeden Fall Selbstvertrauen für die Aufstiegsspiele geben", sagt Klöckner.
Dennoch hofft man im Lager der TuS auf Schützenhilfe des Türkischen SV, ebenso wie Hadamar logischerweise Marburg insgeheim die Daumen drücken dürfte. "Man sollte auch von unseren beiden Gegnern erwarten können, dass sie sich bewusst sind, dass es für uns um etwas geht", sagt Klöckner.
Für für die langjährigen TuS-Spieler Steven Bruni, Samuel Baltes und Felix Erbe wird es gleichzeitig eine Verabschiedung geben.