
Von morgens bis abends quietschte der Hallenboden in der Glockenspitzhalle. Am Ende von über zehn intensiven Stunden Budenzauber stehen die verbliebenen Anwärter auf die Hallenkrone fest. Klarer Favorit weiterhin: Der KFC Uerdingen, der jedoch einmal im Duell gegen den SC Schiefbahn zu spüren bekam, dass nicht alles schlafwandlerisch von der Hand geht. Zuvor behauptete sich SuS Krefeld vielleicht etwas überraschend unter anderem gegen A-Liga-Spitzenreiter Anadolu Türkspor Krefeld. In Gruppe D überzeugte der CSV Marathon Krefeld mit unbändiger Offensivkraft, auch der ESV Hohenbudberg ist weiter im Rennen.
Spielerisch hatte Bezirksligist VfR Fischeln am meisten anzubieten. Besonders der 19-Jährige Abdulhadi Alamad spielte sich mit ansehnlichen Dribblings in den Vordergrund, belohnte sich insgesamt sogar mit vier Treffern. Den Gruppensieg mussten sich die Fischelner insgesamt aber hart erarbeiten. Eine tragende Rolle spielte letztlich der knappe 2:1-Sieg gegen ATS Krefeld. Zu diesem Zeitpunkt noch die Begegnung der beiden am besten positionierten Teams, behielt der VfR die Nerven und zwang Anadolu in ein Endspiel gegen SuS Krefeld, was der A-Ligist schließlich auch noch 1:2 verlor. Schlussendlich schnappte sich dann noch der TuS Gellep - getragen von zahlreich erschienenem Anhang - den heiß umkämpften dritten Rang und schmeißt als besserer Gruppendritter den VfL Tönisberg mit einem Tag Verzögerung aus dem Turnier.

Schon zuvor machten die Zuschauer in der Glockenspitzhalle reichlich Lärm auf den Rängen, die Ultras des KFC setzten der Stimmung mit Auftakt der Gruppe C dann noch einmal die Krone auf. Sportlich trat der KFC mit reichlich hochkarätigen Spielern aus der Oberliga-Mannschaft wie Alexander Lipinski, Yassin Benslaiman und Ole Päffgen auf. Die Qualitätsunterschiede zur Konkurrenz waren entsprechend auch zunächst recht deutlich auszumachen. Der ehemalige Bundesligist ließ sowohl gegen den SV Oppum (2:0), gegen den SC Viersen-Rahser (5:0) und auch gegen den VfB Uerdingen (3:0) beinahe gar nichts anbrennen. Alles deutete auf eine makellose Vorrunde hin, doch der SC Schiefbahn bewies sich als überaus hartnäckiger Kontrahent. Mit zwei frühen Treffern im Rücken versuchte der SCS in der Folge die immer wütenderen Sturmläufe des Favoriten notdürftig abzuwehren. Dies schien lange Zeit zu funktionieren, bis ein Doppelschlag von Ole Päffgen (8.,9.) dem KFC wieder Hoffnung auf eine makellose Bilanz machte. Schiefbahn reagierte jedoch prompt mit einem herausragenden Treffer von Kai König (9.), auf den der KFC nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte. Beide Teams gewannen daraufhin jeweils ihr letztes Gruppenspiel.
Schiefbahn sicherte sich also den Gruppensieg, während als Nebengeschichte die Zweitvertretung des FC Hellas Krefeld über den dritten Platz ebenfalls in die Zwischenrunde einzieht. Deren Highlight: Der furiose 5:3-Erfolg über den VfB Uerdingen nach zweifachem Rückstand. Für den VfB war es unterdessen ein Tag zum Vergessen. Der Viertelfinalist aus dem Vorjahr verabschiedete sich mit nur einem Zähler und als Tabellenschlusslicht von Gruppe C.
Zum bereits dritten Mal in Folge (!) stellt der CSV Marathon die beste Offensive der Vorrunde. Der 7:0-Kantersieg zum Auftakt gegen den BV Union Krefeld stellte dahingehend den Grundstein, aber auch in der Folge war der Bezirksligist nur schwer zu bändigen. Das Weiterkommen auf Platz eins stand entsprechend schon nach dem vierten Spiel gegen den ESV Hohenbudberg (3:0) fest. Der ESV selbst ließ auch äußerst wenig anbrennen, fuhr zuverlässige Punkte mit teils überzeugender Effizienz ein. Zum Tagesabschluss leisteten sich der FC Hellas und FC Traar noch einen unterhaltsamen Schlagabtausch mit dem besseren für Hellas (4:3).
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