Halbzeit in der Wintervorbereitung für die Kicker des Regionalligisten SpVgg Hankofen-Hailing. Drei Wochen Schufterei sind fast um, noch drei Wochen Zeit, um optimal gewappnet ins erste Punktspiel 2026 zu gehen, das am 27. Februar beim FC Bayern München II ansteht. Am morgigen Samstag geht`s für die "Dorfbuam" mit dem zweiten Testspiel zu Gast beim 1. FC Passau weiter.
Sa., 07.02.2026, 13:30 Uhr
Halbzeit, kurz durchpusten, innehalten. Und reflektieren, das macht auch Hankofens Coach Tobias Beck im Gespräch mit FuPa. Der 30-Jährige schnauft kurz durch und setzt dann an: "Ich muss meiner Mannschaft wirklich ein großes Kompliment machen. Die Intensität ist brutal hoch, alle ziehen ausnahmslos voll mit, zudem ist die Stimmung prächtig. Darüber hinaus konnten wir erfreulicherweise in dieser Woche zum ersten Mal unser Programm planmäßig durchziehen."
Alles in Ordnung also bei der SpVgg? Ein Haar in der Suppe findet Beck dann doch und verrät mit einem Augenzwinkern: "Die Jungs jammern derzeit ein wenig über schwere Beine. Aber das gehört dazu. Ich sage ihnen dann: Ihr habt es eh bald geschafft, jetzt geht`s dann eh schon wieder Richtung Zielgerade der Vorbereitung." Auch die drei Neuzugänge Ante Banden, Cem Cevizci und Fanol Lutolli integrieren sich wie gewünscht. Letzterer konnte sich im ersten Test gegen Eggenfelden auch gleich in die Torschützenliste eintragen. Von den Verletzten gibt es ebenfalls gute Nachrichten: Samuel Pex wird aller Voraussicht nach kommende Woche ins Mannschaftstraining einsteigen können, auch Korbinian Stütz ist davon nicht mehr weit entfernt und feilt in der finalen Phase seines Aufbautrainings an seiner Fitness. David Löffler wird nach seinem Kreuzbandriss zwar noch länger fehlen, zeigt aber bei den Fitnesseinheiten Präsenz und ist auf einem guten Weg.
Im zweiten Test gegen einen Landesligisten will Beck erneut einen dominanten Auftritt sehen:
"Passau hat zuletzt mit neuer Sportlicher Führung eine sehr positive Entwicklung genommen. Aber die klare Vorgabe lautet: Wir wollen das Spiel gewinnen und dem Gegner dabei so wenige Torchancen wie möglich gestatten. Darüber hinaus will ich einen Entwicklungsschritt sehen. Ich will sehen, dass wir Spielfreude an den Tag legen und dass wir mit Gier und Geilheit vorne Tore machen wollen." Jan Wehner und der FC stehen vor einem Härtetest. – Foto: Robert Geisler
Einige Personalsorgen beim 1. FC Passau.
Wie ist die Lage bei den Passauern? Der Sportliche Leiter Christan Wolf hat ein paar Sorgenfalten auf der Stirn: "In der Vorrunde waren wir personell noch vom Glück geküsst, so möchte ich es mal nennen. Derzeit sieht`s leider ein wenig anders aus, die Situation ist durchaus angespannt aufgrund angeschlagener und kranker Spieler. Derzeit haben wir nur jeweils 13 bis 15 Mann in den Trainingseinheiten." So wollen sich beispielsweise Maxi Moser, Jonas Kahlouch oder Moritz Schültke ärztlich untersuchen lassen, um den Beschwerden auf den Grund zu gehen. Bezüglich des Tests gegen die "Dorfbuam" aus dem Landkreis Straubing-Bogen meint Wolf: "Für unsere jungen Burschen wird das eine schöne Wasserstandsmeldung werden, wo sie derzeit stehen. Ich gehe davon aus, dass Hankofen als Regionalligist eine Nummer zu groß und uns in allen Belangen einen Schritt voraus sein wird. Wir werden trotzdem alles reinwerfen und wollen durchaus auch fußballerische Akzente setzen."