
SVG Neuss-Weissenberg – SC Rhenania Hochdahl 1:1 (0:1). Zwei unterschiedliche Halbzeiten prägten den Rückrundenauftakt der Hochdahler in der Bezirksliga, Gruppe 1. In Durchgang eins überzeugte das Team von Peter Burek mit einer spielerisch starken Leistung, hätte zur Halbzeit deutlicher führen können. Im zweiten Durchgang musste der Gast mit den bis dahin zu den Leistungsträgern zählenden Mohamed Barkammich und Sohib Khamroev auf zwei verletzte Spieler verzichten.
„Sohib wurde im gegnerischen Strafraum böse gefoult. Aus unserer Sicht ein klarer Elfer, klarer geht es nicht. Der Schiri hat allerdings anders entschieden“, blickte der SCR-Coach auf die Szene in der 25. Minute zurück, die schon die Hochdahler Führung hätte bringen können. Für die sorgte dann Oliver Krizanovic in der 38. Minute auf Vorarbeit von Bakka Barkammich, der bei seiner Vorlage auf den Torschützen vom gegnerischen Keeper rüde attackiert wurde und bei dem es nach gut einer Stunde nicht mehr weiter ging.
Khamroev musste aufgrund der Schulterverletzung in der Pause passen. Seine bis dahin gute Leistung konnte der flinke Außenbahnspieler schon früh krönen, verfehlte aber nach guter Einzelleistung (21.) aus Nahdistanz das Tor. Nicht besser machte es der von David Szewczyk angespielte, aber in aussichtsreicher Position das SVG-Gehäuse verfehlende Krizanovic (32.).
Nach dem Seitenwechsel verloren die Gäste ihre spielerische Linie, gerieten gegen die meist mit weit nach vorne geschlagenen Bällen operierenden Weissenberger optisch ins Hintertreffen. Erst recht nach dem Ausgleich (59.) durch den direkt verwandelten 18-Meter-Freistoß des routinierten „Distanz-Spezialisten“ Tom Nilgen. Da gab es für Schlussmann Jannick Heinzig, der den kurzfristig erkrankten Stammkeeper Daniel Mazikowski tadellos vertrat und drei-, viermal in höchster Not rettete, nichts zu halten. Durch die meist von Nilgen initiierten „Standards“ geriet der Gast in manchen Situationen in die Bredouille, ließ sich aber nicht noch ein weiteres Mal überraschen.
Defensiv stabil, nach vorne, weil die Gegenstöße nicht konsequent zu Ende gespielt wurden, längst nicht mehr so zwingend, brachte der Aufsteiger den einen Punkt, sieben Minuten Nachspielzeit inklusive, schließlich ins Ziel. „In der ersten Halbzeit war mehr drin, die knappe Führung zu wenig. In der zweiten Hälfte war der Gegner am Drücker. Aber unser Team hat den Fight angenommen und sich am Ende völlig verdient mit dem Remis belohnt. Eine Leistung, die uns auch mental weiterbringt“, bilanzierte Peter Burek.
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