2025-04-02T15:12:16.030Z 1743740333199

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Für Manuel Mader ist das Fußballjahr 2024. gelaufen
Für Manuel Mader ist das Fußballjahr 2024. gelaufen – Foto: Robert Geisler

Hauzenberg: Wohl Winterpause für Mader - Jugend bekommt Chance

Den 30-jährige Offensivmann hat es an der Schulter erwischt +++ Nachwuchskräfte bereiten Klub Freude

Zwar führt der FC Sturm Hauzenberg aktuell das Ranking der Landesliga Mitte an, vom Glück sind die Staffelberger momentan dennoch nicht verfolgt. Philipp Michl droht das Karriere-Ende, für Dominik Manzenberger ist das Fußballjahr 2024 aufgrund einer Knieverletzung beendet. Beim 2:1-Heimerfolg gegen den 1. FC Bad Kötzting erwischte es nun auch noch Manuel Mader. Der technisch versierte Angreifer, der mit vier Treffern das interne Torjägerliste anführt, musste wegen einer Blessur an der Schulter ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht werden.

"Gebrochen ist nichts, aber es ist vermutlich eine Bändergeschichte. Eine MRT-Untersuchung steht noch aus, aber es sieht leider nicht gut aus. Wir stellen uns darauf ein, dass für Mane Winterpause ist", informiert Sturm-Coach Alexander Geiger, der die Negativ-Nachrichten von Manzenberger und Mader sehr bedauert: "Unser beiden Routiniers waren richtig gut drauf. Für unsere Offensivabteilung sind das zwei schwerwiegende Ausfälle." Gegen Bad Kötzting musste zudem Christoph Traxinger kurzfristig wegen Problemen am Sprunggelenk passen. "Bei ihm ist es keine größere Sache. Das sollte bald wieder gehen", gibt Geiger Entwarnung. Auch Moritz Gerhartinger und Julian Liebenow, die am Freitagabend aus gesundheitlichen Gründen passen musste, sollte es im kommenden Match gegen den TV Parsberg wieder gehen.



"Julian hat aufsteigende Form und war in den beiden vergangenen zweieinhalb Jahren einer der treffsichersten Stürmer der Landesliga Mitte. Verletzungsbedingt hatte er 2024 bislang ein Seuchenjahr, aber ich bin überzeugt, dass er in den kommenden Wochen und Monaten wieder extrem wichtig für uns werden wird", betont Geiger, der auch auf eine zeitnahe Rückkehr von Senad Sallaku setzt, der bis dato im Mittelfeld Dreh- und Angelpunkt des Leaders ist: "Bei Senad werden wir nichts überstürzen, auch wenn er schon wieder voll angreifen möchte. Neben einem Bänderriss wurde bei ihm aber noch eine alte Knorpelverleztung festgestellt. Wir hoffen, dass er bis in ein, zwei Wochen wieder einsatzbereit ist."



Senada Sallaku erwarten die Verantwortlichen zeitnah zurück
Senada Sallaku erwarten die Verantwortlichen zeitnah zurück – Foto: Stefan Ritzinger




Freude bereiten dem Ex-Profi die Nachwuchskräfte, die sich im Kader tummeln. Gegen Bad Kötzting feierte Eigengewächs Hannes Fuchs seine Punktespiel-Premiere im Sturm-Trikot. Zudem kamen in der Schlussphase mit Philipp Schneider, Hordi Babenko und Neuzugang Kilian Heß weitere Nachwuchskräfte zum Einsatz. Der 19-jährige Jungspund Florian Seibold stand sogar in der Startelf. "Hannes, Philipp und Hordi sind Spieler aus der eigenen Jugend, die sich immer besser machen. Auch wenn das Spiel in den Schlussminuten auf Messers Schneide stand, haben sie sich ihre Minuten mit guten Trainingsleistungen verdient. Der Verein, in Verbindung mit den Verantwortlichen im Nachwuchsbereich, hat die letzten Jahre viel in die Jugend investiert und jetzt ernten wir langsam die ersten Früchte davon. Mittel- und langfristig sollen immer wieder Burschen aus der eigenen Nachwuchsabteilung, den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. Ich bin überzeugt, dass das auch klappen wird", betont Geiger, der auch die derzeitige sportliche Situation realistisch einschätzen kann: "Wir sind zwar Erster, spielen aber - auch geschuldet durch unsere personellen Schwierigkeiten - noch nicht wie ein Tabellenführer. Ein Spiegelbild war die Partie gegen Bad Kötzting. Nach einer starken ersten Hälfte sind wir nach der Pause massiv unter Druck geraten und haben jegliche Souveränität vermissen lassen. Wir haben zwar top verteidigt, fußballerisch aber keine Akzente mehr setzen können. Daher können wir das alles sehr gut einordnen und müssen uns weiter jeden Punkt hart erarbeiten. Mit der Momentaufnahme sind wir allerdings mehr als zufrieden."




Aufrufe: 09.9.2024, 10:10 Uhr
Thomas SeidlAutor