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„Hat keinen Spaß mehr gemacht“: Di Rosa erklärt Türkgücü-Abschied

Wechsel zum FC Ismaning

von Simon Jacob · 18.02.2025, 09:34 Uhr · 0 Leser
Alessandro Di Rosa (l.) absolvierte für Türkgücü München lediglich acht Pflichtspiele.
Alessandro Di Rosa (l.) absolvierte für Türkgücü München lediglich acht Pflichtspiele. – Foto: Charly Becherer

Alessandro Di Rosa wechselt von Türkgücü München zum FC Ismaning. Beim Regionalligisten erlebte der Verteidiger eine „enttäuschende Zeit“.

München – Alessandro Di Rosa hat Türkgücü München nach etwas mehr als einem halben Jahr schon wieder verlassen. Der Linksverteidiger, der vor der Saison aus Landsberg gekommen ist, wechselte kurz vor Schließung des Winter-Transferfensters zum FC Ismaning. Dort unterschrieb der 23-Jährige einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison.

Di Rosa verlässt Türkgücü München und wechselt zum FC Ismaning

Beim Tabellenschlusslicht der Regionalliga Bayern hatte Di Rosa keine Rolle mehr gespielt. „Es hat einfach keinen Spaß mehr gemacht“, sagt er über die letzten Monate bei Türkgücü München. Zu Beginn kam Di Rosa noch regelmäßig zum Einsatz, seit Anfang Oktober stand er nicht mehr im Kader – nach eigenen Aussagen ohne richtige Begründung: „Insgesamt war es einfach eine enttäuschende Zeit.“

„Wenn im Sommer nochmal ein Angebot aus einer höheren Liga kommt, wäre ich dafür offen.“

Alessandro Di Rosa.

Umso mehr freut sich Di Rosa über seinen Wechsel zum FC Ismaning: „Da wurde ich super aufgenommen. Alles coole Jungs und das Trainerteam ist auch top.“ Unterschrieben hat Di Rosa erstmal nur bis Sommer. Bis dahin genießt der Abschluss seiner Ausbildung zum Kaufmann für Außenhandelsmanagement Priorität: „Mein Fokus liegt aktuell nicht auf dem Fußball, deswegen wollte ich auch den Schritt zurück in den Amateurbereich gehen.“

Über SpVgg Unterhaching und FC Augsburg zum TSV Landsberg

Di Rosa wurde in der Jugend der SpVgg Unterhaching und des FC Augsburg ausgebildet. Mit den Fuggerstädtern spielte er in der U17- und U19-Bundesliga ehe er 2022 zum TSV Landsberg wechselte.

Über seine sportliche Zukunft will sich der 23-Jährige erst zum Ende der Saison wieder Gedanken machen: „Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, längere Zeit in Ismaning zu bleiben. Wenn im Sommer aber nochmal ein Angebot aus einer höheren Liga kommt, wäre ich auch dafür offen.“