
Der Wuppertaler SV hat mit der 0:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbachs Zweitvertretung mittlerweile einen Fünf-Punkte-Rückstand auf den SV Rödinghausen und damit auf die rettenden Plätze zum Klassenerhalt. Entsprechend müsste eine sportliche Kehrtwende her, damit dieser noch erreicht werden könnte. Eventuell würde der Mannschaft von Mike Wunderlich auch ein Abstieg von Fortuna Düsseldorf aus der 2. Bundesliga helfen.
Sportlich ist der Wuppertaler SV mittlerweile am absoluten Leistungstief angekommen: Drei Niederlagen in Folge und überhaupt nur zwei Punkte aus den vergangene acht Partien. Gegen Borussia steht im Grunde schon nach knapp 25 Minuten fest, dass es auch an diesem Spieltag nichts für den WSV zu holen gibt. Für Noah Heim, der sich den Wuppertalern im Winter angeschlossen hat, ist es ein Schweres die richtigen Worte zu finden: „Wir müssen das Spiel jetzt erstmal abhaken. Anfang der Woche werden wir das dann aufarbeiten und uns auf nächste Spiel fokussieren. Wir müssen irgendwie Punkte holen“, erklärt er aus dem RevierSport.
Aber woran liegt es aktuell beim WSV? Der 22-Jährige Stürmer spricht da vor allem von Überzeugung, zeigt sich aber nicht verzweifelt und glaubt noch an den Klassenerhalt: „Wir dürfen die Köpfe nicht in den Sand stecken. Jetzt gilt nur eins: Brust raus, Mund abwischen und Gas geben. Wir müssen irgendwie einen Punkt gegen Oberhausen holen oder irgendwie einfach Punkte holen, damit wir da unten rauskommen.“
Und vielleicht müssen sie garnicht so weit nach oben klettern, wie es normalerweise der Fall wäre. Denn dem 17. Tabellenplatz der Regionalliga West könnte der Abstieg von Fortuna Düsseldorf aus der 2. Bundesliga helfen. Die Folge dessen wäre nämlich der Zwangsabstieg von Fortunas „Zwoten“ in die Oberliga Niederrhein. Damit würde ein Platz für einen Niederrhein-Club frei werden. Dafür müsste die Wunderlich-Elf allerdings mindestens an der SSVg Velbert vorbeiziehen, die sich zur Rückrunde regelrecht aufgerappelt haben und zehn Punkte mehr als der WSV gesammelt haben. Durch die schwache Hinserie ist es aber lediglich ein Zähler, den die SSVg im Vorteil ist. Auch in Wuppertal wird man sich wohl im Klaren darüber sein, dass ein Düsseldorfer Abstieg die realistischste Chance auf ein Ligaverbleib wäre.
Denn am kommenden Spieltag wartet Rot-Weiß Oberhausen, die drauf und dran sind, Spitzenreiter Fortuna Köln nochmal richtig gefährlich zu werden und am Drittliga-Aufstieg zu schnuppern. Ob die sich vom formschwachen WSV die Butter vom Brot schmieren lassen?
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