2024-04-20T08:00:28.265Z

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Triumph für Maximilian Leyser & Co: Aufsteiger SV Rot-Weiss Glottertal kehrte mit einem 8:1-Erfolg im Gepäck aus Wasenweiler zurück.
Triumph für Maximilian Leyser & Co: Aufsteiger SV Rot-Weiss Glottertal kehrte mit einem 8:1-Erfolg im Gepäck aus Wasenweiler zurück. – Foto: Richard Weis

Höchster Saisonsieg für Rot-Weiss Glottertal

Keine Tore in Köndringen +++ Gundelfingen/Wildtal mit Ausrutscher im Verfolgerduell

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Der 5:1-Erfolg über Schlusslicht Kirchzarten scheint beim SV Rot-Weiss Glottertal die Handbremse gelöst zu haben: Bei der abstiegsgefährdeten SG Ihringen/Wasenweiler triumphierte der Aufsteiger mit 8:1, dem bisher höchsten Saisonsieg. Das Gegenprogramm gab es in Köndringen, hier sahen die Zuschauer kein einziges Tor. Der SV Blau-Weiß Waltershofen feierte nach dem Einzug ins Bezirkspokalfinale gleich einen Auswärtssieg in Reute.

Deftige Heimpleite für Ihringen/Wasenweiler

Tobias Göbel, der Chefcoach des Aufsteigers SV Rot-Weiss Glottertal, hatte allen Grund zum Jubeln. „Was in den vorigen Spielen nicht geklappt hat, hat diesmal funktioniert“, kommentierte er den 8:1 (6:0)-Auswärtssieg in Wasenweiler. „Ich würde sagen, jetzt sind wir aus der Winterpause zurück!“ Dennis Klossek von der SG Ihringen/Wasenweiler war bedient: „Es war klar, dass Glottertal nach dem 5:1 gegen Kirchzarten im Aufwind war. Wir wollten defensiv alles in die Waagschale werfen, aber es ging nach hinten los. Wenn es nach zehn Minuten 0:3 steht, gehen die Köpfe nach unten. Positiv war, dass wir in der zweiten Halbzeit Moral gezeigt haben. 1:8 ist ein etwas utopisches Ergebnis.“

Simonswald/Obersimonswald gewinnt Verfolgerduell in Wildtal

Die SG Simonswald/Obersimonswald meldete sich im Aufstiegsrennen zurück: Die Mannschaft von Jörg Klausmann bezwang im Verfolgerduell die SpVgg. Gundelfingen/Wildtal auswärts mit 3:1 und ist nur noch drei Zähler vom Spitzenplatz entfernt. „Uns war klar, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird – Gundelfingen hat ein ähnliches Spielkonzept wie wir“, erklärte Klausmann. Die Gäste profitierten bei ihrer ersten Aktion von einem Missverständnis der Gundelfinger Abwehr und gingen schon in der neunten Minute in Führung. Jörg Roth, der Trainer der Heimelf, konstatierte Probleme, bei ungewöhnlichen Windverhältnissen in die Partie zu finden, sprach aber von „gleich verteilten“ Chancen. Löblich war der Einsatz seines Spielers Connor Felske, der nach einem Ballverlust sofort nachsetzte und klären konnte. Kurz nach dem Wechsel legten die Simonswälder den zweiten Treffer nach. Zwar glückte Gundelfingen/Wildtal der Anschluss, aber mit dem 1:3 in der 88. Minute war „der Deckel drauf“, so Klausmann.

Karsten Kranzer sieht Nullnummer gegen Nordweil/Wagenstadt positiv

Karsten Kranzer, der Spielertrainer des TV Köndringen, konnte auch der Nullnummer im Heimspiel gegen Nordweil/Wagenstadt etwas Positives abgewinnen: „Wir sind Aufsteiger, unser primäres Ziel ist der Klassenerhalt. Daher war die Prämisse, einen oder drei Punkte zu holen, um Nordweil weiterhin wenigstens zwölf Punkte hinter uns zu lassen. Das Resultat geht in Ordnung, es war ein leistungsgerechtes Remis.“ Die Gäste haderten gleich dreimal mit dem Aluminium (78., 85., 88.), hatten aber in der Nachspielzeit Glück, dass Jonas Haas den Siegtreffer für den TVK verpasste.

Frohe Ostertage für Blau-Weiß Waltershofen

Der Osterhase hatte Aufsteiger SV Blau-Weiß Waltershofen reich beschenkt: Am Gründonnerstag zogen die Tuniberger durch einen 4:0-Heimsieg über den Kreisligisten Königschaffhausen ins Finale des Bezirkspokals ein, am Ostermontag glückte ihnen ein 4:3-Auswärtserfolg in Reute. Trainer Markus Bilharz hatte improvisieren müssen: In Raul Sick, David Stählin, Nico Schopp, Julian Dettinger und Philipp Schneider fehlten mehrere Leistungsträger aus der Halbfinal-Startelf. „Trotzdem haben wir es geschafft, die Räume zu nutzen und Reute nicht ins Spiel kommen zu lassen“, so der Coach. „Nach dem 3:0 haben wir aber Riesenprobleme bekommen. Da haben die Körner gefehlt. Reute hätte für die Leistung in der zweiten Halbzeit vielleicht einen Punkt verdient, aber über neunzig Minuten gesehen geht unser Sieg in Ordnung.“

Aufrufe: 02.4.2024, 18:30 Uhr
Jürg Schmidt (BZ)Autor