2026-03-13T07:45:35.464Z

Allgemeines

Haching soll zur Festung werden – Duell gegen Ansbach

Regionalliga Bayern

von Robert M. Frank · 01.08.2025, 15:09 Uhr · 0 Leser
Meldet sich einsatzbereit und hofft, dass die Hachinger endlich wieder heimstärker werden: der nimmermüde Kämpfer Markus Schwabl (r.).
Meldet sich einsatzbereit und hofft, dass die Hachinger endlich wieder heimstärker werden: der nimmermüde Kämpfer Markus Schwabl (r.). – Foto: brouczek

Die SpVgg Unterhaching startet hoffnungsvoll ins erste Heimspiel gegen die SpVgg Ansbach. Anstoß ist an diesem Samstag um 14 Uhr.

Die Verantwortlichen SpVgg Unterhaching sind gespannt auf den Auftritt im ersten Heimspiel in der Regionalliga Bayern nach dem Abstieg aus der 3. Liga. Die Hachinger treffen an diesem Samstag (14 Uhr) auf die SpVgg Ansbach. Für Cheftrainer Sven Bender dürfte der Ligaauftakt in der Vorwoche mit einem 3:1-Auswärtssieg bei der DJK Vilzing eine Art Mutmacher für seine junge Mannschaft gewesen sein. So ähnlich beschreibt es der 36-Jährige jedenfalls bei seinem Blick zurück auf die Trainingswoche vor dem ersten Spiel im Unterhachinger Sportpark. „Man hat gemerkt, dass gewisse Erleichterung da war, drei Punkte und einen guten Auftakt zu haben“, so Bender. „Wir wollen da weitermachen.“

Aufgrund des Spiels der eigenen U21-Landesligamannschaft am Freitag in Murnau (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) sowie der am Samstag um 13 Uhr in der Sportschule Oberhaching in die Saison startende U19 (wir berichteten) wird der Regionalliga-Kader dementsprechend klein ausfallen, wie Bender verriet. An der Stammformation von zuletzt dürfte sich hingegen nicht viel verändern. Schließlich sind mit Ausnahme der Langzeitverletzten alle Mann wieder an Bord.

Dazu gehört auch Sportdirektor und Kapitän Markus Schwabl, der in der Vorwoche in Vilzing aufgrund einer Erkältung nicht zur Startformation gehört hatte und erst in der 62. Minute eingewechselt wurde. Der 34-Jährige, der in Vilzing von Andy Breuer auf der Rechtsverteidiger-Position vertreten wurde, ist nun wieder fit. Schwabl freut sich insbesondere nach der verkorksten Drittliga-Saison wieder darauf, den Anhängern im heimischen Stadion fortan wieder mehr bieten zu können. „Ein Heimspiel ist etwas Besonderes und wir haben uns schon auf die Fahne geschrieben, dass wir eine gewisse Heimstärke entwickeln wollen.“

Inwieweit die Hachinger zur Heimstärke zurückkehren werden, dürfte ein Stück weit an den eigenen Nerven liegen. „In Vilzing waren wir schon in den ersten Minuten nervös“, so Bender. Auch die Leistung des kommenden Gegners, der im Vorjahr Zehnter wurde, dürfte eine wichtige Rolle für das Abschneiden der Hachinger Mannschaft spielen. Laut Bender sind die Mittelfranken nicht zu unterschätzen, wenngleich die Mannschaft ihren Auftakt gegen Bayreuth verlor. Bender erwartet eine „physisch gute Mannschaft“, die gemeinschaftlich geschlossen wirke und eine gewisse Wucht besitze. Dem entgegensetzen muss die junge Hachinger Mannschaft wieder eine Portion an Selbstvertrauen und Mentalität. Auch hier ist Schwabl zuversichtlich und sagt mit Blick zurück auf den Auswärtssieg in Vilzing. „Mir hat besonders gut gefallen, dass wir uns da nicht den Schneid abkaufen haben lassen“, so das Lob des Außenverteidigers.