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Allgemeines

Halle Duisburg: VfB Homberg verteidigt Titel souverän

Der alte Hallenstadtmeister ist auch der neue. Der VfB Homberg hat seinen Titel in Duisburg erfolgreich verteidigt.

von Marcel Eichholz · 10.01.2026, 21:35 Uhr · 0 Leser
Der VfB Homberg feiert die Titelverteidigung bei der Hallenstadtmeisterschaft Duisburg.
Der VfB Homberg feiert die Titelverteidigung bei der Hallenstadtmeisterschaft Duisburg. – Foto: Marcel Eichholz

Mit dem VfB Homberg hat die Hallenstadtmeisterschaft Duisburg einen würdigen Titelträger. Der Oberligist verteidigte den Pokal erfolgreich und schlug in einem packenden Finale die Sportfreunde Hamborn 07. Den dritten Platz sicherte sich der SV Genc Osman, der im Neunmeter-Schießen die Oberhand gegen den Duisburger SV 1900 behielt.

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Homberg von Beginn an hellwach

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Es war das, was man wohl als Start-Ziel-Sieg bezeichnen kann. Der VfB Homberg hat bei der 38. Ausgabe der Hallenstadtmeisterschaft seinen Titel souverän verteidigt und nicht ein einziges Spiel verloren. Gleich im Eröffnungsspiel schlug das Team von Cheftrainer Stefan Janßen den FSV Duisburg mit 3:0, durch die Erfolge gegen den SV Duissern (4:1), Rhenania Hamborn (3:0) und den Duisburger SV 1900 (4:0) war das Halbfinale als Gruppensieger früh gesichert. Auch der DSV 1900 konnte sich als zweitplatziertes Team in die Runde der besten Vier spielen.

In der zweiten Gruppe lösten die Sportfreunde Hamborn 07 als erste Mannschaft das Halbfinalticket. Nach einem umkämpften Auftaktsieg gegen den TuS Asterlagen (5:4) und einem ebenfalls knappen 5:4 gegen Rhenania Hamborn war nach dem 2:1 gegen den SV Genc Osman klar, dass die Hamborner Löwen vom Spitzenplatz kaum noch zu verdrängen sein würden. Deutlich spannender ging es um den zweiten Qualifikationsplatz für das Halbfinale zu. Im direkten Duell standen sich dann die Konkurrenten von Genc Osman und Rheinland in ihrem jeweiligen Gruppenspiel gegenüber. Mit 4:1 siegte Genc und zog noch an den Rheinländern in der Tabelle vorbei. Erst spät in Schwung kam der Duisburger FV 08, zwei Siege reichten am Ende aber nicht.

Umkämpfte Halbfinal-Partien

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Im ersten Halbfinale empfing der VfB Homberg also den SV Genc Osman. Nach Führung des VfB glich Genc aus, auch als Homberg erneut in Front gehen konnte, parierte der Gegner augenblicklich. Dann jedoch schalteten die Rheindeich-Kicker einen Gang nach oben, trafen rasch aufeinanderfolgend dreifach und sorgten so für die Vorentscheidung. Der Anschlusstreffer zum 3:5 fiel folglich nicht mehr weiter ins Gewicht.

Auch für die Sportfreunde Hamborn 07 war das Halbfinale eine zähe Angelegenheit. Zwar gelang den Löwen die frühe Führung, doch dann drehte der DSV 1900 die Partie zunächst. Mit drei Treffern in der Schlussphase machte Hamborn den Finaleinzug letztlich aber klar. Das Spiel um Platz drei entschied Genc gegen 1900 mit 3:1 für sich, beide Mannschaften hatten sich darauf geeinigt, direkt ins Neunmeter-Schießen zu gehen.

Johann Noubissi Noukumo wurde zum Spieler des Turniers gewählt.
Johann Noubissi Noukumo wurde zum Spieler des Turniers gewählt. – Foto: Marcel Eichholz

Homberger Dominanz im Endspiel

Im Finale standen sich schließlich die beiden besten Mannschaften des Tages gegenüber. Als Favorit ging der Titelverteidiger aus Homberg in die Paarung, doch die Hamborner sollten sich als starker Gegner erweisen. Nach drei Minuten sorgte Julian Bode für die Homberger Führung, die Luca Thissen (8.) und Bode (9.) vor der Pause noch ausbauten. Wichtig war der Anschlusstreffer von Seungho Noh unmittelbar vor der Halbzeit-Sirene der Halle. Als Rashad Ouro-Akpo nach dem Seitenwechsel auf 2:3 verkürzen konnte (11.) war die Hoffnung bei Hamborn wieder da. Bode sorgte mit seinem dritten Treffer im Endspiel aber rasch wieder für Ernüchterung (14.). Julian Keibel gab sich noch nicht geschlagen und brachte Hamborn noch einmal heran (17.). Als Alessio Tafa dann aber das 5:3 für Homberg erzielte, war den Löwen anzumerken, dass sie nicht mehr an einen Erfolg glaubten. So schraubten Leon Schütz (19.), Tafa (20.) und noch einmal Schütz (20.) das Ergebnis in die Höhe.

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Letztlich holten sich die Homberger verdientermaßen den Titel, denn keine andere Mannschaft konnte dem Oberligisten auch nur annähernd das Wasser reichen. Neben dem Pokal gab es noch weitere Ehrungen für den VfB: Schütz wurde mit sieben Treffern zum Torschützenkönig gekürt, Johann Noubissi Noukumo zum Spieler des Turniers gewählt. Sichtlich zufrieden war VfB-Coach Janßen nach der Siegerehrung, als er mit seinem Spielern und den Fans ausgelassen feierte.

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