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Haching findet Trainerlösung bis Saisonende – Weg für Sven Bender in der Regionalliga frei?

SpVgg befördert Coach der U16

von Jörg Bullinger · 08.04.2025, 14:06 Uhr · 0 Leser
Sven Bender (li.) wird bis Saisonende vom bisherigen U16-Trainer Vitali Matvienko unterstützt.
Sven Bender (li.) wird bis Saisonende vom bisherigen U16-Trainer Vitali Matvienko unterstützt. – Foto: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Joerg

Die SpVgg Unterhaching hat die Problematik auf der Trainerposition gelöst. U16-Coach Vitali Matvienko rückt bis Saisonende zu den Profis auf.

Unterhaching – Wenige Stunden vor dem Spiel bei Waldhof Mannheim hat die SpVgg Unterhaching am Dienstag (wir berichten ab 19 Uhr im Live-Ticker) die Problematik auf der Trainerposition nach der Beurlaubung von Heiko Herrlich gelöst. Wie erwartet, rückt U16-Coach Vitali Matvienko auf und unterstützt mindestens bis zum Saisonende Sven Bender. Der 33-Jährige absolviert in seiner Heimat Georgien derzeit den Fußballlehrer-Lehrgang und bringt somit die nötigen Voraussetzungen mit, die Hachinger bis Saisonende als „Chef“-Trainer zu betreuen.

Vitali Matvienko erfüllt die vom DFB gefordert Auflagen als Trainer und rückt bei der SpVgg Unterhaching auf

„Wir freuen uns, dass wir mit Vitali einen Trainer für diese Aufgabe gewinnen konnten, der den Verein sehr gut kennt und im Rahmen des Fußballlehrers bereits im Profiteam hospitiert hat“, wird Präsident Manni Schwabl in der Pressemitteilung der Vorstädter zitiert. „In diesem Zusammenhang hat er auch bereits mit Sven Bender zusammengearbeitet.“

Freilich wird bei der Spielvereinigung weiterhin Bender das Sagen haben. Mit Matvienko entgeht Haching allerdings den drohenden Strafzahlungen durch den DFB. Bender hat bislang „nur“ die Trainer-A-Lizenz, nicht aber die vom Verband geforderte UEFA-Pro-Lizenz.

Sven Bender hat Intersse und kann sich Trainerjob bei der SpVgg Unterhaching in der Regionalliga vorstellen

Der zweimalige Deutsche Meister mit Borussia Dortmund ist aber für die kommende Saison in der Regionalliga Bayern die erste Option. Bender sagte am Freitag bei der Pressekonferenz vor der Partie gegen Viktoria Köln, dass er es sich „grundsätzlich“ schon vorstellen könne , in der kommenden Saison in der Regionalliga an der Seitenlinie zu stehen, „wenn die Bedingungen gegeben sind“.

Er sei interessiert und in Gesprächen mit dem Verein. Präsident Schwabl hat dem ehemaligen Mittelfeldspieler den roten Teppich bereits ausgerollt und ihn unlängst als „Wunschkandidat“ für die kommende Saison benannt. Besonders brisant dürften dann die Spiele gegen Wacker Burghausen werden: Dort hat Bruder Lars in der Winterpause übernommen. (jb)