Bislang war es in der Regel so, dass sich vor der Jahnhalle in Mönchengladbach eine lange Schlange gebildet hat, wenn der Vorverkauf für die Endrunden-Tickets anstand. Das soll nun der Vergangenheit angehören - und ein wenig ist nun Glück an die Stelle der Geduld gerückt, da bislang stundenlanges Ausharren zum Erfolg führte. Nun soll es gerechter zugehen.
Für ein Ticket ist es nun also erforderlich, sich auf die Seite des Stadtsportbundes zu begeben, wo man sich dann online für ein Ticket bewerben kann.
Das Portal ist bis zur Zwischenrunde, also bis zum 2. Januar, geöffnet, so lange ist die Bewerbung um die Tickets also noch möglich. Im Anschluss daran wird dann digital ausgelost, alle Gewinner der Tickets erhalten danach eine Bestätigungsmail, sofern ihnen Tickets zugeteilt worden sind. Diese können dann ab dem 3. Januar in der Jahnhalle erworben werden, allerdings nur unter Vorlage eine Ausweisdokuments (Personalausweis, Reisepass, Reiseausweis für Flüchtlinge. Schülerausweis für Besucher unter 16 Jahren). Es muss bei der Bewerbung auch die Ausweisnummer angegeben werden, die dann beim Ticketkauf natürlich übereinstimmen muss.
Wie der Versuch der Neugestaltung bei den Besuchern ankommt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Ein wenig gehörte es natürlich auch zum Flair der Veranstaltung, wenn sich die lange Warteschlange um die Halle Stunden vor dem Verkauf bildete. Andererseits standen auch immer wieder Fußballfans lange an, um dann am Ende enttäuscht werden zu müssen. Wie auch immer man die Tickets vergibt: An dem Umstand, dass die Halle für eine Stadt der Größe Mönchengladbachs ebenso viel zu klein ist wie für eine Veranstaltung dieser Beliebtheit, wird das alles nicht zu ändern vermögen. Aber daran könnte nur die Politik etwas verändern.