
Kelkheim. Die TuS Hornau trennt nur noch ein Sieg vom Aufstieg in die Hessenliga. Der Vizemeister der Verbandsliga Mitte setzte sich nach dem 5:1-Kantersieg aus dem Hinspiel auch im Halbfinal-Rückspiel gegen den Süd-Vizemeister SV Pars Neu-Isenburg durch. Nach dem furiosen Auftritt am Mittwochabend genügte vor 600 Zuschauern auf der heimischen Sportanlage Am Reis ein seriöser Auftritt, den die Hornauer mit 1:0 für sich entschieden.
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Die TuS Hornau waren gewarnt: Nicht nur bei den Profis Fortuna Düsseldorf, sondern zuletzt auch bei den Amateuren der Süd-Verbandsligist VfR Fehlheim sowie der Rheingauer Kreisoberligist SSV Hattenheim hatten jeweils drei Tore Vorsprung aus dem Hinspiel noch auf spektakuläre Weise vergeigt.
Die Gastgeber wollten gar nicht erst in Gefahr geraten, eine ähnliche Aufholjagd der Neu-Isenburger zuzulassen, liefen auch mit der gleichen Startelf und dem gleichen System wie aus dem Hinspiel auf. "Wir wollten am Anfang unbedingt griffig ins Spiel starten. Denn Pars war sicher auf ein, zwei schnelle Tore in der ersten Halbzeit aus", sagte Hornaus Coach Andreas Klöckner. Doch die Neu-Isenburger bissen sich mit ihren Angriffsbemühungen an der umsichtigen Hornauer Defensive um die stark aufspielenden Jan Neukum und Nikola Schulze Solano die Zähne aus.
Vorne hatten die Hornauer in Abschnitt eins zwei große Gelegenheiten. Als Krish Raweri frei aufs Tor lief, parierte Pars-Keeper Aykut Bayar sensationell. Bei Maxim Andreuttis Lupfer in der 36. Minute war er dann machtlos. Es sollte das Tor des Tages bleiben. "Letztlich konnten wir dann doch ab der 70. Minute ein wenig die Kräfte schonen", sagte Klöckner im Hinblick auf das Endspiel am kommenden Dienstag.
Das findet im Herbert-Dröse-Stadion von Hanau statt, Gegner ist die SG Bad Soden-Salmünster, die Anstoßzeit wird erst am Montag festgelegt. Dem Vizemeister der Verbandsliga Nord reichte im Rückspiel beim Hessenliga-Drittletzten Viktoria Griesheim ein 2:2-Unentschieden, um ins Endspiel einzuziehen. Das Hinspiel hatten die Bad Sodener spektakulär mit 5:4 gewonnen. Fest steht außerdem, dass die Finalteilnahme den beiden Teams nicht zum Aufstieg reicht. Dies wäre der Fall gewesen, wenn Türk Gücü Friedberg in die Regionalliga aufgestiegen wäre, doch durch die Niederlage beim Göppinger SV ist Friedberg aus dem Rennen.